Veranstaltungen

2012 in der Gemeinde Wustermark:

öffentliche Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde am 02.Februar 2012 um 18:30 Uhr im Rathaus DG. (Diskussion zum BPlan des Kraftwerkes)

öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung am 7.Februar 2012 um 18:30 Uhr  WO??  (Beschlussfassung zum Bebauungsplan Wustermark Nord Teil E (geplantes Kraftwerk))

 

aus dem Vorjahr 2011:

Die Grünen des Landtages Brandenburg haben sich dem Kraftwerksthema angenähert. Die Diskussion geht schon eine Weile und am 18.Mai 2011 fand eine Sondersitzung dazu statt, auf der der Investor Herr Sigmund vor Sachverständigen der Landesarbeitsgruppe (LAG) und einigen Anwesenden der Bundesgrünen, sein Projekt vorstellen sollte.

Morgen am 22.Juni 2011 um 19:15 Uhr findet eine Sitzung der Landesgrünen im Künstlerhof am Bahnhof Brieselang statt. Wo noch der Fokus auf den Standort gesetz und wir Menschen in den Mittelpunkt gerückt werden sollen.

Wir sind mit eingeladen, um gehört zu werden. Das werden wir auch tun.  Danke für diese Möglichkeit.

Wer Interesse hat der kleinen Diskussionsrunde bei zu wohnen, ist herzlich mit eingeladen. Es verspricht spannend zu werden. Voraussichtliches Ende 22:00 Uhr.

Auch Brieselang ist betroffen und die Lebensqualität steht auf dem Spiel. WIR SIND HIER DAHEIM!! Es sind unsere Kinder die hier im Grünen groß werden sollen. Deshalb sind wir aus der Stadt aufs Land gezogen!!

Wir haben uns der Gerüchteküche angenommen und diese mal diskutiert:


1.)Das Kraftwerk läuft nur wenige Tage im Jahr!

Das Investitionsvolumen hat sich um mehrere Mill. € erhöht. Eine Turbine in der Herstellung kostet 500 Mio.€, bei 2 Turbinen und einem riesigem Kraftwerkskomplex werden die Kosten wohl eher bei mehr als 600 Mio. € liegen. Bei solch einer riesigen Investitionssumme wird welcher Betreiber auf die Produktion von Strom verzichten?
-2) Das Kraftwerk ist schon in Sack und Tüten! (J) Bekommt man von den Mitarbeitern in der Verwaltung gesagt! Wir haben den Investor gefragt, der war empört, dass solche Lügen verbreitet werden und er als Lügner dasteht. Tatsache ist, dass die Gemeindevertreter Wustermarks hier noch nicht entgültig entschieden haben!

-3). Mit dem Kraftwerk wird die Gemeinde reich!
Der Strom wird hier produziert, aber wo findet er denn Abnehmer, die den Strom bezahlen? Hier oder eher in Südeuropa, da ja ins Europäische Verbundnetz eingespeist wird? Wo wird denn dann eine Steuer fällig, an der Produktionsstätte oder dort wo der Strom verkauft wird?

Bei einem Investitionsvolumen von viel mehr als 600 Mio. € , wird das Kraftwerk dann tatsächlich einen so hohen Gewinn einfahren (hier vor Ort), dass überhaupt Gewerbesteuer anfällt? Bisher gab es keinerlei hochgerechnete Einnahmen für die Gemeinde. Es würden wohl eher noch Jahre vergehen. Da es ja auch nur ein Mittel- und Spitzenlastkraftwerk sein soll, würde es wohl noch genug Kosten produzieren, um den Gewinn klein zu halten und damit die Steuer unten oder gar nicht anfallen zu lassen! Bsp. Bei Windkraftanlagen reichen die Investitionsvolumen aus, dass in den ersten 8 Jahren keine Gewerbesteuer anfällt! Um wie viel größer und teurer ist ein Kraftwerk?

-3. Die Kraftwerksgegner sind Schuld, wenn Kitas und Schulen schließen und die Verwaltung ihre Mitarbeiter nur noch bis September 2010 bezahlen kann! (Aussage von einem Mitarbeiter in der Gemeinde!)

Da Einnahmen aus dem Verkauf der Flächen des GVZ ausschließlich für das GVZ verwendet werden dürfen, kann dieses Geld auch nicht für andere Kostenstellen verwendet werden. Hier sind andere Dinge gefragt!

-4. Zwangsverwaltung
Eine Zwangsverwaltung ist nichts schlimmes, selbst Potsdam stand schon davor. In der Finanzkrise hat es so manche Gemeinde erwischt. So sollte sich der stellv. Bürgermeister auf die aktive Vermarktung des Güterverkehrszentrum (GVZ) konzentrieren und  nicht an einem Projekt hängen, welches sogar die Grünen ablehnen!!

Die Verwaltung wird auf Herz und Nieren ggf. geprüft. Vielleicht fällt dann so manchem Mitarbeiter wieder ein, was Demokratie heißt und dass die Macht vom Volke ausgeht. Loyalität dem gewählten Bürgermeister und Arbeit für die Menschen, das ist ihre Aufgabe.

-5. Nur die Zugezogenen sind Kraftwerksgegner, die Einheimischen wollen das Kraftwerk!

Wir alle haben viel zu verlieren. Die Entwertung der Grundstücke trifft jeden und vielleicht noch den schmerzlicher, der seit Generationen hier lebt und zusehen muss, wie der einstige Obstgarten Havelland, mit seinen Apfel-, Kirschplantagen, seinem Ackerbau und der Viehzucht auf den satten Wiesen verkommt und den Interessen Einzelner (Lobbyisten der Stromindustrie) geopfert wird!

Wir sitzen alle im selben Boot, wir atmen alle dieselbe Luft und wenn die Verbrennungsschornsteine dann arbeiten, werden zusätzliche Schadstoffe wie Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenmonoxid und CO2 uns alle die Luft zum Atmen nehmen! Die Infraschall-Wellen der 84 Ventilatoren der Luftkondensationsanlagen liegen unter 30 Hz und damit in einem Bereich, der uns Menschen auf Dauer krank macht. Diese Schallwellen kann man nicht dämmen, sie gehen durch alles hindurch und werden in geschlossenen Räumen gemessen, um die Stärke zu bestimmen. Das geht aber erst dann ;), wenn das Kraftwerk steht. Bis dahin sollen wir den PROGNOSE des Büros Müller BBM vertrauen?

Die Umwelt ist unser aller Lebensraum!!

-6. Europas größtes GuD – Kraftwerk ist nicht mehr zu verhindern!

Wir denken, dass wir hierzu nicht mehr viel sagen müssen. Das bisher erreichte spricht wohl für sich. Es gilt unsere Kräfte zu bündeln und sich öffentlich gegen dieses Projekt zu stellen. Verliert eure Ängste, 1525 ( wir sind schon mehr genaueres später) haben sich bereits bekannt. Hängt Plakate auf, zeigt eure Aufkleber und lasst euch weiterhin bei unseren gemeinschaftlichen Aktionen sehen. Wir leben in einem freien Land und sollten dieses Recht uns niemals, von niemandem nehmen lassen!

Dies ist kein Gerücht!

Die GRÜNEN, sonst Befürworter von Gaskraftwerken, und die CDU des Landkreises Havelland haben sich gegen das gigantische Gaskraftwerk in Wustermark ausgesprochen.

Die Einwohnerbeteiligungssatzung müsste (soll) in den nächsten Tagen im Amtsblatt veröffentlicht werden. Das ist eine super Leistung der Gemeindevertreter von CDU/ SPD und Linke. Die gegen den Willen der Wählervereinigung Wustermark (WWG) hier gemeinsam für eine Einwohnerbefragung auch zum Kraftwerksprojekt gestimmt haben. Chapeau!

Mit dampffreien Grüßen Eure BI
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19 Antworten

  1. Lieber Tim,
    danke für die aufmunternden Ideen, auch dieses haben wir zur Sprache gebracht. Auch das wir hier mit einem Grundstück, dass darunterliegende Torflinsen hat, zu tun haben. Wir sprechen auch von Gründungen, wie uns KW-Techniker erklärte, die bis zu 30 – 40 m tief gegründet werden, um der Statik zu entsprechen. Dem Investor ist es egal, koste es was es wolle, Siemens braucht sein Referenzkraftwerk!
    Wir sind aktiv, es verwundert uns nur, dass immer nur über die Turbinen gesprochen werden. Die sind ja jetzt in Irsching zu Höchstleistung aufgelaufen. Eine Turbine könnte eine Stadt wie Berlin allein versorgen. Hier sollen es 2 der Turbinen werden! Leider liegt tatsächlich die Entscheidungsgewalt allein in Wustermark! Es ist so unglaublich, dass es wirklich möglich war, dass eine Prognose eines Gutachters des Investors ausreichte, um ein ganzen Raumordnungsverfahren durchzuführen!! Das nenne ich falsch und einseitig! Wir haben m.E. hier mal wieder einen Fall von machtbesessene Politiker spielen „wünsch dir was“! Danke wir sind am Ball. Sollte hier bei der ICE Strecke Gleisverwerfungen entstehen, dann möchte ich nicht im Zug sitzen. Der ICE darf hier gut 160 km/h fahren.

