Die Grünen des Landes Brandenburgs sind vor Ort

Morgen am 22.Juni findet um 19:15 Uhr eine Sitzung der Grünen des Landes im Künstlerhof am Bhf. Brieselang statt.

Thema 1.200 MW Gas- und Dampfkraftwerk Wustermark und im Fokus stehen wir Menschen hier vor Ort und die neue Wende in der Energiepolitik. Und schaut man sich das Programm der Grünen an, dann liest man, dass sie kleine dezentrale Gaskraftwerke für den Ausgleich  der Schwankungen EE (Erneuerbarer Energien) sind.

Von solchen Giganten, die die EE sogar blockieren steht dort nichts. So können wir gespannt sein, welchen Eindruck der Investor am 18.Mai 2011 bei einer Sondersitzung der Landesarbeitsgruppe der Grünen (Fachleute auf den Bereichen der Energien) hinterlassen hat.

Wir sind eingeladen unseren Standpunkt darzustellen und deutlich zu machen, warum wir gegen dieses gigantische Projekt sind. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend, der am Ende mit einem Statment der Grünen des Landes enden soll.

Es wäre schön, würden die Gemeindevertreter Wustermarks sich diese Sachverständigen anhören. Sie sind Fachleute in Sachen Energien und Vernetzung von Strukturen.

Interessierte Menschen sind willkommen. LG

Repräsentative Demokratie? Unsere Volksvertreter..

http://www.die-mark-online.de/nachrichten/lokales/landkreis-havelland/falkensee/wohl-kraftwerksbau-956851.html

(Kopiert Euch doch mal diesen Link und schaut hinein in die Zeitung (BRAWO)!)

Sind das die Erwartungen, die unseren Volksvertreter erfüllen wollen? Uns den Mund zu verbieten? Sind wir wirklich ihren persönlichen Meinungen auf Gedeihen und Verderben ausgeliefert, bei Entscheidungen, die uns alle etwas angehen sollten? Sind es nicht die gleichen Aussagen des Herrn Schöne (Wählergemeinschaft (WWG) Wustermark), die er schon zu Beginn des Projektes geäußert hatte?

„Als gewählte Volksvertreter haben wir die Legitimation und müssen deshalb auch die Verantwortung übernehmen“, sagte zudem Harald Schöne, WWG- Fraktionsvorsitzender.

Seine Einstellung konnte sich über die Zeit (1 Jahr, 3 Monate seit Bekanntgabe), in der wir uns Wähler schon deutlich geäußert haben, ihn nicht zum Umdenken anregen? Wie sollten wir das nennen -resistent gegen Volkswillen oder einfach Arroganz?  Dabei besteht die WWG aus 17 Mitgliedern!

Wir vertrauten unseren gewählten Vertretern, die sich in den Dienste des Volkes stellen wollten und jetzt? Darunter sind auch Pädagogen, die mit ihren Verantwortlichkeiten für Kinder, eine noch größere Aufgabe haben, denn sie sind Vorbilder für unsere folgenden Generationen! Wir vertrauen ihnen unsere Kinder an und so sollten wir doch erwarten können, dass sie hinhören.

Die repräsentative Demokratie in Deutschland steht vor einem Fiasko, wie wir nicht nur in Stuttgart erleben dürfen, sondern auch vor unseren Türen. Dort bricht es gerade heraus und selbst gestandene Politiker wie Heiner Geißler stellen fest, dass Volksvertreter und Politiker runterkommen sollten, um mit ihrem Volk auf Augenhöhe zu sprechen. Sie, die in der Politik eigen gewordene  Arroganz ablegen und dem Volke eine Entscheidungsfähigkeit zutrauen sollten.

„Plattitüden bringen nichts. Eine Bürgerbefragung hat keinen rechtlich verbindlichen Charakter“

Bitte Herr Stoll (WWG Wustermark), meinen sie das ernst, Bürgerbefragung als inhaltlose Redewendung (Plattitüde) abzutun?

