!! Wichtig- Eure Hilfe ist nötig !!

Hallo liebe Mitglieder, liebe Sympathisanten, liebe Freunde, liebe Gläubigen und Ungläubigen,

so langsam wird es Realität und wir begreifen, dass es wirklich wahr ist, dass wir es geschafft haben, dass Europas größtes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk nicht inmitten unserer kleinen Dörfer errichtet wird.

Wir konnten es schaffen alle Daten und Fakten über ein so umfangreiches Sachgebiet wie die Energieerzeugung und den dazu ghörenden Gesetzen zusammen zu tragen, weil wir Hilfe hatten. Hilfe von Euch hier vor Ort, von Menschen aus weiten Teilen Deutschlands und nicht zuletzt, weil wir den besten Anwalt hatten, den es dafür gab.

Er hat uns geholfen Klarheit in die Gesetzestexte zu bringen, hat unseren Gemeindevertretern die Zusammenhänge von Energie und Geldeinnahme verdeutlicht. Er hat uns Menschen hier geholfen weiter in einem familienfreundlichen und grünen Wohnumfeld leben zu können. DANKE.

Er hat uns fachlich und menschlich sehr gut beraten und soll dafür selbstverständlich seinen Lohn erhalten.

Wir haben die Schlussrechnung erhalten und bitten Euch zu helfen. Das bekommen wir nicht allein gestemmt.

Wir haben jetzt noch 3.926,60 Euro zu bezahlen.

Wir brauchen dabei Eure finanzielle Unterstützung.Wenn jeder von uns Mitgliedern dazu beiträgt, dann schaffen wir das. Einer kann mehr einer weniger, auch mit 5 € , 10 € oder 20 € können wir das Geld zusammen bekommen.

Das Spendenkonto der BI bei der Brandenburger Bank lautet: 

Kontoinhaber: B.Kühn und M.Merten

Kontonummer: 480 76 42

Bankleitzahl: 160 620 73

Vermerk: Anwaltskosten der  BI gegen das GUD in Wustermark

MACHT MIT, WIR ZÄHLEN AUF EUCH, SO WIE WIR ES GEMEINSAM GESCHAFFT HABEN DIESES GIGANTISCHE KRAFTWERK HIER ZU VERHINDERN!!

Danke an Euch alle.

Das ist uns zum Glück erspart geblieben

Ich bin erstaunt über die Schlagzeilen in Zeitungen, die bis dato nie vom Projekt Gaskraftwerk Wustermark berichteten, sich aber jetzt wie die Hyänen mit Überschriften wie..

„Haushaltssperre nach AUS für Gaskraftwerk“ zu lesen im Oranienburger Generalanzeiger und übernommen selbst im ND (Neues Deutschland) die sich nie für die wirklichen Totschlagargumente eines solchen Projektes beschäftigt hatten, weit verbreitet wird. Da scheint sich der „BILD“-Journalismus viel weiter verbreitet zu haben, als man fernhin annimmt.

Schade, aber wir wissen es besser und durften es hautnah erleben. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich diese Erfahrung in meinem Leben wirklich gebraucht habe.

So konnte man aber im Handelsblatt am 16.2.2012 lesen:

Norwegischer Konzern Gaskraftwerk in Emden stillgelegt

16.02.2012, 10:45 Uhr, aktualisiert 16.02.2012, 13:15 Uhr

Doch keine Modernisierung in Emden: Das Gaskraftwerk wird heruntergefahren. Die Potenziale für einen Neubau seien zu niedrig für eine Investition.

(http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/norwegischer-konzern-gaskraftwerk-in-emden-stillgelegt/6217240.html)  
 

So wird es in Emden ein stillgelegtes Kraftwerk geben und bei uns keine Ruine stehen oder auf Jahre die Möglichkeit für einen immaginären Investor eines Tages, wie aus dem Nichts hierher kommen und alte BPläne für den Bau eine Kraftwerks nutzen. Das wir dann nicht mehr verhindern könnten (siehe auch Stuttgart 21).

Frau Kallabis erzählte in der Presse, dass sie sich jetzt mehr um das Kraftwerksprojekt Bocholt kümmern wollen. Seit 2009 wird dafür ein Investor gesucht und wird nicht gefunden, weil niemand das Geld zum Fenster hinaus werfen will.

