Presse/ Presseschau

Die Presse über das geplante Gaskraftwerk im GVZ Wustermark:
–>Wir geben hier in gesammelter Form die Artikel aus Presse, Zeitungen und Onlineredaktionen wieder.
Wir sind keine Urheber und für abgedruckte Kommentare nicht zeichnungsberechtigt!

Pressemappen 2012

PresseMappe Februar 2012-Teil 3

PresseMappe Februar 2012-Teil 2

PresseMappe Februar 2012-Teil 1

PresseMappe Januar 2012-Teil 2

  Presse Mappe Januar 2012 Teil 1

Pressemappen 2011

Presse Mappe 12-2011  PresseMappe November 2011  PresseMappe Oktober 2011  Presse Mappe September 2011  PresseMappe August 2011-2  PresseMappe August 2011-1  Presse-Mappe Juli-2011  Presse Mappe Juni 2011   PresseMappe Mai 2011 – Teil 2   PresseMappe Mai 2011 – Teil 1  PresseMappe April 2011 Teil 2  PresseMappe April 2011 Teil 1  PresseMappe März 2011  PresseMappe Februar 2011  PresseMappe Januar 2011

Pressemappen 2010:

Presse Sammlg 12.2010  Presse Sammlg 11.2010   Presse Sammlung 10.10.-11.10.2010  Presse Sammlung 08.10.-10.10.2010  Presse Sammlung 06.10.-08.10.2010 Presse Sammlung 03.10.-06.10.2010  Presse Sammlung 09.09.-03.10.2010

Weitere Presseartikel:
Berliner Morgenpost vom 15.11.2010   MAZ 30.10.2010 Falkensee sagt NEIN zum GuD Projekt

Podiumsdiskussion Elstal am 29.4.2010Bürgerinitiative gegen Gaskraftwerk in Wustermark bezog vor Gemeindevertretern PositionWustermarker wollen in Kürze Bürgerinitiative gegen Gaskraftwerk gründenNicht alltäglichInvestor gab gestern Details zum geplanten Gaskraftwerk in Wustermark bekannt Wustermarks Bürgermeister weist Kritik zurück

Ihr Ansprechpartner bei der Bürgerinitiative sind:

  • Frau Michaela Belter
  • michi.belter(at)live.de
  • Tel.:  033234 38644 / mobil: 0173- 898 85 39
  • Herr Burckhard Ebeling
  • sb.ebeling(at)t-online.de
  • Tel.: 033234- 60199/  mobil: 0172-780 79 42

4 Antworten

  1. Hi Saya, das ist eine Frage und ich werde sie versuchen zu beantworten.
    Wir haben auf dieser Seite als Datei einen Flyer, indem wir alles zusammengefasst haben, um unseren Standpunkt deutlich zu machen.
    Das hier verhinderte Projekt sollte ein 1.200 MW GUD-Kraftwerk werden. Dazu gibt es eine Abstandsleitlinie des Landes Brandenburg, die besagt, dass Kraftwerksanlagen mit einer Feuerungsleistung von >900 MW (hier waren es 2000 MW) einen Mindestabstand von 1.500 m zur Wohnbebauung einzuhalten haben. Der Mindestabstand hier betrug 420 m.
    Im ersten Schritt sollte diese Anlage mit Wasserkühlung gebaut werden und dazu sollten pro Jahr 4,5 Mill. m³ Wasser und davon 2/3 aus dem Grundwasser genommen werden, um die Prozesse zu kühlen. Der eine Teil des Prozesswassers sollte in den Havelkanal zurückgeleitet werden und der andere Teil über einen Kühlrturm an die Umwelt abgegeben. Nachdem wir uns mit dem PIC (Potsdamer Insititut für Klimaforschung) in Verbindung gesetzt hatten, bekamen wir eine Studie, die ausgerechnet unseren Landstrich (Landkreis Havelland in Brandenburg) untersucht hat. Im Ergbenis steht, dass hier in unserer Region mit einer zunehmenden Versteppung im Zuge des Klimawandels zu rechnen ist. Damit ist eine Entnahme von diesen Größenordnungen für unsere Region nicht nur unmöglich sondern auch gefährlich. Wenn durch Unterdruck das tiefe Salzwasser in die Grundwasserschichten geraten, kann es passieren dass unsere Grundwasserressorcen alle versalzen. Diese Gefahr kam nicht von ungefähr. Daraufhin wurde dann vom Projektplaner umgeschwenkt auf Luftkühlung, obwohl er zuvor selber immer gesagt hatte, dass eine Luftkühlung hier bei uns nicht möglich sei. Zu laut, zu teuer und zu unwirtschaftlich waren die Aussagen vom Investor. Da hier keine Abnehmer für die gigantische Abwärmemenge von 800 MW vorhanden sind, sollte diese Abwärme in die Luft geblasen werden. wir sind hier ein Kaltluftenststehungsgebiet und auf Grund unserer Wetterlage und unserer Lage vor Berlin die Frischluftzufuhr für Berlin. es gibt eine Bundesvorschrift die besagt, dass es keine Wärmequellen in der Frischluftzone von Großstädten geben darf, um hier die Frischluftzufuhr nicht zu gefährden. Das wurde hier einfach ignoriert. Desweiteren ging es um die gigantische Menge von 40% der Primärenergie, die in die Atmosphäre geblasen werden sollte. Der Gemeinde wurden Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 3,7 Mio. € pro Jahr versprochen. Da wir hier eine verschuldete Gemeinde haben (nicht aus eigener Schuld, sondern weil das Land einen Entwicklungsplan für logistisches Gewerbe -für die Versorgung Berlins- umgesetzt und der Gemeinde 2003 nicht nur das Gewerbegebiet überschrieben sondern auch mit den Mio. € an Schulden übergeholfen hatte) waren diese Gelder interessant. Im Fazit stellte sich aber auch nach 2 Jahren intensiver Recherche heraus, dass dieses Kraftwerk nicht wirtschaftlich arbeiten kann und damit auch keine Einnahmen für die Gemeinde erzielen kann. Ein Kraftwerk dieser Größe braucht um wirtschaftlich zu arbeiten 5000 Std. im Jahr. Schaut man auf die EEG, dann darf im Vorrang die EE (erneuerbaren Energien) einspreisen und die Kraftwerke mit KWK (Kraft-Wärme-Kopplung). D.h. jedes Kohlkraftwerk in Deutschland würde vor diesem KW einspeisen dürfen. Eh dieses Kraftwerk wirklich Strom produziert hätte, wäre ein Wunder geschehen. Letztlich standen auch keine Investoren mit wirklichem Geld dahinter und der Projektplaner wollte sich nur auf Jahre das Baurecht sichern ohne Gewinne für die Allgemeinheit und ohne Sinn für die Produktion an Strom.
    Da das Baurecht immer noch auf Seiten der Gemeinden stehen, hatten hier die fernab wohnenden Politiker des Landes und des Landkreises keinen Einfluss. Aber zum Glück geht es nicht nur darum was die oberen wollen. Wissenschaftler hatten uns auch deutlich gemacht, dass wenn überall flächendeckend GUDs gebaut werden, die EE blockiert werden. Google mal Statkraft – norwegischer Energiekonzern. Der hat schon im letzten Jahr ausgeführt, dass GUDs nur dann wirtschaftlich sind, wenn sie als Grundlastkraftwerke laufen. Fazit sie haben ihr Gaskraftwerk in Emden, das seit 1972 gelaufen ist, in diesem Jahr abgeschaltet und den Neubau abgesagt. Wegen Unwirtschaftlichkeit.
    Es gibt noch einen Flyer auf unserer Seite, ich muss mal schauen wo der über die vielen Monate geblieben ist, der eine gute Zusammenfassung hat.
    In der Hoffnung verständlich gewesen zu sein. Frohe Ostern