  2. Hallo Frau Belter,

    ein Punkt ist bisher relativ wenig angesprochen worden – ich werfe ihn mal mit in die Diskussion:

    Um einen 65 m hohen Abgasturm ( oder sogar 2 ) bauen zu können, muss man auch entsprechend tief gründen…und um tief gründen zu können muss man im besagten Gebiet das Grundwasser stark absenken.
    Damit verbunden entstehen Setzungen, die benachbarte Gebäude und auch Brückenfundamente und Bahntrassen – je nach Entfernung – setzungstechnisch mitnehmen können.
    Die Folge wären z. B. dann Risse in Kellern und Fassaden, sowie Schäden an Brücken und Bahntrassen.
    Sofern es sich um wasserundurchlässige Keller handelte, die eigens auf die Gegend abgestimmt wurden, werden diese wohl nach der Grundwasserabsenkung durch entstandene Risse Wasser abbekommen..
    Wie die Deutsche Bahn auf Schäden an Brücken und Trassen reagiert kann sich jeder vorstellen: Vollsperrung!
    Auf jeden Fall gehen durch die GW-Absenkung Bäume und Pflanzen kaputt..
    Vielleicht gibt es ja noch mehr Bedenken ..

    Viel Glück,
    Tim

  3. Hallo Frau Belter,

    könnten Sie mir bitte mitteilen in welchen Gesetz die Kraft-Wärmekopplung gefordert wird. Ich finde keinen Paragraphen hierzu, weder über das Land Brandenburg noch im EEG.

    Danke und Gruss
    Uwe

    • Hallo,
      zur Thematik der KWK haben sich vor 2 Jahren unsere Landtagsabgeordneten diese Richtung per Beschluss unter der Energiestrategie 2020 selber auferlegt. Dem voraus ging eine Netzbetreiberstudie der TU Cottbus.
      Damit wurde beschlossen, dass keine neuen Kraftwerke im Land Brandenburg mehr genehmigt werden sollen, die ohne Kraft-Wärme-Kopplung errichtet und genutz werden sollen.
      Das gleiche galt im Bezug auf die einheimische Kohle, der man hier weiter den Vorzug geben will und wollte.
      Mit Beschlussfassung des Landtages wird dies rechtskräftig und bindet in der Landespolitik.
      LG M.Belter

      • Danke !!! :-)))

      • Hallo Frau Belter,

        nun habe ich mir die „Energiestrategie 2020 „angeschaut und auch noch ein bisschen weiter gegoogelt.

        Im Handlungskonzept wird die Ergänzung bestehender Fernwärmesysteme als „kann“ genannt.

        Im Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz konzentriert sich der Para 2.1.5.“Ausbau der Kraftwärmekopplung (KWK)“ auf Technologien welche ohne Förderung nicht wirtschaftlich einsetzbar sind.

        Im IEKP ist das Ziel gesteckt, den Anteil hocheffizienter KWK-Anlagen an der Stromproduktion von heute etwa 12 Prozent auf 25 Prozent bis 2020 zu verdoppeln.

        Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber ich sehe keine rechtliche Hürde welche den Bau des Kraftwerks verhindern könnte.

        Gruss
        Uwe

  4. Ich habe den Info-Abend am 18.03.2011 besucht.

    1.) Vortrag von Herr Prof. Dr. Jürgen Rochlitz

    1.1) In dem Vortrag wurde mehrfach von Restrisiko gesprochen. Meiner Kenntnis nach wird nur bei Kernkraftwerken von Restrisiko gesprochen, in allen anderen Fällen einfach nur von Risiko.

    Das Risiko von Un- und Todesfällen, denn dies wäre ja die direkte Auswirkung auf Leib und Leben, ist äusserst gering, wie die statistischen Werte zeigen:

    Im Jahr 2007 gab es insgesamt 993.000 meldepflichtige Unfälle ohne Wegeunfälle (aus: Statistik der beruflichen Genossenschaft; Gewerbliche Berufsgenossenschaften). Hieraus waren 3.616 Unfälle meldepflichtig, davon einer tödlich (2009 waren es übrigens 4 tödliche Unfälle) bei der BG ETEM. Da sich diese Unfälle auf die Bereiche Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse verteilen, kann zusammenfassend gefolgert werden, daß die Unfällhäufigkeit im Bereich Energie äusserst gering ist.

    Zum Vergleich möchte ich Daten des Statistischen Bundesamtes heranziehen und auf die Anzahl von Unfällen mit Todesfolge verweisen. Es gab 3657 Verkehrstote 2010 sowie 371711 Leicht- und Schwerverletzte.