Ich weiß noch nicht so recht, warum Herr Christoffers die Katze aus dem Sack gelassen hatte und mitgeteilt hatte, dass es keine Investoren für Wustermark und Premnitz geben wird. Vielleicht ein Versehen, hatte sich so ergeben….. In Premnitz ist die Stadt bereits in Vorkasse gegangen und hat das seit 20 Jahren brachliegenden Industrieland wieder hergerichtet. Die Fläche hatte sich in den letzten 20 Jahren renaturiert und hatte schon Biotopcharakter, aber zum Glück war die Fläche im FNP (Flächennutzungsplan) nie entwidmet worden, so dass man alles beseitigen durfte (puhhh noch mal Glück gehabt). Aber nun stehen sie da und der andere „Schweizer Investor“ man sollte besser Projektplaner und Geldsucher sagen, tätigt keine Aussagen zu Investoren und Projektbeginn. Sie befänden sich selber in einer Umorganisationsphase.  Wer in Premnitz groß geworden ist und ich bin das, der weiß das Industrie immer ein Bestandteil der Stadt, der Luft und des Wassers war. Aber woran erkennt man seriöse Projektplaner? Woran erkennt man, dass sie nicht nur Heuschrecken sind, die sich spontane, durch wen auch immer auf den Flecken aufmerksam gemacht, hier nieder lassen wollten?

Wir sind wachsam und jetzt am Wochenende werde ich meine Unterlagen sortieren und nur in einen Karton packen und  ihn noch nicht so weit fort stellen.

Denn man muss wissen Herr Jüterschenke und Frau Vollbrecht (die jetzt ja lieber Mitglied der SPD in Brieselang ist, als sich mit Wustermark zu beschäftigen) haben noch eine Mitgliederversammlung zum Gaskraftwerk Wustermark in Brieselang einberufen. Warum? Ja keine Ahnung. Gibt es finanzielle Interessen oder glauben sie dass sie das Ruder noch herumreißen können? Ich weiß es nicht, aber Tasache ist, dass sie sich den tatsächlichen Argumenten seit Monaten verschließen. Eine vernünftige Argumentation verstehen sie nicht oder besser wollen sie nicht verstehen. Aber das kann eben nicht jeder, ist ja auch in Ordnung.

Ein schönes Wochenende und schmökert weiter durch Internet. (Unsere neue Pressemappe in 2 Teilen findet ihr unter der Presse und unseren Infobrief unter Infobriefe 😉 )

Was manche Politiker/innen immer noch nichtverstanden! Wann gibt es wieder einen Haushalt-und Finanzausschuss in der Gemeinde Wustermark?

Wenn man in einer Zeitung liest, dass Priorts Ortsvorsteherin Friedegund Manthey (Linke) es gern gesehen hätte, dass alle Menschen der Haushaltsdebatte in der GV Wustermarks gefolgt wären, um zu sehen wie es jetzt ohne dem Geld aus dem Kraftwerksprojekt aussieht, dann kann ich dazu nur eines sagen:“Frau Manthey sie haben es immer noch nicht verstanden. Es wird und würde kein Geld aus dem Kraftwerksprojekt kommen.“ Bis auf die bisherigen Optionsgelder (vielleicht 20 % des Kaufpreises also sagen wir vielleicht 140.000 € im Jahr, was mit Verlaub gesagt für eine Gemeinde ein Tropfen darstellt) kann und konnte mit keiner weiteren Einnahme gerechnet werden. Diese Einnahmen wurde lt. dem Statement des Bürgermeisters Schreibers vorab herausgenommen.

Der Investor hat deutlich gemacht, dass er sich erst in ein paar Jahren entscheiden würde, ob er baut oder nicht. Von einer Einnahme für die Gemeinde von 6,9 Mio. € kann also auch keine Rede sein, denn er hätte das Grundstück auch nicht gekauft. Wieviel Geld würde davon, sollte es doch gekommen sein,  in der Gemeinde bleiben? Davon wären ggf. sofort gute 3,9 Mio. € an das LAnd Brandenburg zurückgeflossen, die der Landrat ja in 2009 (6,9 Mio €, 3 Mio. €müssen nicht zurückgezahlt werden) für die Gemeinde besorgt hatte.

Gewerbesteuereinnahme würde es nicht geben Frau Manthey, auch das haben sie nicht verstanden. Die in der Regionomica angenommenen 6000 Betriebsstunden mit einem MWPreis von 60,00 € könnte nie eingehalten werden, wenn nicht vorher die Bundesgesetze zum EEG geändert werden würden. Jede Windkraftanlage (WKA), jede Solarzelle, jeder Strom aus anderen EE (Wasser etc.) und Kraftwerke mit KWK (Kraftwärmekopplung), also auch Kohlekraftwerke, würden vor diesem Kraftwerk ins Netz einspeisen. Wenn überhaupt würde dieser Gigant auf eine max-Stundenzahl von 1.500 Stunden kommen können, was dazu führen würde, dass es sicher auf JAHRE keine Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde gegeben hätte. (Beste Bsp. Nauener WKAs, sollten Nauen reich machen und was kam dabei heraus? Für die Landbesitzer rechnet es sich, aber für die Stadt Nauen gab es so gut wie nix, jetzt reden sie von Repowering und von WKAs mit einer Höhe von 200 m!)

