Die Landes-Politiker/ innen machen das, was sie am Besten können….

Die Katze ist aus dem Sack und der große Daumen der Landesregierung wird durch die Umweltministerin auf die Gemeindevertreter Wustermarks gedrückt. wustermark Energie darf sich jetzt Umweltpartner des Landes Brandenburgs nennen und hat damit Anspruch auf bevorzugte Bearbeitung und beschleunigte Genehmigungsverfahren (wie die Ministerin ausführte)! Dabei ist bisher noch nicht entschieden, ob die Gemeindevertreter Wustermarks für die Bebauung mit einem überdimensionierten GuD-Kraftwerk stimmen.

Link kopieren und hört mal rein, war am Freitag bei radio 1:

http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/aktuell/streit_um_brandenburgs.html

Wie auch seit gestern auf der Gemeindeseite zu lesen ist, liegt der Entwurf für den Bebauungsplan für die Fläche des Kraftwerks seit dem 19.August für 4 Wochen aus und kann von jedem eingesehen werden. Stellungnahmen sind erwünscht. Wir werden auch lesen und werden unsere Anmerkungen wieder auf die Seite setzen.  Bisher wurden Stellungsnahmen und Anmerkungen von Bewohnern und angerenzenden Gemeinden zwar zu Kenntnis genommen, aber nicht wirklich beachtet. Habt ihr die öffentliche Bekanntmachung in einer oder mehreren Pressen gelesen?

Link kopieren und lesen:       http://www.wustermark.de/texte/seite.php?id=76257

Desweiteren: ein Leserbrief der mich erreichte.

Leserbrief zu Gas-Großkraftwerke vom 13.08.11

Gas-Großkraftwerke sind heute unabdingbar, doch sollten sich damit die Linken beschäftigen?

Linke Politik sieht anders aus. In Jänschwalde werden weiterhin Dörfer abgebaggert, um Braunkohleverstromung zu ermöglichen. Die Energiepolitik der rot-roten Landesregierung, sieht jetzt wie folgt aus:

Weitere neue Braunkohletagebaue und Fortsetzung der CCS-Technik.

Nach Meinung von Herrn Christoffers (Linke) ist der gleichzeitige Ausstieg aus Atom  und Braunkohle aus Gründen der Versorgungssicherheit nicht möglich.
Die aktuelle Recherche der Bundes-Grünen hat ergeben, dass bereits jetzt neun Gaskraftwerke mit 2.8 Gigawatt (GW = 2.800 Megawatt) Leistung in Deutschland im Bau sind oder demnächst ans Netz gehen werden. Zusammen mit den in Bau befindlichen Kohlekraftwerken ohne den umstrittenen Block 4 des Kraftwerks Datteln mit 1,1 GW mitgerechnet, ergibt sich dann eine Leistung von 12,7 GW.

Die acht deutschen AKW`s, die in diesem Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima stillgelegt wurden, hatten nur eine Gesamtkapazität von 8,4 Gigawatt. Somit ergibt sich ein Überschuss von 4,3GW.

Weitere 23 Gaskraftwerke (Berliner Zeitung vom 9.8.2011) mit einer Leistung von über 18 GW sind geplant. Hinzu kommt der weiterhin schnell voranschreitende Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das zeigt: Die Energieversorgung ist entgegen einiger Lobbyisten in Deutschland auch weiterhin gesichert.

Entgegen diesen Fakten wird von der Bundesregierung und Bundesnetzagentur immer wieder eine Stromlücke herbeigeredet, um den Neubau von weiteren Kohlekraftwerken zu rechtfertigen.
Das Geld brauchen wir viel dringender vor allem für mehr Energieeffizienz und den Ausbau dezentraler Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung und für Forschung und Entwicklung von Speichertechnologien. Statt eines Förderprogramms braucht die Energiebranche Planungssicherheit. Die von der Regierung geplanten Subventionen für neue fossile Kraftwerke sind unnötig.

Es ist also unbedingt notwendig ein bundesweites Energiekonzept aufzustellen, um auch einen Wildwuchs von zentralen Gas- und Großkraftwerken ohne Kraft-Wärme-Kopplung zu verhindern.

Kühn, Wustermark

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