    Fazit:
    4 Tote (BG ETEM) zu 3657 (Verkehr)
    3616 Verletzte (BG ETEM) zu 371711 (Verkehr)

    1.2) Die Aussage, daß nach Fukuschima Werte wie Abstände, usw. überdacht werden müssen, kann ich nicht teilen. Das Risiko ist bei konventionellen Kraftwerken auch nach Fukuschima nach wie vor unverändert.

    1.3) Ich habe mehrfach die Aussage gehört, daß das geplante Kraftwerk ineffizient wäre.
    Wenn die Wirkungsgrade der unterschiedlichen Kraftwerksarten verglichen werden, zeigt sich, daß ein GuD-Kraftwerk der effizienteste KW-Typ ist.

    Wirkungsgrade verschiedener KW-Arten:
    Solarkraftwerke = ca. 30%
    Kernkraftwerke = ca. 33%
    Braunkohlekraftwerke = ca. 35-38%
    Steinkohlekraftwerke = ca. 42%
    GuD-Kraftwerke = ca. 60%

    Daher ist ein Wirkungsgrad von 60% in keinster Weise Verschwendung, sondern das Gegenteil: Ein GuD-Kraftwerk ist die zur Zeit optimalste Lösung die knappen Resourcen am Besten auszunutzen.

    2.) Vortrag von Herr Dipl.- Toning. B. Werb

    Mich würde interessieren wie die Feldmessung erfolgte. Die Schallrichtung der Ventilatoren (welche die lauteste Komponente sind) ist vertikal. Zudem ist um die Ventilatoren eine Einhausung, so daß der Schall nicht direkt in horizontaler Richtung abstrahlt. Dadurch müsste m.E. der maximale Schallpegel geringer als die genannten 55dB sein.

    Gruss
    Uwe

    • kurze Anmerkung zu 2)
      Auch der Gutachter des Investors zum Schall hat ausgeführt, dass tieffrequente Töne nicht abzuschirmen gehen.
      Dazu gehören Turbinen, langsamlaufenden große Ventilatoren etc.. Aber eine Betrachtung dieses Schalls wurde im ROV nicht vorgenommen.
      Genau diese Töne wurden mittels eines Lärmmobils, wie man es auch vom BBI kennt, erzeugt.
      Es wurden hier die Grenzwerte von 45 dB(A) und 60 dB(A) erzeugt mit einer Frequenz von 30 Hz.
      Es wurde auch ein Mittelwert erzeugt von 52 dB(A) der, wenn man keine Abschirmung hat sich rechnerisch aus den ROV-Unterlagen ermitteln lies. Dabei handelt es sich um eine Simulation, die verdeutlichen kann, mit welchen tiefen Tönen hier gerechnet werden kann.
      Zu Auswirkungen von tieffrequenten Schall auf den Menschen und generell auf Lebewesen, gibt es genug im Internet zu lesen.
      Die Anwesenden empfanden alle 3 Simulationen als ausgesprochen unangenehm. Bei der Vorstellung auf 14 Std. bzw. sogar 24 Std. war es schier unerträglich. Wie sie ja sicher wissen, passiert es gerade auch bei diesen Frequenzen, dass sich innerhalb eines Hauses sogar noch der Schall aufschaukeln kann, da das Haus dann wie ein Rosnanzkörper fungieren kann.
      Letzte Anmerkung:
      Mit einer Kraft-Wärmekopplung, wie sie von unserer Landesregierung Brandenburg per Beschluss des Landtages von vor 2 Jahren bei neuen Kraftwerken fordert, würde das GuD-Kraftwerk einen Wirkungsgrad von 90 % haben können. Damit werden hier auf 31% verzichtet und stattdessen die Wärme für 60.000 Haushalte in die Luft geblasen.
      LG

    • zu 1.1) Der wiederholt zitierte Vergleich mit der Unfallstatistik des Strassenverkehrs und Ihrem Fazit finde ich völlig unpassend. Dem Risiko des Strassenverkehrs setze ich mich durch aktive Teilnahme bewusst aus und kann das Risiko zum grossen Teil selbst durch vorausschauende und nicht aggressive Fahrweise beeinflussen. 450 m neben einem wenn auch mit geringem Explosionsrisiko versehenen Gaskraftwerk trage ich ohne mein aktives Zutun und ohne überhaupt etwas dagegen unternehmen zu können, das Risiko mit, sowohl mit meiner Gesundheit (Leben), meiner Immobilie und damit mit meinem Vermögen, abgesehen von der vorher nicht vorhandenen zusätzlichen Schall und Luft Emissionen als Gesundheitsrisiko.
      Ich halte allein aus Gründen der Brandlast (Explosions-Energie) eines1200 MW Gaskraftwerks einen wesentlich größeren Abstand zur Wohnbebauung unabdingbar.
      Vielleicht gibt es ja Zahlen wieviel m3 Erdgas pro Stunde bei Vollast benötigt werden und wieviel m3 Gas bei welchem Druck sich ständig in den Systemen befinden.

      Gruss
      Herbert

  5. Hallo Frau Michaela Belter und Herr Burckhard Ebeling,

    am Wochenende war ich in Elstal und habe zufällig etwas vom geplanten Gaskraftwerk mitbekommen.

    Gern gebe ich Ihnen einige Argumente aber auch etwas kritisches auf den Weg und stehe gern für Fragen zur Verfügung.

    Als Techniker wollte ich mich erst einmal informieren um was es eigentlich geht.

    Zuerst einmal ist von der Kraftwerksgesellschaft nur recht allgemeines zu erfahren (Bei deren echt vorhandener Kompetenz sehr enttäuschend und etwas arrogant)

    Kraftwerk:
    Mein persöhnlicher Schwachpunkt der Anlage:

    Zu groß und trotz 59% Wirkungsgrad zu ineffizient
    (mindestens 80 % sollten durch KWK erreichbar sein) Angeblich keine Abnehmer.
    Alle Wustermarker müssen heizen und ggf. im Sommer kühlen zum halben Gaspreis (Wärme ist praktisch kostenlos nur die Abschreibung der Nahwärme-/Kälteleitung und Betriebskosten > sinnvollerweise kein Ableger der Kraftwerks)
    Warum diese Gigantomanie (Europas Größtes …..) sicher gibt es Fördermittel oder irgendwelche Leute wollen sich wiedereinmal profilieren

    Umweltfreundlich:
    Ja aber ohne KWK nur vorgeschoben, Große Anlagen >kleine spezifische Anlagenkosten große Rendite als Haupttriebkraft.
    Die angegebenen Betriebsstunden gehen in Richtung Grundlast und nicht in Richtung Lastfolgebetrieb (Ausgleich der Schwankungen v. Wind +Solar)

    Regenwasser:
    normalerweise örtlich zu versickern (Versiegelung > Auffüllung der Grundwasserleiter) ggf. Überschüsse in die Havel >> ist aber örtlich unterschiedlich

    Prozeßabwasser der VE Anlage:
    Mengen der Absalzungen sind angegeben aber nicht die Beklastungskonzentrationen.
    Wozu werden diese großen Mengen Wasser bei Luft- (Trockenkühltürmen) überhaupt benötigt ?

    Kühltemperaturen sind nicht genau spezifiziert …leider (billige KWK ohne Zwischendampfauskopplung möglich ?

    Emissionen:
    Schöne Zahlen zum Leute verdummen:
    z.B. 50 mg NOx im Jahresmittelwert machen je Stunde 130,5 Kg Nox von der Menge schon ziemlich viel kostenloser Dünger.
    Allerding währen die Vergleichszahlen der Autobahn und der durch die Heizungen der Wustermarker … auch einmal interessant, also KWK lohnt sich allemal.

    Sicherheit:
    Ist sicher ein Thema, aber vor allem erst durch die gigantische Größe (Die Leitung liegt ja auch im Boden und stellt ein Risiko dar, ebenfalls jeder Heizöltank oder sogar ein nicht richtig betriebener Holzkamin CO Vergiftung …)

    Vielleicht ein Vorschlag an den Projektanten:
    Statt dem Größten das erste
    Brennwertgaskraftwerk mit angeschlossener Stickstoffdüngerfabrik (;-) ) und als Nebeneffekt wesentlich geringere Emissionen.)

    Und nun die kritischen Punkte aus meiner Sicht

    Ihre Website ist aktuell, aber ein Fremder muss ganz schön kurbeln, um das Grundproblem ersteinmal zu finden > vielleicht auf der Startseite: Was ist das Problem und wer sind wir .. 😉

    Ich habe auch den Saubersten Strom, den aus meiner polarweißen Steckdose
    absolut rein 😉

    Aber im Ernst,
    zur Erneuerbaren Energieerzeugung sind die Gaskraftwerke mit KWK die derzeit einzige funktionierende und kostengünstigste Brückentechnologie. Diese ist sogar auf Wasserstoffwirtschaft (wenn irgendwann ggf. annähernd wirtschaftlich) umweltfreundlich umrüstbar.
    Aber eben nicht so gigantisch, die Zukunft ist viel kleinteiliger.

    Jeder der nicht die Möglichkeit hat Fernwärme zu nutzen, muss diese selber herstellen, da ist dann die Micro KWK und lokale Stromnetze die effizienteste Möglichkeit (Die Umrüstung auch garnicht so teuer, nur eben für die Großen EVU`s nichts mehr zu verdienen).
    Diese Ansicht ist auch nicht utopisch visionär, sondern eigentlich schon so ähnlich oft realisiert (Inselanlagen) und ein alter Hut.