Das werte Frau Manthey ist auch der Grund, dass keine Investoren in solch ein Loserprojekt ihre Geld investieren möchte. Auch Siemens hat nichts zu verschenken und die grandiose Technik der H8000 Turbine verkauft sich auch ohne Referenzkraftwerk. Warum also Geld verschenken? Das sind vernünftige Entscheidungen!

Wir haben auch keine Arbeitsplätze verloren, denn dieses GUD wäre auf Jahre nicht gebaut worden und wir reden hier wenn von 3 Schichtsystem mit je 15 AKs, die sicher gern von Siemens direkt aus Berlin (30 Minuten Weg) nach Wustermark zur Arbeit gefahren wären. Wer verloren hätte wäre die Gemeinde und die Menschen die hier im Ort und in den umliegenden Gemeinden leben. Solche plakativen Sätze wie „verlorenen Chance“ oder „das Wohl des Einzelnen über das Allgemeinwohl stellen“ haben hier von verantwortungstragenden Politikern nichts zu suchen.

Wir sind froh, dass die Mehrzahl der hier zu entscheidenden Gemeindevertreter nicht nur platt dem Investor zu Munde reden oder sich in devoter Haltung zu Landespoltikern oder Landkreispoltikern bücken, sondern genug eigenen Verstand haben, um hier zu entscheiden. Sie haben entschieden und haben damit sehr wohl das Allgemeinwohl von 150.000 Menschen + 3,5 Mio. Berlinern, dabei im Auge gehabt. Was man wohl kaum als „Einzelnen“ bezeichnen kann.

Auch eine Frau Harksel, als Kämmerin der Gemeinde Wustermark, sollte mit ihren jungen Jahren, denn denen schieben wir ihr Handeln zu, sich besinnen. (http://www.yasni.de/ext.php?url=http%3A%2F%2Fwww.hi5.com%2Ffriend%2Fp47445561–Andrea_Harksel–html&name=Andrea+Harksel&cat=profile&showads=1). So hat auch sie ihren Beitrag in 2009 unter dem Ex-Bürgermeister geleistet. Was ja noch zu klären offen ist. Jetzt ruft sie nach der Haushaltsperre? Info: Haushaltssperre ist das Fachwort für ein Sparprogramm der Verwaltung. Sinken die Einnahmen, kann ein Behördenchef mit einer Haushaltssperre vorschreiben, dass seine Mitarbeiter weniger Geld ausgeben als eigentlich im Haushalt eingeplant. Obwohl doch vorab ausgeführt wurde, dass der Haushalt ohne die Gelder des Kraftwerksprojekt aufgestellt wurde. Kann sie ihren Job doch nicht, ist sie zu jung?

Noch am 3.12.2011 führte sie in der Märkischen Allgemeinen Zeitung aus:

Die Gemeinde Wustermark steht zum Ende dieses Jahres finanziell besser da als erwartet. Der Ergebnishaushalt ist mit 894 000 Euro im Plus, der Finanzhaushalt mit 318 000 Euro. Einen Dispokredit muss die Gemeinde somit nicht in Anspruch nehmen, ursprünglich war dies für Dezember befürchtet worden. Weil die wichtigsten Zahlen ein Plus tragen, fiel es den Gemeindevertretern in dieser Woche nicht schwer, dem Nachtrag zum Haushalt 2011 ihre Stimme zu geben. Die günstige Finanzlage ist in erster Linie auf höhere Gewerbesteuern zurückzuführen. Wustermark bekommt insgesamt rund 3,6 Millionen Euro und damit fast eine Million mehr als kalkuliert worden ist. „Wir sind hier vorsichtig rangegangen, weil im vorigen Jahr Rückzahlungen fällig wurden“, erklärte Kämmerin Andrea Harksel. Für den Finanzhaushalt ist die Kreditbelastung wesentlich: Wie die Kämmerin ausführte, konnten in diesem Jahr 271 000 Euro mehr getilgt werden als angesetzt waren. Insgesamt wurden die Verpflichtungen um 3,47 Millionen Euro reduziert, so Andrea Harksel. Zum Jahresende beträgt der Schuldenstand 16,9 Millionen Euro.

Dies alles ohne Geld aus ominösen Kraftwerksprojekten. Weil endlich eine aktive Vermarktung des GVZ wieder in Gang kommt. Man sollte hier ernsthaft über die Alleinvermarktung der ipg diskutieren, ob hier wirklich im Interesse der Gemeinde gehandelt wird, lässt sich nicht so richtig erkennen.

Wie wäre es, um solche Schnellschüsse wie Frau Harksel gerade tätigt, vorab in einem ordentlichen Haushalt- und Finanzausschuss einer Gemeinde (dieser Ausschuss wurde unter dem Ex-Bürgermeister abgeschafft) zu diskutieren und damit ein Stück an Verantwortung von Frau Harksels jungen Schultern zu nehmen, endlich diesen Ausschuss wieder in der Gemeinde Wustermark einzuführen. Würde sicher zu mehr Transparenz und Durchblick für ALLE führen und ggf. Menschen zum Sitzenbleiben annimieren! Eine GV ist auch eher ein beschließendes Gremium und die Ausschüsse die Gremien mit den heißen Diskussionen 😉 (manchmal sogar Kabarett ohne Eintrittskarten)

Zeitungsnachlese… und Gedanken

Es ist doch wirklich erstaunlich, was alles in den Zeitungen und online geschrieben wurde. (Plus der unqualifizierten unwissenden Kommentatoren)

Das entscheidendste dabei ist, dass wir hier von einer demoktratischen Entscheidung sprechen. Kein Gemeindevertreter hat es sich leicht gemacht und wer glaubt mit den unangebracht dummen Kommentaren alle Fakten der letzten 2 Jahre zu verleugnen, hat nichts begriffen.

Auch wenn die Entscheidung knapp war, so sollten wir eines nicht vergessen, in der ersten „nichtöffentlichen“ Sitzung in der der Ex-Bürgermeister die Gemeindevertreter im März 2009 überrumpelte, hatte sich die Mehrheit der GVs dafür (wofür wussten sie noch nicht einmal) ausgesprochen, unter der Bedingung, dass sie zu jedem Zeitpunkt der Planung NEIN sagen könnten.

Nachdem jetzt nach 3 Jahren alle Fakten auf dem Tisch gelegen haben und fest stand, dass es kein Geld für die Gemeinde geben wird und dass mit diesem GUD- Kraftwerk ganz sicher kein Atomkraftwerk ersetzt wird, dass es trotzdem ein weiteres Kohlekraftwerk in Jänschwalde geben soll, dass es wieder zig 100 Menschen in der Lausitz treffen wird, die ihre Höfe verlassen müssen, um der Kohle zu weichen, dass es keine Geldgeber für ein unrentables Projekt geben wird (wer hat schon was zu verschenken? Auch Siemens nicht und die Gasturbine H8000 verkauft sich auch ohne Referenzkraftwerk fantastisch) haben die Gemeindevertreter Stellung bezogen.

Keiner hat gekniffen und sich krank gemeldet und keiner hat es sich leicht gemacht und sich enthalten, ganz im Gegenteil jeder ist mit sich zu Rate gegangen und hat alle Fakten in die Waagschale gelegt. 10 Gemeindevertreter sagten NEIN und 9 Gemeindevertreter sagten JA.

Herr Bank konnte in der Bürgerfragestunde einem Anwesenden nur Zustimmen, dass dieses gigantische Projekt eher in die Lausitz gehöre, als dass dort ein weiteres Kohlekraftwerk errichtet würde. Aber die Investoren würde sich die Orte aussuchen an denen sie ein Gaskraftwerk bauen wollten.Wenn ich daran denke mit wie viel politischer Einflussnahme hier von Land und Landkreis und IHK versucht wurde Druck auszuüben, dann verwundert es mich doch sehr, dass hier nicht auch auf Standorte mit allen vernüftigen Spielregeln Einfluss genommen wurde. Was ich glaube, dass so nicht richtig sein kann ist, dass ein Investor Prognosen zu seinem Projekt abgibt zu Lärm, Schadstoffimmissionen, Verschattung, Belastung für Flora, Fauna, Habitat -…. und diese Vermutungen ausschließlich diese Annahmen genommen werden, um das Projekt auf seine Raumverträglichkeit zu untersuchen.

Hier muss aus meiner Sicht mehr Kompetenz ins Spiel. Aber die Stellungnahmen von Nachbargemeinden, Bevölkerung, Naturschutzverbäden wurden eher weniger beachtet. Es hat im Nachhinein den Eindruck, dass eine Gemeinde Wustermark einem angeblichen Gemeinwohl geopfert werden sollte. Die haben es sich schon in 2003 mit dem GVZ West gefalllen lassen und mit Hilfe eines ehemaligen BM, der allem Anschein nach eher Herrscher sein wollte, würde man dies auch wieder hinbekommen.

Aber wir Menschen hier vor Ort haben gelernt und sind in den letzten 20 Jahren wachsamer geworden.

Mit der Abwahl des BM im Februar 2010 und der Neuwahl des Herrn Schreiber hatten wir Menschen hier überhaupt erst die Möglichkeit umfassend informiert zu werden und  bekamen eine reale Chance uns zu wehren. Danke Herr Schreiber, dass ihre Wahlversprechen kein leeres Politikergerede waren und danke, dass sie den Menschen deutlich gemacht haben, dass sie ihren Job verantwortungsvoll und hingebungsvoll und sehr erfolgreich (Verschuldung heute ca. 16,5 Mill. € gegenüber 2009 von 22 Mio. €) machen. Chapeau!

Ein Absage an alle Motzer, die es nicht mal für nötig erachtet haben sich mit den Fakten auseinander zu setzen, statt dessen nur pöbeln und nicht über den energetischen Tellerrand schauen können. Danke Herr Adrian, danke Herr Seibt, danke Herr Kunze, danke Herr Vogt, danke Herr Rettke, danke Frau Rosenkranz-Lange, danke Herr Mende, danke Herr Kreuels, danke Herr Schreiber, danke Herr Tybussek sie haben unsere Heime und unsere Familien nicht dem Ausverkauf Preis gegeben. Wir sind eine grüne Gegend und es macht als Familie mit Kindern Spaß hier zu leben.

Kleine mittelständische Unternehmen haben hier Platz und können sich ansiedeln im Einklang mit Natur und Mensch.

Unsere Gemeinden vor den Toren der Hauptstadt haben eine hervorragende Infrastruktur, um hier zu Leben, Grundschulen, Kitas, Oberschulen, Gymnasien und Einkaufsmöglichkeiten in großen Stil stehen den Menschen zur Verfügung. Moderate Grundstückspreise lassen den Traum vom Haus im Grünen noch wahr werden.

Wir leben hier gern und werden sehr aufmerksam sein. Im  nächsten Jahr sind Wahlen und ich hoffe, dass die Menschen nicht vergessen, wem sie vertrauen können!

DANKE

Wir haben es geschafft undwir danken den Gemeindevertretern die alle Argumente wohl abgewogen haben und zu dem Entschluss kamen,

NEIN!!!

Unser Dank geht an alle Mitstreiter, Unterstützer, Sympathisanten, Gläubige und Ungläubige.

Mit 10 zu 9 Stimmen wurde gestern Abend der BPlan für ein Kraftwerk abgelehnt!!!!!!!!!!!

DANKE.

Wie würden Sie am 7.2.2012 um 18:30 Uhr in Wustermark entscheiden?

Am sprichwörtlichen Vorabend der Entscheidung, ob es einen Bebauungsplan für ein gigantisches Kraftwerk in der Gemeinde Wustermark geben wird, will ich hier die aktuellen Fakten zusammentragen. Dazu trägt die aktuelle Berichterstattung maßgeblich bei und man entdeckt so manchen Pferdefuß, was sicher der Investor gern verschwiegen hätte.

Vor 2 Jahren und 2 Monaten lud der Investor Advanced Power AG Hr. Siegmund mit seiner Mitarbeiterin Fr. Kallabis, Hr. Baker (der Vertretung aus England), Hr. Vollbrecht (ehemals LEG)  und der Ex-Bürgermeister zu einer Informationsveranstaltung ein. Das vorgestellte gigantische Kraftwerk sollte 2015 ans Netz gehen (damals noch mit Wasserkühlung von 4,5 Mill m³ Wasser pro Jahr) und sollte der Gemeinde Wustermark die finanzielle Rettung bringen. Stattdessen kostete es dem damaligen BM den Posten. Still und leise seit 2008 eingefädelt wurden förmliche Verfahren in 2009 eingeleitet, die der Bürgerschaft ihr Widerspruchsrecht nahm.

Heute unter dem neuen Bürgermeister Schreiber steht die Gemeinde besser da. Die Schuldenlast wurde um gute 5 Mill. € reduziert auf ca.16,9 Mill. €, die Planung des Haushaltes unterliegen nicht mehr der Haushaltsicherung und sie sind auf dem Weg die Demokratie, die Bürgerrechte,  auch gegen den Landkreis Havelland zu verteidigen (Klage gegen den kassierten Beschluss durch den LK der eine Bürgerbefragung in der Gemeinde beinhaltete).

Folgende Fakten stehen als Entscheidungshilfe zur Verfügung:

Gewerbesteuer? Sollte ab 2015 fließen? Kann es nur geben, wenn wie vom Investor selber ausgeführt, ein solches Kraftwerk min. 6.000 Betriebsstunden fahren würde. Was aber die Bundesgesetze  der Erneuerbaren Energien (EEG) nicht zulassen. Im Vorrang vor diesem Kraftwerk speisen die Erneuerbaren Energien (EE) aus Solar, Wind, Erde, Wasser und Kraftwerke mit Kraftwärmekopplung (KWK) ein. Wenn überhaupt würde dieses Kraftwerk auf eine max. Stundenzahl von 1.500 Std. kommen. Damit würde es unwirtschaftlich und für einen Betreiber unattraktiv. Ohne Gewinne wird es keine Einnahmen für die Gemeinde geben. Jetzt will der Investor warten, bis die Gesetzgebung zu Gunsten der fossilen Kraftwerke geändert werden!

Baurecht? Wie sich jetzt herausstellt, wollte sich der Investor auf Jahre lediglich das Baurecht schaffen lassen, um eines Tages, wenn er Geldgeber gefunden hätte, hier ein gigantisches Kraftwerk zu bauen. Wider jeder Energiewende für kleine, dezentrale, intelligente Kraftwerke in der Nähe der Großverbraucher und effizienter Nutzung der gesamten Energie. Die Abwärme mit einer Menge von 40% der Primärenergie, das sind 800 MW, wird Energie in gigantischer Menge an die Umgebung abgegeben.
–> mit dieser Aussicht auf einen unwirtschaftlichen Standort wird es (so wie vom Wirtschaftsminister ausgeführt) keine Investoren geben

Entwicklung GVZ? Der Bebauungsplan (BPlan) auf einem Grundstück setzt fest, was auf dieser Fläche zulässig ist. Auf Jahre würde sich die Gemeinde Wustermark eine Fläche neben einem Hafen, mit einer möglichen Anbindung an den Rangierbahnhof  blockieren. Schaut man sich die Brüder des GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink an, die aus allen Nähten platzen, dann haben wir hier noch Kapazitäten. –  Mit einer großen Vermarktungsstrategie sollte es wohl möglich sein, hier sinnvolle Investoren zu finden. Vielleicht sollte man den Makler wechseln, der seit Jahren Alleinvermarktung betreiben darf?

Schutz der Anwohner? Mit dem Amt des Gemeindevertreters geht man seinen Wählern gegenüber eine Verpflichtung ein, sie auch zu schützen. Jede Windkraftanlage (WKA) hat einen Mindestabstand von 1000 m zur Wohnbebauung einzuhalten. Bei Kraftwerken gibt es dafür ebenfalls eine Abstandsleitlinie, die besagt  ab einer Feuerungsleistung von 900 MW (wir hätten hier 2000 MW) muss der Abstand zur nächsten Wohnbebauung 1.500 m betragen. Der Standort hier hat aber nur einen Abstand von 420 m. Zur Vorstellung bis zur Grundschule Otto-Lilienthal wären es 1.500 m.

Versorgungssicherheit mit Energie? Das Bundesland Brandenburg ist Exportmeister für Strom. Mit bis zu 70 % erzeugt es mehr Strom, als sein eigener Bedarf ausmacht. Auch das Bundesland Meckpom hat sich Energieexport auf die Fahne geschrieben. Was fehlt sind die Stromnetze, um den hier in Unmengen erzeugten Strom abzutransportieren. Was würde also Sinn machen? Den Strom dort zu produzieren, wo er in der Industrie in riesigen Mengen benötigt wird. Z.Bsp. in Süddeutschland, denn der Überschuss an Strom von hier kann nur 400 km weit transportiert werden. Also wird aus Frankreich Strom hinzu gekauft, was der Atomenergie in die Hände spielt. Wir brauchen ein gesamtdeutsches Energiekonzept, dieses Problem werden unsere Gemeindevertreter nicht lösen können, aber mit Versorgungssicherheit hat unser geplantes Kraftwerk nichts zu tun.

Ausbau Erneuerbare Energien? Schaut man sich gerade am Abend die Nauener Platte mit seinen gut 185 WKAs an, dann beschleicht mich ein merkwürdiges Gefühl. Ich stelle mir immer wieder die Frage, warum werden alle hier im LK Havelland aufgebaut? Immer wieder werden die WKAs abgeschaltet, weil die Kapazitätsgrenzen für die Einspeisung erreicht sind und ein riesiger Überschuss besteht. Eine Speicherung dieser immensen Strommengen wäre einfach super. Aber eine Speicherung würde den alten Dinos in der Stromproduktion wahrscheinlich riesige Verluste einfahren, aber unserer Natur und unserer Erde und Umwelt sehr gut tun. Kostete vor Jahren der Strom aus EE noch 1 Euro pro Kilowattstunde (Solarstrom im Jahr 1988) sind wir inzwischen bei 20 bis 24 Cent Ende 2011. In wenigen Jahren ist Solarstrom die billigste Energiequelle weltweit. Sonne, Wind stehen kostenlos zur Verfügung! Die Herstellungskosten sind um ein vielfaches gesunken. 2011 wurden 7.500 MW nur aus Solarstrom zusätzlich zu den Vorjahren erzeugt. Investitionsvolumen 10 Mrd. €. Wir brauchen keine neuen fossilen Kraftwerke,  wir brauchen Speicher.

Gaskraftwerke bauen, um Atomkraftwerke abzuschalten? Bisher sind 8 AKWs vom Netz genommen worden und doch hat sich die Strombilanz in Brandenburg nicht verschlechtert, es wurden keine GuDs gebaut, aber wir haben 70% Überkapazitäten, wir exportieren. Strom lässt sich aber nur max. 400 km weit mit den herkömmlichen Netzen transportieren. Um also dazwischen zusätzlich zu den EE Strom zu produzieren, bedarf es keiner Giganten! Den Fehler hat man mit dem flächendeckenden Bau der AKWs vor Jahrzehnten getan und ist kurz davor sich wieder in die Abhängigkeit der fossilen Energiehersteller zu begeben. Erdgas ist in den letzten Jahren im Preis explodiert. Mittels fragwürdiger chemischer Methoden (Fräcking) wird selbst mittels giftiger Substanzen alles versucht, um unserer Erde einen Hauch an Bodenschätzen abzuringen. Mit den EE sind wir auf dem richtigen Weg, um unseren Kindern eine Erde zu hinterlassen.

Erstellt Prognosen für das Projekt?  Das Raumordnungsverfahren (ROV) zum Kraftwerk wurde auf Prognosen gestellt, die im Auftrag des Investors erstellt wurden. Lärm; Luftverschmutzung; Auswirkung auf Flora, Fauna, Habitat; Geldeinnahmen für die Gemeinde, Sicht für die Anwohner etc.! Schaut man auf die Definition einer Prognose, dann steht dort: Aussage über zukünftige Ereignisse, bestimmte zukünftige Werte ökonomischer Variablen, beruhend auf Beobachtungen aus der Vergangenheit und auf theoretisch fundierten objektiven Verfahren. Prognose richtet sich viel mehr auf Variablen, die nicht oder kaum durch denjenigen gestaltbar sind, der die Prognose vornimmt. Dieses gigantische Kraftwerk basiert auf hochgerechneten Zahlen kleinerer Kraftwerke, da es ein solches dimensioniertes Kraftwerk in dieser Ausführung nicht gibt, zitieren ich hier die Aussage des Planungsbüros: „…wenn die Gemeinde das Kraftwerk will, dann müssen die Anwohner die Kröte schlucken!“ In den Abgaswolken befinden sich CO, CO2, SO2, NO2 und NOx, die für die nächsten 35 Jahre über uns verbreitet würden, Schwefeldioxid ist giftig,  CO2 ist ein Umweltgift, Stickoxide führen zur weiteren Übersäuerung unserer Böden.

Zukunft der Gemeinde und seiner Nachbarn? Wir wohnen im Grünen und das sollten wir uns erhalten! Mit der direkten Anbindung an Berlin (Regio und Straßen), seinen sozialen Infrastrukturen, wie Kitas, Schulen, Pflegediensten, Einkaufsmöglichkeiten und ab Juni keine mehr überfliegenden Flugzeuge, gewinnen die Gemeinden hier immer mehr an Attraktivität. Mit dem Umzug der letzten Ministerien nach Berlin aus Bonn gewinnt unsere Region, wenn sie sich ihre grüne Farbe  erhält,  immer mehr an Zuwachs. Damit erzielt eine Gemeinde mehr Steuereinnahmen und sichert seine Zukunft.

Kann es sich eine Gemeinde leisten, auf Jahre eine Fläche  mit einem BPlan zu belegen, der einen Bebauung ausschließlich mit einem Kraftwerk zulässt? Die Entwicklung unserer Zeit gerade auf dem Energiesektor ist so schnelllebig, dass mit dem Umweltbewusstsein der Menschen der Vorstoß der EE nicht mehr zu bremsen ist.
Umweltschutz und Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder stehen mit den Entscheidungen für eine Bebauung mit auf der Agenda. Fosslien Kraftwerken die Tür offen zu halten, halte ich persönlich für den falschen Ansatz und macht keinen Sinn !

Liebe Gemeindevertreter Wustermarks stimmt gegen den Bebauungsplan für das geplante Kraftwerksgelände!   
Liebe Mitmenschen der Gemeinde Wustermark und Brieselang, Falkensees diese Entscheidung geht uns alle an. Die Sitzung ist öffentlich! Kommen Sie und zeigen Sie den Gemeindevertretern, dass wir kein Kraftwerk wollen!

Was wird das für eine Energiestrategie im Land Brandenburg?

Am sprichtwörtlichen Vorabend der Entscheidung der Wustermarker Gemeindevertreter am 07. Februar 2012 kochen in der Landesregierung die Kompetenzen hoch!
So konnte man am 11.1.2012 in den Potsdamer Neuesten Nachrichten lesen:

Christoffers: Keine Investoren für geplante Gaskraftwerke

von Matthias Matern

Potsdam – Die beiden einzigen im Land Brandenburg beantragten Gaskraftwerke werden vorerst nicht gebaut. Weder für das Projekt in Wustermark noch für das Vorhaben in Premnitz (Havelland) sei es bisher gelungen, die notwendigen Investoren zu finden, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Dienstag in Potsdam. „In den anderen Bundesländern ist die Situation ähnlich“, so der Minister weiter. Aus Sicht der Geldgeber rechneten sich der Bau und Betrieb eines Gaskraftwerks derzeit nicht.

Da Strom aus erneuerbaren Energien bei der Einspeisung Vorrang hat, würden Gaskraftwerke nur einen Teil der Betriebsstunden laufen können, die für die Wirtschaftlichkeit erforderlich sind, meinen Experten. Andererseits gelten Gaskraftwerke wegen ihrer hohen Flexibilität beim Hoch- und Runterfahren als geeignete Ergänzung zur schwankenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

Christoffers Aussagen wollte die Firma Wustermark Energie, die für 640 Millionen Euro ein sogenanntes Gas- und Dampfkraftwerk bauen will, gestern nicht bestätigen. Die in der Gemeinde umstrittene Anlage soll 1200 Megawatt leisten und wäre nach Unternehmensangaben die bislang größte in Deutschland. „Wir haben noch gar nicht richtig mit der Suche angefangen, stehen aber ständig im engen Kontakt mit Marktpartnern“, sagte Unternehmenssprecherin Angela Kallabis den PNN. Zutreffend sei, dass „die Situation am Markt derzeit angespannt“ sei. „Wir sind aber durchaus zuversichtlich und sehen kein grundsätzliches Problem“, meinte Kallabis.

Ebenfalls ein Gas- und Dampfkraftwerk plant der Schweizer Energiekonzern Alpiq in Premnitz. Vor der Bundestagswahl und Landtagswahl in Brandenburg 2009 hatte der heutige SPD-Fraktionschef im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, das Vorhaben als von ihm eingefädelt präsentiert und damit den damaligen CDU-Wirtschaftsminister Brandenburgs, Ulrich Junghanns, verärgert. Die 400-Megawatt-Anlage soll 400 Millionen Euro kosten. Die Aussage Christoffers, es gebe keine Investoren, sei nicht richtig, hieß es gestern lediglich von Alpiq. Weiter werde das Thema nicht kommentiert.

Bereits gänzlich vom Tisch ist ein in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) geplantes Gas- und Dampfkraftwerk. Insgesamt 800 Millionen Euro wollte das luxemburgische Energieunternehmen Enovos in eine 950-Megawatt-Anlage investieren. „Die Planungen zum Projekt sind im vergangenen Jahr wegen fehlender Genehmigungen eingestellt worden“, sagte Enovos-Sprecherin Danny Manso gestern den PNN. Matthias Matern

Die Untwirschaftlichkeit eines solchen gigantischen Großprojektes ergibt sich schon aus der Bundesgesetzgebung zur Vorrangeinspeisung der Erneuerbaren Energien. Frau Tak aus der Landesregierung tönt am gestrigen Abend in Potsdam ganz anders und stellte die Pläne der Kohlekraftwerke in der Lausitz in Frage. Unsere Frage, die wir beantwortet bekommen haben: SOLLTE DAS PROJEKT DOCH KOMMEN, WIRD ES FÜR DIE GEMEINDE WUSTERMARK KEINE STEUEREINNAHMEN GEBEN!

LIEBE GEMEINDEVERTRETER  STIMMT AM 7. FEBRUAR 2012 MIT NEIN ZUM BEBAUUNGSPLAN!!