Damit nicht genug, auch von Volksvertretern der Wählergemeinschaft „Bürger für Brieselang“ und Teilen der SPD Brieselang werden kritische Äußerungen negiert und positive Ansichten zum Gas- und Dampfkraftwerk Wustermark hervorgekehrt und kundgetan. Dabei hat die Gemeinde Brieselang, bis auf die Emissionen mit ihren Immissionen Schall (Lärm) und Verschmutzung (NOx, CO, CO2…) durch das Kraftwerk, nichts zu erwarten. Oder?

D.h. bis auf eine Verschlechterung der Lebensqualität, einem Werteverfall seiner Immobilie (auch der gemeindeigenen), einer Verschlechterung unserer Natur, einer weiteren Industrialisierung vor den Toren ihrer Gemeinde (Zeestow und Bredow) und einem Bau- und Verkehrslärm mit immensem Schwerlastverkehr in den Ortsteilen auf min. 36 Monate, nichts positives! Eher noch wird sich (endlich!) der Zuzug von Familien bremsen lassen, dann stimmt auch der statistisch hochgerechnete demographische Wandel für die nächsten Jahrzehnte wieder und der Industrie ist wieder freier Raum geschaffen -hoch lebe die Profitmaximierung- zum Wohle der…..??  Die Industrie ist nicht mehr nur zum Nutzen der Menschen bereit zu investieren, sondern um ihren Profit zu maximieren und das mit Zustimmung eines Teils unserer Volksvertreter!! 😦

Wie sagte Oscar Wilde: „Die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk!“

Soweit sind wir? Wollen wir das einfach so zulassen?

Hallo alle Bewohner des Havellandes, wir alle sind gemeint,  liebe BIler, Wustermarker,  Zeestower, Bredower, Brieselanger am 23.10.2010 ist Demo-Zeit, sagt eure Meinung, es ist EUER LEBEN und EUER ZU HAUSE!! Wer wenn nicht IHR? Schützt EURE   LEBENSQUALITÄT,  EURE  WERTE,  EURE Z U K U N F T!!

Wir haben auch einige Volksvertreter, die sich daran erinnern, wessen Stimmen sie vertreten und hier eine Verantwortlichkeit mit dem Bürger teilen wollen. Das nennen wir Bürgernähe, das ist Bürgerbeteiligung zur Entscheidungsfindung!!

Wir fordern, dass es  grundsätzlich bei solch einschneidenden Projekten, die unser aller Leben nachhaltig und ggf. auch negativ beeinflussen können, transparent umgegangen wird. Alle  betroffenen Bürger müssen durch ihre Gemeinden informiert werden und nicht nur durch die Medien. Volksvertreter sollten mittels einer Bürgerbefragung in die Lage versetzt werden, den Willen ihrer Wähler zu erfahren! Die Industrie sollte allgemeingültige, feste Spielregeln einhalten, um sich an Standorten niederlassen zu können und nicht mittels zusätzlichen Auflagen sich mit Tricks und Finesse freikaufen . Projekte solcher Tragweite sollten mit einem Bürgerentscheid entschieden werden. Das betrifft auch die Änderung von Ackerflächen in Gewerbe/ Industrieflächen!!  Werte Volksvertreter, fragt uns doch, wir sind mündige Bürger, trauen Sie sich und sie erhalten Antworten!!

Der BI wird von Politikern vorgeworfen, wir würden nur Populismus betreiben (kommt im übrigen aus der Politik).

Per Definition: Populismus (von lat.: populus, das Volk) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte für ihre Zwecke instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt.

Wer bitteschön sind wir denn als BI? HALLO,  WIR SIND DAS V O L K!! und wir haben nach intensiven Recherchen und Gesprächen mit Fachleuten eine Lösung.

NEIN zum GuD- KRAFTWERK in der UNMITTELBAREN NÄHE zu SIEDLUNGEN!! Haltet die Abstandsleitlinien für Industriebauten von 1.500 m zu Wohnsiedlungen ein!! Der Frischluftkorridor für Berlin wird zugebaut, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Dieses Projekt betrifft hier über 100.000 Menschen in 6 Gemeinden, ich lasse mal eben Potsdam (mit zus. 160.000 EW) als soooooo betroffene Region, von den Auswirkungen des Gas- und Dampfkraftwerkes, weg. Wir haben hier durchschnittliche Investitionen von 200.000 € für unsere Existenzen getätigt, das ist ein Gesamtvolumen von 20 Billarden €, wer schützt unsere Investitionen?

Sind unsere Investitionen weniger schützenswert, als die von einzelnen Investoren?? Wer sichert unsere Existenz?

  • Das GuD-Kraftwerk mit seinen 45 bis 65 direkten/ indirekten Mitarbeitern?
  • Unsere Wählergemeinschaften, die weniger Volksvertreter sind, als einige Vertreter der Volksparteien?
  • Der Investor, der jedem von uns den Werteverlust vergoldet?
  • Unsere Banken, die freiwillig auf die Hälfte der Hypotheken verzichtet, weil sie uns so mögen?
  • Wird der Investor die Kosten für unsere Gesundheit den Krankenkassen bezahlen und den NABU und den B.U.N.D in ihrer Arbeit zum Artenschutz, zur Renaturierung und zur Erhaltung unserer Umwelt finanzieren?
  • Wird der Kultur- und Tourismusfond mit den Visionen unserer Volksvertreter gefüllt werden und bis zu 50 % mit den Geldern der Sponsoren aus der Schweiz und der Industrie? Das wird dann die Attraktivität unseres Havellandes retten?
  • Werden die neuanzusiedelnden Industrien zwischen Zeestow und Wustermark auf dem Acker unsichtbar errichtet und wir Anwohner erhalten zum Trost Präsentkörbe, als Beigabe zur neugewonnen Lebensqualität?
  • Werden wir aus dem Steuersäckel entschädigt, da wir ja das Volk sind und unsere eigenen Vertreter diese Entscheidungen mitgetragen haben?
  • Oder, unsere Landesregierung, da sie ja nur Vorteile in dem Ausbau der freien Flächen für die Erzeugung von Strom für den Weltmarkt sieht? Egal ob erneuerbar oder aus fossilen Grundstoffen, der Geldbeutel soll klingeln! Die Frage ist nur, wessen?
  • Wie wäre es mit unserer Bundesregierung, die sich hinter der kommunalen Selbstverwaltung von Ländern und Kommunen versteckt, wenn es um einheitliche Regelungen und Gesetzte für die Industrie geht?

Guten Morgen,  NEIN wenn sich wer stark machen kann, dann nur WIR für UNS!!

Wir haben einen Anwalt beauftragt uns zu vertreten und die Unterlagen zu prüfen. Mit dem Appell an die Vernunft unserer Volksvertreter kommen wir nicht weiter, so müssen wir Justitia bemühen. Dazu brauchen wir weiterhin EURE HILFE! Wir sind VIELE, wenn jeder von uns eine kleine Spende schicken kann, dann können wir VIEL erreichen.

Danke für Eure bisherigen Spenden, die auf unserem Konto eingegangen sind! WOW!

MACHT MIT, NUR WIR KÖNNEN UNSEREN VOLKSVERTRETERN ZEIGEN, WAS WIR HIER WOLLEN!! NEIN zum GuD-Kraftwerk und zur Industrialisierung unserer grünen Landschaft!!

Spendenkonto: Brandenburger Bank,        BLZ: 160 620 73;     Konto-Nr.: 480 76 42,        Kontoinhaber: B. Kühn und M. Merten,

Vermerk: BI gegen GuD-Kraftwerk Wustermark

Achtung: AKTUELLE WICHTIGE TERMINE auf der Seite Veranstaltungen!