    Auch wird (im Sinne des Wiederstandes..:-( ) sehr mit Angst und Einschränkung der Lebensqualität argumentiert.
    Objektiv müssten wir uns alle enorm einschränken was Ressourcenverbrauch usw. betrifft. Und selbst dann wird es eben nicht konfliktfrei gehen. Irgendwo steht eine Windkraftanlage, ein Pumpspeicherbecken … und stört irgendjemanden, und wenn es die Wale und Fische im Meer sind.

    Es ist auch so, dass man billig ein Grundstück in Sichtweite eines Industriegebietes (ohne Industrie) kauft und dann aufschreit wenn welche gebaut wird.
    Oder in der Lausitz sollen die Gaskraftwerke gebaut werden (Dann können diese auch gigantisch sein ??) ist doch eben leider wieder genauso egoistisch gedacht wie der Investor mit seiner zu großen Anlage ohne KWK.
    Sind die Lausitzer Menschen zweiter Klasse?

    Mit freundlichen Grüßen

    BB

    • Lieber Herr BB,
      danke für Ihre Zeilen.
      Wir haben die von Ihnen kritisch benannten Punkte hier schon im ROV benannt. Nicht nur diese.
      Im Besonderen die Abwärme von 800 MW, die hier ungenutzt in die Umwelt geblasen wird, ist ein großer Diskussionspunkt hier. Diese Verschwendung von 31% und ggf. mehr kann sich heute niemand mehr leisten, es sei denn, es kommen sowieso Fördermittel und Gelder aus div. Töpfen.
      Z.B. ist es auch so, dass Schweizer Unternehmen von der Schweiz belohnt werden, wenn sie die Stromsicherheit für die Schweiz unterstützen, z.B. mit Kraftwerken, aber diese außerhalb der Schweiz bauen, um die CO2-Bilanz der Schweiz nicht zu gefährden.
      An der gigantischen Größe hatten wir von Beginn an zu knabbern und protestiert. Diese hängt mit den Turbinen von Siemens zusammen.
      Dieses Kraftwerk soll zugleich ein Aushängeschild für Siemens werden, um seine H8000 Klasse zu vermarkten. Da diese gekoppelt mit einer Dampfturbine zusammen schon 570 MW an elektrischer Leistung (in einem Block) erzeugt, bei einer thermischen Leistung von 1000 MW, geht hier auch keine kleinere Dimension.
      Wir haben hier schon angesprochen und werden dabei auch von Wissenschaftlern, Technikern, Chemikern und Akustikern unterstützt, die hier auch der Landesregierung deutlich machten, als Stellungnahme im ROV, dass hier die Beschlüsse zur Energiestrategie 2020 des Landes Brandenbburg mißachtet werden.
      Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass dieses Gas- und Dampfkraftwerk (GuD) in dieser Größe ohne KWK keine Existenzberechtigung hat. Auf die Frage nach der CO2-Reduzierung haben wir gefragt, ob denn nicht z.B. das Kraftwerk Jänschwalde umgerüstet werden kann? Das sichert Arbeitsplätze, man nutzt vorhandene Infrastrukturen und reduziert CO2. Dabei würde Strom erzeugt werden, wo er schon vorher eingespeist wurde und es werden keine Existenzen vernichtet.
      Da wir im Land Brandenburg ja sowieso vom Vorrang der Erneuerbaren Energien (EE) sprechen und hier schon deutliche Möglichkeiten, selbst unter Abschaltung der AKWs möglich sind, sollte das viele Geld (640 Mio. €) unserer Meinung nach, dafür ausgegeben werden, um Speichermöglichkeiten für die zig (auch hier stehenden Windkraftanlagen WKAs) zu bauen und zu nutzen. Stattdessen beschränkt sich Brandenburg wieder mit fossilen Energien und schiebt die eigenen Möglichkeiten der EE weiter in die Zukunft. Dabei werden hier immer weiter WKAs gebaut, da wir uns hier auch noch in einem Windeignungsgebiet befinden (Nauener Platte und Umgebung ca. 280) .
      Kurz zu den Anwohnern der Gewerbe- und Industrieflächen. Die Grundstücke gibt es schon seit über 40 Jahren und die vorher hier an der Macht gewesenen Politiker haben still und leise grüne Wiesen und Ackerflächen in Industriegebiete gewandelt. Mit dem Projekt des GuD kamen diese ganzen Planungen ans Licht und die Menschen sind aus allen Wolken gefallen. Informationsgebot laut Verfassung hat hier immer geheißen, es wird in einem Schaukasten ausgehängt und wenn es keiner gelesen hat, mmmh Pech gehabt! Damit können sie sich vielleicht auch den Zorn der Menschen vorstellen, als hier von einem zusätzlichen Industriegebiet von 116 ha (bisher Acker) gesprochen wurde.
      Das als KW-Fläche geplante Grundstück ist selbst Ausgleichsfläche zum vorhandenen Gewerbegebiet auf der anderen Seite der Autobahn und sollte mit seiner Begrünung die Funktion einer räumlichen Trennung erfüllen können. Nun möchte man alles anders machen.
      Wustermark hat Schulden von >15 Mio € übergeholfen bekommen aus einer Gesellschaft die im Auftrag des Landes hier tätig war, LEG (Landesentwicklungsgesellschaft). Mit der Insolvenz dieser Gesellschaft wurde eine Schenkung vollzogen, die als Haken die Schulden hinten an hatte. Soweit uns berichtet wurde. Dieser Punkt wird von uns noch nachrecherchiert. Die Gesellschaft hat einen Nachfolger IPG, die hier in alle Projekte der LEG zur Vermarktung eingestiegen sind. Nur die Schulden, die sind jetzt Sache von Wustermark. Das Land übt hier „keinen“ Druck aus und auch weder Herr Christoffer noch Herr Holzschuher wollen sich hier „nicht“ einmischen und gar die kommunale Selbstverwaltung untergraben. Liest man sich die Auswertung des ROVs durch- auf der GL Berlin Brandenburg Seite zum Herunterladen- dann zweifelt man am Gesamtergebnis, dass dieses Projekt raumverträglich sein soll. Letztlich liegt es jetzt bei den Gemeindevertretern von Wustermark, die hier einen Bebauungsplan/ Änderung Flächennutzungsplan zu erstellen haben oder auch nicht. Mit dem angeblichen Damoklesschwert der kommunalen Zwangsverwaltung wird hier mit Steuererhöhungen gedroht und mit Schließung von Kitas und Schulen argumentiert, damit die Menschen hier dieses Kraftwerk toll finden sollen! Aber die Menschen hier sind nicht mehr so leichtgläubig wie früher. Denn wie sie sicher wissen, wird ein solches Kraftwerk nicht ohne Schadstoffe auskommen. Das Zauberwort dafür heißt dann immer, im Jahresmittel werden die Grenzwerte eingehalten. Prof. Dr. J. Rochlitz (ehem. Dozent für Organische Chemie) hat uns eindrucksvoll aus den Zahlen des Investors die Schadstoffe ausgerechnet. Die sehen so aus, wie die unten im Kommentar unter Aussagen zum RoV. Was der Investor bestreitet.
      Es werden vom Investor zig Millionen € aufgewandt, um hier die Entfernung von 420 m zur nächsten Wohnbebauung so abzuschirmen, dass die Menschen nur eine „kleine“ Kröte schlucken müssen (war ein nett gemeintes Beispiel des Gutachters für Schall und Rauch). Wir haben es geschafft die Wasserkühlung mit 6 Mio m³ pro Jahr, mit 2/3 aus dem Grundwaser, zu verhindern und genau wie sie haben wir uns gefragt, wieso hier immer noch 155.000m³ Wasser benötigt werden. Die Versieglung der Fläche ist ebenso ein heikles Thema, da wir hier alle unser Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickern lassen müssen. Aber auch das muss erst im Bebauungsplan definiert werden. Die Fläche Energie könnte man auch mit einer großen Photovoltaikanlage bebauen. Das sind fast 17 ha. Der Kaufpreis für das Grundstück ist der gleiche, 6,9 Mio € oder man würde hier eine Pacht ausmachen, die eine jährliche Einnahme sichert.
      Zum Schluss kurz, die Menschen in der Lausitz sind keines wegs Menschen zweiter Klasse, wir haben dort persönlich Freunde und Familie. Mit dem Wegbrechen der Kohle in der Lausitz wäre hier eine ganze Region gefährdet und im Wandel der Energien muss man schauen, wie man die Lausitz nicht abhängt.
      Es gibt ja auch die Möglichkeit der Effizienz, Siemens selber hat Verfahren entwickelt, wo Kohle erst vergast wird und dann zu Strom verbannt wird. Das wäre ein Mittel der Reduzierung von CO2, damit würde eine Effizienz in die Struktur gebracht. Kohle ist als heimischer Rohstoff vorhanden und es hängt dort viel dran. Somit haben wir uns Gedanken gemacht, die weiter gehen, als nur bis an unseren Tellerrand.
      LG M.Belter

  6. Die Webseite wurde neu gestaltet. kann es sein, daß hier die Kommentare verrutscht sind?

    Gruss
    Hans

    • Hallo,
      die meisten Kommentare befinden sich unter der Diskussion zu Aussagen im ROV. Ansonsten immer unter den Texten anklicken, dann machen sich die Kommentare auf. Hab ich gerade noch mal versucht, hat geklappt.
      Ist die Seite übersichtlich genug?
      LG

  7. Zum Thema Wiederstand:

    „Wenn der Klügere immer nachgibt, regieren bald die Dummen….“
    Neuzeitliches Sprichwort

    und

    „Folge der Spur des Geldes und Du erkennst die wahren Motive“
    alte Lebensweisheit

  8. „Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann.“ Friedrich Dürrenmatt

  9. Willkommen! Wir sind für viele Anregungen und Sichtweisen, sowie für aktive Mitkämpfer offen und dankbar, redet mit euren Freunden, mit euren Nachbarn. Habe soeben die empfohlene Seite aufgerufen, leider wird sie gerade überarbeitet. Werde ich aber gern dranbleiben. Ich glaube wir sind uns einig, dass wir hier von einer Geldmaschine ausgehen können, sei es das GuD-Kraftwerk und die WKA´s, solange hier Subvetionen ohne Ende in die Taschen der Anleger (Kapitalanleger) fließen. In Anbetracht der Pläne in ganz Europa die AKW´s weiter zu bauen und die Atomkraft außerhalb Deutschlands aktiv zu nutzen, wird dieses Kraftwerk sicher nicht den ach so vermissten Strom produzieren, sondern unseren Lebensraum qualitativ vernichten! Danke, LG.

  10. sowenig wie es stimmt, dass das gaskraftwerk in wustermark deswegen gebaut wird weil es für die versorgung von 1,5 mill. haushalten zwingend erforderlich sei, sowenig stimmt auch die von euch übernommene behauptung aus den mainstraenmedien das co2 ein umweltgift sei.genau diese vor jahren frei erfundene behauptung, ist der grund dafür gewesen, dass unsere gesellschaft leider mehrheitlich erneuerbaren energien positiv oder schlimmer noch ,gleichgültig gegenübersteht und damit investoren und geldanlegern ihre profitmaximierung ermöglichen.auch ein gaskraftwerk scheint für viele dazu zugehören, weil sie von seinem lächerlichen wirkungsgrad nichts wissen.über co2 informiert euch bitte bei http://www.schall und rauch.de.muß mich im übrigen sowieso bei euch einreihen, da ich unter anderem angst davor habe, dass mein brunnen 2015 versiegt. weiterkämpfen!!!

    • Ich hoffe, dass hier nicht der Internet-Blog „Alles Schall und rauch (ASR)“ des Schweizer Verschwörungstheoretikers Manfred Petritsch gemeint ist. Wer ihm glaubt, ist selbst schuld! Vielleicht einfach mal „googlen“ und ein Bisschen darüber nachdenken…

  11. Hallo, ich komme gerade von dieser Veranstaltung. Ein interessanter Abend mit vielen neuen Informationen. Ein großes Lob an Michi Belter, ihre Präsentation war mit Abstand die Beste an diesem Abend.Sehr sachlich und auf den Punkt getroffen.
    Ich bin immer noch fassungslos, das ein Bürgermeister, auch er war heute Abend anwesend, mit den von uns gewählten Gemeindevertretern solch ein Monster hier haben wollen und uns nicht vielleicht vorher mal gefragt haben, was denn die Bürger Wustermarks von einem GuD halten. Mein Dank gilt Herr Drees, der ja nun morgen seinen letzten Arbeittag haben wird, jedenfalls als Bürgermeister. „Vielen Dank, Herr Drees, für das Erbe, das Sie uns allen hinterlassen, wir werden Sie sicher nie vergessen, hoffentlich können Sie Nachts gut schlafen, viele von uns können das nämlich angesichts dieser „Bedrohung vor unserer Tür“, die Sie uns da eingebrockt haben, nicht mehr. Und alles Gute für Ihre sicher gut geplante Zukunft(vielleicht im Unternehmen Wustermark-Energie).Hoffentlich stimmt das Gehalt!“
    Herrn Siegmund möchte ich folgendes sagen: Egal wie viele Informationen Sie uns noch zukommen lassen, die ja angeblich dann unsere Sorgen und Ängste verringern werden, noch mal ganz deutlich WIR WOLLEN DIESES GAS-UND DAMPFKRAFTWERK HIER NICHT !!! Daran wird sich nichts ändern, egal, was Sie uns erzählen.
    Liebe Grüße an alle aus der BI, lasst uns weiterkämpfen – wir müssen noch viel lauter werden, als am Dienstag auf der Demo.
    Tina Deußing , Wustermark-Dyrotz

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