  2. Leider versteht man bei dieser website überhaupt nicht, was das Problem ist. Warum ist man gegen diese Anlage? Das interessiert mich weil in Bonn derzeit auch eine gebaut wird. Also Leute, klärt mich auf: was ist das Problem? Und vielleicht sollte man das mal auf der website deutlicher formulieren.

    • Schau mal auf die Seite mit den Infobriefen. Im oberen Teil befindet sich der Link zweier Flyer. Darin sind viele Dinge zusammengefasst.
      LG.

    • Stimmt, es ist schwer zu beschreiben, warum das Kraftwerk schlecht für uns ist.

      Für mich ist das hier in Wustermark projektierte Kraftwerk deshalb abzulehnen, weil es erst einmal von der Standortwahl zu dicht bei uns Anwohnern steht.

      Als nächstes finde ich es nicht so gut, weil es zu viel Energie verbraucht im Gegensatz zu neuen, kleineren Gaskraftwerken, die mit Kraftwärmekopplung arbeiten.
      Bei denen wird nämlich die Abwärme genutzt, bei den Großen wird sie an die Luft oder in unseren Fluss abgeführt. Es ist so viel Wärme, dass man sie nicht gebrauchen kann.

      So wird aus 10 Kilowatt Energie, die im Gas drin ist, etwa 6 Kilowatt in Strom umgewandelt. Das passiert mit einer Art Dynamo wie beim Fahrrad. Dabei entstehen noch 2 Kilowatt Wärme. Die müssen irgendwie abgeleitet werden.
      Bei der von mir gewünschten Kraftwärmekopplung werden die 2 Kilowatt Wärme noch benutzt, zum Beispiel im Schwimmbad, in einem Wohnhaus für das Warmwasser, in einer Klinik…

      Wir werden in Zukunft immer mehr Strom aus Windenergie haben. Doch wenn kein Wind weht – und dieses Problems wollen sich unsere Politiker eben annehmen – müssen Gaskraftwerke ran und den Strom produzieren, den wir alle verbrauchen. Die sind deshalb so gut, weil sie sofort anspringen, wenn man sie braucht. Atomkraftwerke und so brauchen ganz lange, bis sie hochgefahren werden. Dann weht der Wind aber schon wieder.
      Und bei uns haben seit damals, mit den Grünen in der Regierung, Wind und Sonne immer Vorrang. Erst wenn die nicht richtig für uns arbeiten, dürfen die anderen Kraftwerke angeschaltet werden.

      Ich bin also für kleine Gaskraftwerke, die in Zukunft statt der Heizung eingebaut werden.
      Diese nennen sich Mini-KWK.
      Diese kann man auch sehr gut mit Computer verbinden, damit sie alle gleichzeitig anspringen, wenn weniger Strom vom Wind da ist.

      Dann bekommen sie das Signal, das Schwimmbad mal kurzfristig auf 2 Grad mehr anzuheizen oder das Duschwasser auf 70 Grad hochzuheizen. Dann ist die Energie gespeichert und nicht verschwendet.

      Weil das Mini-KWK eigentlich ein Dynamo ist, wird der erzeugte Strom gleich in das bestehende Stromnetz eingespeist. Dieser Strom ist erstens sehr wertvoll, weil er ja gleich gebraucht wird und zum anderen gleich dort verfügbar, wo auch Leute wohnen.
      Er braucht ja nicht von Wustermark nach München geschafft werden. Auf dem Weg dorthin verliert er auch wieder einiges an Kraft.
      Vorher ist natürlich ein Zähler einbaut. Für den Strom bekommt man ja Geld.
      So das wars fürs erste, sonst wird es zu lang und Michi schimpft.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: