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Robert-Koch-Institut Infraschallgefahren-1

Europakarte Kraftwerke Verbundnetze

Für Interessierte zum Nachlesen, damit verständlich wird, was hier für eine Gesundheitsgefährdung allein von den Luftkondensatoren ausgehen wird.

Dabei sind keine Abgase in der Betrachtung die weit über die Nachbargemeinden alle Teilhaben lassen wird an einem 1200 MW GuD-Kraftwerk.

Schaut man sich die Europakarte zu den Kraftwerken an, dann sieht man auch, warum der Norden Ostdeutschlands so interessant ist. Genau, wie weite Gebiete Nordpolens, stehen dort noch keine Kraftwerke und für ein Investor bestehen hier wohl exklusive Marktlücken. Nur die Menschen dürften das etwas anders sehen!

Die Landesarbeitsgruppe Energie der Grünen des Landes Brandenburgs hatten sich am 18.5.2011 zu einer Sitzung zum 1200 MW GuD-Kraftwerk in Wustermark getroffen. Wir waren eingeladen, genau wie der Investor, da dieser aber nicht mit uns an einem Tisch sitzen wollte und sogar sein Absage in Aussicht gestellt hat, wurde für uns ein Extratermin eingerichtet, der 22.Juni 2011 vor Ort in Brieselang.

Hier zum Nachlesen das erste Statement nachdem die 25 Sachverständigen, dazu gehören Ingenieure verschiedenster Bereiche zur Thematik Energie, Physiker, Ärzte, sich mit den Auskünften des Herrn Siegmund (GF der Advanced Power) beschäftigt hatten.

Statement GuD_Wustermark_LAG_150611

54 Antworten

  1. Ich war ein Jahr auf Dienstreise habe gerade gelesen, daß das Kraftwerk nicht gebaut wird, gut so!

  2. @ anon:
    Ich weiß nicht, was man von solchen Publikationen halten soll.
    Es gab auch in der Vergangenheit Publikationen zu Atomkraftwerken in den alten Bundesländern, in denen ausgewiesene Fachleute von einer „physikalischen Unmöglichkeit eines Gaus“ gesprochen haben.
    Nun, das hat sich ja wohl spätestens seit Fukushima erledigt.
    Ich bin da etwas skeptisch, was fachliche Publikationen anbelangt.
    Man sollte diese zumindest mit gesundem Menschenverstand hinterfragen. Im übrigen bin ich dagegen, andere Leute für blöd zu halten, nur weil sie vielleicht nicht gerade Physik studiert haben…..

    Aber mal was anderes. Wie ich den örtlichen Presseorganen entnehmen durfte, sollen die Panzerhallen am olympischen Dorf in Elstal ausgebaut werden (Reihenhaussiedlung). Um den entsprechenden Strombedarf sicherzustellen, soll ein kleineres Blockheizkraftwerk errichtet werden.

    Wie jetzt, Blockheizkraftwerk ????

    Wird das GuD jetzt doch nicht gebaut?
    Oder liefert das zuwenig Strom?
    Soll der ganze Strom, den das Ding erzeugt dann doch auf „Teufel komm raus“ verkloppt werden?

    Das finde ich etwas seltsam. Kann mir mal einer erklären, was hier abgeht ????

    • Hallo anon,
      es geht hier nur um das Prinzip, dass die Politiker im Landkreis HVL und des Landes Brandenburg ihren Willen durchgesetzt bekommen und Siemens sein Referenzkraftwerk vor den Toren der Stadt bekommt.
      Zur Zeit liegt noch bis 19.9. der Entwurf zum Bebauungsplan der Gemeinde Wustermark aus, auch als Download auf der Seite Wustermarks. Es geht nicht um Vernunft oder Sinn. Die Landesarbeitsgruppe Energie der Grünen des Landtages Brandenburges lehnen den Standort Wustermark ab. Sie lehnen die Größe des Kraftwerks ab und die Art und Weise wie Heuschrecken-ähnlich Investoren über Deutschland her ziehen und überall wo Platz ist, gignatische GuD (Gas- und Dampfturbinen)Kraftwerke planen und errichten. EInfach mal googlen. Im großen und ganzen ist ihnen schon bewusst, dass es Quatsch ist und grober Unfug, aber haben sie schon mal einen Politiker erlebt, der freiwillig dies zugibt und zurückrudern würde?… Es geht um den schöden Mammon und die Sielmann-Stiftung wird mit Ausgleichsmaßnahmen (in Form von Geld) für 15 ha Fläche geködert. Das Land Brandenburg hat kein Geld mehr für die Natur. Das macht man lieber mit Alibiinvestitionen. Was man mit dem Hintern einreist, baut man vorher scheinheilig als Kulisse auf und tut dann ganz erschrocken, wenn die Prognosen nichts werden! Huch so kann man sich dann irren. LG

  3. Die ganze Diskussion hier ist ein sehr gutes Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

    Auszug:“Der Dunning-Kruger-Effekt ist eine Form der kognitiven Verzerrung und beschreibt die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen. Die populärwissenschaftliche Bezeichnung geht auf eine Publikation von David Dunning und Justin Kruger aus dem Jahr 1999 zurück. In der psychologischen Fachliteratur spielt sie bislang kaum eine Rolle, wohl aber in Publikationen außerhalb der Psychologie sowie in Blogs und Diskussionsforen des Internets.“

  4. Bloß nicht aufgeben in eurem Kampf um eure Heimat…

    Wir kämpfen nun schon seit fast 2 Jahren gegen das geplante OMV-Gaskraftwerk vor unserer Haustüre (800 MW) und wenn ich eure Berichte so lese über Täuschungen und gezielte Falschinformationen dann ist das wie bei uns damals…

    Wir von der Bürgerinitaitive Lebenswerter-Niedergern (www.lebenswerter-niedergern.de) in Bayern wünschen euch viel Ausdauer und Erfolg…

  5. Jahreswerte Abgas lt. Ergebnisbericht Raumordnungverfahren:

    9864 Tonnen CO/CO2

    13176 Tonnen Stickoxide

    1436 Tonnen Schwefeldioxid

  6. Sehr geehrte BI von Wustermark,

    nach dem Lesen des 88-seitigen Ergebnisberichtes des Raumordnungsverfahrens konnte ich mich des Eindrucks nicht erwähren, dass das geplante Gaskraftwerk ( mit einer nun nochmals vergrößerten Feuerungswärmeleistung von 2 x 1000 MW ?! ) womöglich gar noch gesund für die Menschen im effektiven Einflussbereich von 38 x 32 Km der beiden Schornsteine ist.

    Wie gut, dass lt. TA-Luft nur der Luftkorridor mit einem Radius von 50 x 62 m Schornsteinhöhe
    ( rund 3000 m ) betrachtet wird…

    Sicherlich hätte man die Luftbelastungen auch als
    1 min-Werte pro cm³ angeben können, dann wäre der Zuwachs noch viel viel viel geringer ausgefallen.

    Nun sind die Havelländer ja schlau und lassen sich nicht mit derart minimierten Betrachtungen austricksen.
    Die harten Fakten habe ich mal als Jahresbelastung zusammengetragen, wobei die Werte noch verdoppelt werden müssen, da es sich lt. Ergebnisbericht wohl um 2 Schornsteine handeln wird:

    Gesamtabgasstrom für 1 ! Schornstein:

    3.730.000 + 27.000 = 3.757.600 m3/h

    Ausstoß CO und CO2:

    375 + 188 = 563 Kg/h

    Ausstoß NOx:

    282 + 564 = 752 Kg/h

    Ausstoß SO2:

    44 + 38 = 82 Kg/h

    Die Jahreswerte ( x 8760 h und x 2 Schornsteine ) sehen dann wie folgt aus:

    9864 Tonnen CO/CO2

    13176 Tonnen Stickoxide

    1436 Tonnen Schwefeldioxid.

    Wer nun glaubt, das alles würde sich schon gleichmäßig und radial um die beiden Schornsteine verteilen, dem sei gesagt, dass die Hauptwindrichtung im Havelland etwa 210 bis 270 Grad beträgt.

    Die heißen Abgase steigen also schnell und sehr hoch auf und werden statistisch zumeist in Richtung Falkensee und Spandau geweht.

    Wir sollten also nicht zu engstirnig denken – der Einzugsbereich der Abgasschornsteine mit einer Höhe von 62 m ist eben 38 x 32 KM effektiv – auch wenn sich der Untersuchungsbereich nach TA_Luft nur auf einen Radius von ca. 3 Km erstreckt.

    Die Mitbürger sollten also bedenken, dass wir wirklich ALLE in einem sehr weiten Gebiet von den Abgasen partizipieren!

    Die Verfasser des 88-seitigen Berichtes des Raumordnungsverfahrens haben damit wohl eher wenig Probleme.
    Sie sind scheinbar der Meinung, die Laternen auf dem Gelände müssen nur etwas abgeblendet werden und dann passt das Gaskraftwerk mit der gigantischen Leistung von 2000 MW zum Speisen der Netze in Europa und zur Profiterzeugung auf Kosten der Havelländer schon hervorragend in die Wustermarker Gegend.

    Nachfolgend gibt es noch ein paar Gedanken aus technischer Sicht, die uns alle etwas aufrütteln sollten:

    a) Eine Explosion der vorhandenen Druckgasleitungen beim Bau haben wir alle schon in Amerika mitbekommen.
    Das Unglückskraftwerk war einiges kleiner – die Berichte der Anwohner, die die Druckwelle noch in 15 Km Entfernung wie einen heftigen Schlag spürten, kann man im Internet nachlesen.
    Die nächsten Häuser stehen hierzulande schon in 450 m Entfernung…

    b) Die Fundamente der beiden 62 m hohen Schornsteine ( wie auch wohl die des Kraftwerks selbst ) liegen definitiv im Grundwasser. Besonders bei den Erstgenannten muss dieses im Bauzustand tief abgesenkt werden.

    Angrenzenden Gebäude im sich dabei ausbildenden Absenktrichter reagieren darauf mit starker Rissbildung, da sich der Boden nun ohne Auftrieb absenkt.
    Ferner ist im späteren Dauerbetrieb die Entnahme von Wasser 17 m3/h aus `neugesetzten Brunnen` geplant, die wiederum erneut zur Grundwasserabsenkung führen mit den o.g. Auswirkungen…

    c) Nach der Grundwasserabsenkung im Bauzustand muss im späteren Betrieb das Prozessabwasser von 5,7 + 6,3 = 12 m3/h wieder dem Boden bzw. Fluss zugeführt werden.
    Dieses könnte bedeuten, die bereits mit Rissen geschädigten angrenzenden Gebäude nun noch mit einem höheren Grundwasserspiegel als ursprünglich vor Baubeginn zuvor zu belasten.

    d) LKW-Schwerlastverkehr mit bis zu 40 Tonnen über z. T. Kopfsteinpflaster-straßen in den Dörfern erzeugt erhebliche Rißschäden in den angrenzenden Häusern.

    e) Das dauerhafte Sammeln von wassergefährdenden Stoffen und Betriebsmitteln in Havariebehältern, die auch Explosionen standhalten, ist sehr fraglich.

    f) Eine bezeichnete `geringfügig Erhöhung der Wolkenbildung in der Region` bei einem heißen Gesamtabgasstrom am Tag von

    3.757.600 x 2 x 24 h =

    180.365.000 Kubikmeter / Tag

    möchte ich nicht weiter kommentieren…die Zahl spricht für sich selbst.

    e) Dann stellt sich noch die Frage nach den unzähligen Pflanzen und Biotopen, die durch die Grundwasserabsenkungen vernichtet werden..vom Raumbedarf einer Stromtrasse und dem Umspannwerkbereich, sowie den erforderlichen Baumaßnahmen dabei ganz zu schweigen..

    f) Eine geringe Erhöhung des CO2-Anteils von 3% in der Atemluft erzeugt bereits gesundheitliche Probleme bei den Anwohnern.
    Wenn der Wind tagelang aus einer Richtung weht, dann sind die Menschen in der Abgasfahne vorwiegend betroffen..

    Es bestehen sicherlich noch viel viel mehr Bedenken gegen ein solches Mega-Gaskraftwerk, aber vielleicht konnte ich einige zusätzliche Gedanken beisteuern und der versuchten Volksverdummung ( = Ergebnis des Raumordnungsverfahrens, wobei Objektivität bei der Landesregierung nicht erkennbar ist ) etwas entgegensetzen.

    Mit noch klarem Blick ohne die evtl. zukünftigen 24476 Tonnen Jahres-Abgas
    in unserem Lande

    Tim aus dem Havelland

    • …ein Glück, dass bei Dir der Strom aus der Steckdose kommt…..

      Deine „Horror- Scenarien“ könnten aus einem „Grün-Piss“ – Film stammen…….

      Wieviele Kraftwerke (mit wievielen GW Strom und Wärme…)stehen denn in Berlin mitten in der Stadt (ist sicher nicht unbedingt schön, aber erstickt ist dort an den Kraftwerken wohl noch keiner…)? Schöne rieseige Zahlen „produzieren“ ohne Relationen zu beachten ist auch Volksverdummung…!!!

    • Ich hatte das Thema Schadstoffe ja schon mal am 23.11.2010 kommentiert.
      Es kommen aber leider immer wieder die gleichen Argumente. Nur werden diese durch Wiederholung auch nicht besser (oder richtiger).

      Gruss
      Uwe

  7. Hallo Robse,
    Zum Thema Fernwärme
    Ich frage mich nur, wer die Infrastruktur für die Fernwärme und die Wärmetauscher bei den Verbrauchern und die Umrüstung der Heitzungsanlagen bezahlt.
    Meinst du das die Investoren den Film gesponsort haben könnten????

    Gruß Micha

    • @Micha: 🙂
      Bei einer ~1Mrd. Euro Invest (gefühlt, geschätzt, überschlagen) und 3,3 Mrd Invest von 50 Herz sollte ein _kostenfreier_ und für *schlagmichtot* 5 jähriger Bezug von kostenfreier Fernwärme echt mal drinne sein, um hier _wirklich_ das energieeffizienteste Kraftwerk hin gerotzt zu bekommen. Die 100 oder 150 Millionen für ein landkreisweites Fernwärmenetz wären dann auch noch drinne 🙂 und würden bei ~4.300 Millionen Euro im Rauschen untergehen.

      Wer weiß… Dann geht halt Reuter West vom Netz, von mir aus auch Jänschwalde… Die werden sich riesig freuen!

      • ich hatte vergessen zu sagen, das da ein Link auf „3,3 Mrd“ ist… Naja, wird irgendwie demnächst IT-technisch verbessert… *sorry*

  8. Der Film „300 000 V“, der hier zu sehen ist:

    http://www.sat1.de/filme_serien/der_grosse_sat1_film/video/ganze-folgen/clip_380-000-volt-der-grosse-stromausfall_36670//

    und gestern im Fernsehen ausgestrahlt wurde, handelt von einem organisierten Stromausfall in Berlin, der die Funktion haben soll, den Widerstand der Bevölkerung gegen den Bau eines neuen Kraftweks, im Film „Havel-Kraftwerk“ genannt, zu beseitigen. Irgendwie sehr aktuell… 🙂

  9. @ Uwe:

    Soweit man der Presse um das KW Irsching entnehmen kann, läuft dort z.Z.nur die Gasturbine und auch nur im Probebetrieb.
    Siemens hat von seinen H-Klasse Turbienen der Serie 8000 ja nun auch noch nicht soviele gebaut (eine in Irsching, auf dem US Markt wird gerade geworben ).
    Der Umbau zum GuD Kraftwerk in Irschung läuft gerade.
    Also ist dieses System Gasturbiene auf einer Welle mit Dampfturbiene so noch nicht existent! (Vielleicht hätte ich mich vorher etwas genauer ausdrücken sollen, bitte um Entschuldigung).

    Im Übrigen sollte man schon (wie Michael schreibt) selbst vor einer Dampfturbiene Respekt haben. Es ist auch mit den Teilen schon genug passiert (steht nur nicht immer in der Bild-Zeitung).
    Ich habe vor etlichen Jahren beruflich mit Turbienenwartung zu tun gehabt und kenne fast alle Berliner Kraftwerke und das Potsdamer Stadtwerke KW.
    Daher erlaube ich mir, vor dieser Technik Repekt zu haben!
    Sowohl was die Gas- als auch die Dampfvariante angeht.

    Auszüge aus dem Siemens-Katalog der H-Serie:

    Eine SGT5-8000H Gasturbiene liefert genug Energie, um eine Stadt mit ca.2,2 Millionen Einwohnern zu versorgen.

    Die Fliehkraft, die auf die Schaufeln wirkt, beträgt das 10.000fache des eigenen Gewichts.

    http://www.siemens.com/entry/cc/features/gasturbine2010/all/de/pdf/facts_h_class_d.pdf

    Die Turbiene wiegt übrigends 444 t.

    Mal abgesehen davon, wo soll der Strom eigentlich hin?
    Werden alle Berliner Kraftwerke dann abgeschaltet, da man ja Berlin versorgen könnte? Nein.
    Was passiert mit dem Windstrom der Nauener Platte? Den bräuchte man ja dann wohl auch nicht mehr hier in der Region?

    Auf Grund hoher Verluste in den Wechselspannungsleitungen (man diskutiert ja z.Z. schon mal wieder über Gleichstromnetze), hat man bisher die Kraftwerke sinvollerweise in die Nähe der Orte gebaut, die man versorgen wollte. Zugekaufter Strom war schon immer teuer, da mit hohen Verlusten transportiert.

    Also stellt sich die Frage, warum hier ?
    Wem nützt es, Qui bono?

    Im übrigen mal die Dokumente des ROV genau lesen, da stellen sich teilweise mehr Fragen als Antworten.

    Beispiel Wettergutachten.
    Da wird ein Gutachten in Auftrag gegeben mit der Maßgabe: wenig Wind.
    Also wird in Potsdam ein Wettergutachten verfertigt, das als Hintergrund die Betrachtung bei im Jahresmittel wenig Wind hat. Aus Gutachtersicht alles o.k. Das Gutachten ist ja auch richtig. Es kommt eben immer auf die vorausgesetzten Werte an.

    Wer in Wustermark und Umgebung wohnt, weiss, das wir hier eigentlich immer Wind haben.

    Aber das nur mal zum drüber Nachdenken.

    Schlußfolgerungen sind jedem selber überlassen.

    Schönes Wochenende.
    bernibox

    P.S. … da fällt mir doch grade ein: wieviel arbeitslose Kraftwerksingenieure und Anlagenfahrer wohnen z.Z. in Wustermark, Brieselang, Elstal ……………………………

    Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

    • @bernibox: full ack! oder auch volle zustimmung.

      […]
      Auf Grund hoher Verluste in den Wechselspannungsleitungen (man diskutiert ja z.Z. schon mal wieder über Gleichstromnetze)[…]

      Die einzige kommerziell genutzte DC-Netz, was ich kenne, ist zwischen Estland und Finnland entstanden. Der damalige Projektleiter von Eesti Energia war wenig technisch davon begeistert, obwohl es energiepolitisch für die Balten mit dem Beitritt zur EU _immanent_ wichtig war den Anschluss an das europäische Verbundnetz zu bekommen… Egal, andere Spielwiese, anderer Hintergrund.

      Ganz ehrlich, wenn 1,2 GWatt in Brandenburgs Braunkohle verbindlich mit dem UFO Wustermark vom Netz gehen würden _und_ nhy(gesamt) irgendwo bei realistischen 75,80 oder besser 85% liegen würde… Ach was, wie das HKW-Berlin Mitte schon seit 1997 bei 90% liegt… DAS wäre doch mal innovativ. 60.000 Fernwärme-Haushalte werden sich auch im Havelland und in Berlin-Spandau finden lassen 🙂

  10. Hallo Robse,
    du siehst bestimmt meine mailadresse, schicke mir bitte kontaktdaten von Michi B.
    wenn ihr hilfe benötigt für eure IT „Hardware, Dienstleistung, las es mich wissen, ich kann bestimmt was beisteuern.

    Gruß Michael

  11. ich verabschiede mich aus dieser Diskusionsrunde,
    da egal was ich poste von Uwe wiederlegt wird.
    Das ist keine sachliche Diskusion mehr. Da sie andere Meinungen nicht nur nicht tollerieren, sondern sie geben einem das Gefühl, ein bischen blöd zu sein, das ist ärgerlich.
    Sie haben nun alle vergrault, gratuliere.
    Schade für dieses Portal.
    Gruß Michael

    • Bitte auf keinsten Fall verabschieden. Bitte eher bei Michi.B melden.

      Im Hintergrund wird gerade eine IT-Struktur hoch gezogen, die wenigstens 600.000.000 Eus gleichwertig ist….

      Sorry, das da eher die „Energie“ reinfließt als in A380-Umrechnungskurse…

  12. Hallo Uwe,
    ja dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt für Ihr Statemant, dafür oder dagegen? Oder noch Unschlüssig?
    Wenn Sie sich die Leistungdaten anschauen sind diese im Vergleich mit dem was hier geplant ist, nur kleine Nebenanlagen. Ein platzen der springenden Dampfleitung hätte schwere Folgen für die Nachbarschaft gehabt, der Dampf hätte wenn er sich schlagartig entspannte ca. 40000 KW pro m3 erzeugt, in der springenden Leitung waren aber einige 1000 m3 Dampf.
    Worauf ich hinaus will ist, was ist der Zweck dieser großen Kraftwerke? Wirtschaftlichkeit, Gewinnmaximierung für die Betreiber, warum werden nicht mehrer kleine Kraftwerke gebaut? Oder die Schornsteine 150 m hoch gebaut? Weil die Investitionskosten, die Personalkosten höher sind und die Effizienzsteigerung im Fordergrund stehen. Ich bin der Meinung lieber dezentral produzieren, und Übertragungsverluste und Umweltverschmutzung minimieren durch großflächigere und zeitlich versetztere Verteilung.
    In ppm sich zu verlieren bringt garnichts. Ich bin kein Chemiker und Prozessanalyst der ihnen sagen kann wieviel Nox, co2 und andere giftige Stoffe in Teilchen- angaben in einem m3 stecken. Die Angaben in Tonnen pro Stunde ist da viel aussagekräftiger und realistischer da auch ein zeitlicher bezug auf die Emision genommen wird.
    Ich kann das gerne wiederholen,

    Im Gutacheten werden ca. 8 Millionen m³ pro Stunde angegeben inklusive Schadstoffe (Giftstoffe) pro Stunde von ca 400 Kg Stickoxide ( giftiges NOX) und 800 Kg Co2 ( verdrängt atembare Luft) freigesetzt pro Stunde!!!!!! pro Tag= 28,8 Tonnen, = 10.080 Tonnen pro Jahr. Auf 30 Jahre Betriebszeit hochrechnen?
    Die Investoren denken doch so, was kümmern mich die Anwohner ich wohne weit weg, hauptsache die Rendite stimmt. Denn ohne Aussicht auf Rendite würde keine Firma so ein Projekt starten.

    Gruß Michael

    • Hallo Michael,

      nur ganz kurz zu den 400kg/h Stickoxide und 800kg/h CO2:

      Die Luftdichte in Bodennähe bei 20 Grad C liegt bei ungefähr 1,2 kg/m3.

      Wenn ich richtig rechne bedeuten die genannten 8 Mio. m3/h ca. 9.600.000 kg/h.

      400kg demnach 0,00416%
      800kg entsprechend 0,00833%

      Ich hoffe auf die Schnelle richtig gerechnet zu haben.

      Gruss
      Uwe

    • Hallo Michael,

      belassen wir die Diskussion auf der sachlichen Ebene:

      zu: „…Ein platzen der springenden Dampfleitung hätte schwere Folgen für die Nachbarschaft gehabt, der Dampf hätte wenn er sich schlagartig entspannte…“

      –> Wie sie selbst schreiben entspannt sich der Dampf schlagartig. Daher denke ich, daß die Nachbarschaft nicht gefährdet wäre (hierbei lege ich die 420m Entfernung zum nächsten Haus zu Grunde).

      Vermutlich wissen Sie: Nur der nicht sichtbare Dampf ist gefährlich.

      Durch die schlagartige Entspannung reduziert sich auch schlagartig der Druck und damit auch die Temperatur.

      Natürlich wären Personen, die sich in unmittelbarer Nähe der Leitung befinden (z.B. im Turbinenhaus oder auf dem Kraftwerksgelände) gefährdet. Aber ich glaube das weiss jeder der in einem KW arbeitet.

      Vielleicht könnte die BI mal Leute vom Fach (z.B. von der BTU Cottbus, Lehrstuhl Kraftwerkstechnik) einladen, die solche Sachverhalte detailliert beschreiben können?
      Dann könnten eventuell auch viele Spekulationen und Fehlinformationen aus dem Weg geräumt werden.

      zu: „…Ich bin der Meinung lieber dezentral produzieren, und Übertragungsverluste und Umweltverschmutzung minimieren durch großflächigere und zeitlich versetztere Verteilung…“

      Ich gebe Ihnen mit dem Argument der großflächigeren Verteilung der Belastung bei dezentraler Produktion recht.

      Kleine Kraftwerke haben aber nur einen geringen Wirkungsgrad. Daher wäre in Summe die Belastung der Umwelt größer, als bei einem zentralen Standort.

      Was die Übertragungsverluste angeht, glaube ich, daß diese nicht wesentlich ins Gewicht fallen würde.

      Bei einer typischen mit 380 kV betrieben Freileitung mit Bündelleiter 4×564/72 Al/St, welche auf die Übertragung von maximal 1,1 GW pro Dreiphasensystem ausgelegt ist, treten auf 100 km Länge ohmsche Verluste von 11,6 MW und 245 kW an spannungsabhängigen Verlusten, primär infolge der Koronaentladung, auf. Dies ergibt bei der Maximalleistung einen Übertragungsverlust von knapp über 1 % der eingespeisten Leistung pro 100 km.

      380 kV-Leitungen stellen bei den in Mitteleuropa üblichen Stromnetzen Leitungen mit den geringsten Verlusten dar, bezogen auf die Maximalleistung. In niedrigeren Spannungsebenen wie dem 110 kV-Verteilsystem und besonders im Mittelspannungsnetz treten pro 100 km größere relative Verluste auf, weshalb diese Spannungen für regionale Verteilungen auf kürzeren Strecken eingesetzt werden.

      Bei der von Ihnen genannten dezentralen Produktion mit kleineren Kraftwerken würden max. 110kV-Verteilersysteme eingesetzt, was wiederum höhere Verluste zur Folge hätte.

      Insgesamt wäre es m.E. schädlicher für die Umwelt kleine dezentrale Einheiten zur Stromerzeugung einzusetzen.

      Frage: Wäre es denn eine Alternative für Sie den Schornstein auf 150m zu verlängern?

      – Hat der BI schon versucht mit dem Investor zu reden?
      Ich denke, auch architektonisch ließe sich was machen, eventuell auch hinsichtlich Naturschutz in unserer Region. Vielleicht ist er ja gesprächsbereit.

      Viele Grüße
      Uwe

  13. Michael nochmal
    zu; Was bedeutet in diesem Zusammenhang überhaupt „beherrschbar“? Klingt irgendwie „schlecht“, oder? Leistung im hier gemeinten Sinne kann gar nicht beherrschbar sein, die Leistung wird entweder erreicht oder nicht.“
    Nun, ich war Zeuge wie eine kleine “ 2 MW Dampfturbine“ während des Betriebes zerstört wurde. Ich sag Ihnen das sind schon Energien die da wirken, wenn Turbinenläufer verbogen, Generatoren zerlegt werden wie Spielzeug, oder wenn eine 50 cm durchmessende, 550 grad celsius dunkelrot glühende Dampfleitung, mit ca 5 cm Wandstärke, tonnen schwer, anfängt auf ihrem Lager zu springen, dann wissen sie was ich meine mit beherschen dieser Leistungsdichte, noch dazu auf kleinstem Raum. Oder Ihnen ein 6000 Volt 100 Ampere Speisewasser Motor Anschluß um die Ohren fliegt. Oder wenn eine nur 30 MW Turbine hochgefahren wird, wie der ganze Kraftwerksbereich bebt, dann verstehen Sie meinen Respekt vor diesen Anlagen. Und diesen Respekt wird ihnen jeder bestätigen der mit solchen Anlagen zu tun hat. Denn jeder weiß wenn hier ein Fehler auftritt, können diese Kräfte schlagartig und unkontrolierbar freigesetzt werden.
    Diesen Respekt vor den gewaltigen Kräften die in den Energien stecken dürfen wir nicht verliehren, denn nicht alles was machbar erscheint ist auch sinnvoll.

    Gruß Michael

    • Hallo Michael, hier Uwe nochmal:

      Ich bestreite doch gar nicht, daß es zu Schäden oder Störfällen in Kraftwerken kommt.
      Aber dieses als Argument gegen ein Kraftwerk hervorzubringen finde ich unangemessen.

      Diese Schäden oder Störfälle haben doch keine Außenwirkung (ausser Tschernobyl: Das war eine Katastrophe).

      Wenn Sie, wie Sie selbst sagen, bereits in Kraftwerken gearbeit haben und auch Schäden „live“ erlebt haben, dann müssen Sie doch auch zugeben, daß die Schäden keine Außenwirkung hatten, oder?

      Gruss
      Uwe

  14. Hallo Uwe,
    Ihren Optimismus in Ehren, nur bin ich nach Falkensee mit meiner Familie gezogen, habe hier investiert, weil hier die Luft besser und gesünder ist als in Berlin. (Diese Aussage werden Sie bestimmt auch wieder wiederlegen wollen.)
    Mich würde ja mal interessieren ob Sie in irgendeiner Art & Weise für dieses Gaskraftwerk arbeiten? So wie Sie dieses hier wehement verteidigen. Wenn Sie dafür sind, dann frage ich mich, warum Sie sich auf dieser Seite so engagieren.
    Sie können noch so viele Argumente aufzählen wie toll dieses Kraftwerk ist, oder wie pseudo wir sind, nur wir wollen dieses Kraftwerk hier nicht haben. Demokratie sei dank!
    Hauptwindrichtung Falkensee! Bestimmt nur ne gefühlte Windrichtung.
    Kleinere dezentral betriebene Kraftwerke mit weniger Abgasen und nicht diese Konzentration auf relativ kleinem Raum, wären sicher besser.
    schönes Wochenende.
    Michael

    • Hallo Michael,

      Ich bin leider nicht aus einem solch´ hehrem Grund nach Falkensee gezogen, meiner was trivialer:
      Ich bin mit meiner Familie hierhin gezogen weil die Grundstückspreise einfach günstiger waren als in Berlin.

      Und: Nein ich arbeite nicht für dieses Gaskraftwerk und werde auch nicht vom Investor für meine Beiträge bezahlt (nur falls das Argument auch noch kommen sollte).

      Außerdem werden Sie feststellen, daß ich mich in keinem meiner Beiträge dahingehend geäußert habe, ob ich für oder gegen das Kraftwerk bin.
      Ich habe mir nochmal meine Beiträge angeschaut: Eigentlich habe ich mich noch gar nicht zum KW geäußert.

      Wenn man sich die im Blog geposteten Beträge aber insgesamt mal anschaut, dann stellt man fest, daß

      1.) Etliche der Beiträge zu keiner sachlichen Diskussion führen und

      2.) Die sogenannten Fakten in den Beiträgen vielfach widerlegbar sind.

      Lassen sie uns doch einfach mal versuchen die Diskussion zu versachlichen und bei Fakten zu bleiben.

      Das könnte doch richtig interessant sein, oder?

      Schönes Wochenende
      Uwe

      P.S.: Und nur zur Richtigstellung – Ich habe keinen Diskussionsteilnehmer oder sonstige Personen „pseudo“ genannt, sondern ich habe von „pseudowissenschaftlichen Aussagen“ gesprochen.

  15. hier Michael nochmal, aus Falkensee
    Hallo Uwe,
    Haben Sie Kinder? Wenn ja sollten Sie auch dagegen sein.
    Denn der Schadstoffausstoß ist gemessen an dem Schadstoffaustoß der Autos auf der Autoban um den Faktor 10000 fach höher denn alle Autos zusammen auf der Autobahn, am B5 Kreutz erzeugen pro Stunde keine 8 Millionen m3 Abgase stündlich, (gemessen am Auspuff),und schon garnicht auf kleinstem Raum ( Schornstein) zusätzlich zu dem was durch die Autos schon erzeugt wird.
    Übrigens habe ich mal im Heitzkraftwerk Mitte Heitzkraftwerksbetrieb Abteilung Turbine gelernt und gearbeitet. Dort hat man das abgestzte Dampfturbinen Konzept. Übrigens hat das Heitzkraftwerk in Mitte nur zwei „kleine“ 120 MW Turbinen mit Spreewasser Kühlung. Diese Turbinen sind schon respekt einflößend wenn sie in Betrieb sind.
    Zu den 4 Turbinen: es sind unserem Fall nur zwei Turbinen, die Gasturbine am vorderen Ende der Welle und die Dampfturbiene am hinteren Teil der selbigen Welle und dann wird an dieser Welle der Stromgenerator angegekoppelt.
    Die 1000 Tonnen TNT entsprechen den 3,8 tera Joul um die angegeben elektrische Leistung zu erzeugen. Diese Aussage hat nichts mit Atombomben zu tun, ist nur ein Umrechnungsfaktor der die Energiemenge mit denen hier umgegangen wird, verdeutlichen soll. Oder haben Sie eine andere Vorstellung wieviel 3,8 tera Joul Energie ist?
    Woher wollen wissen Sie das diese Leistung beherschbar ist, da diese Turbinen noch garnicht im Einsatz sind? Auch Siemens betritt mit dieser Turbine Neuland, denn hier werden zum erstenmal Keramikschaufeleinsätze an dem Rotor und dem Stator eingesetzt, weil die Temperatur im innern der Gasturbine für Stahl zu hoch ist ca.1300 Grad Cellsius.
    Ihr Vergleich mit Autos und privatem Verbrauch hinkt gewaltig, die Konzentration und die räumliche sowie zeitliche Verteilung ist hier doch wesentlich geringer. Ich staune nur über Ihre Aussage „Also weder „Lärm“ noch „Schmutz“ führen zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit noch Vergiftung.“
    Jede Zigarette wird verteufelt jedes gesparte mg Co2 wird bejubelt aber diese gigantische Zigarette ist nicht Gesundheitsschädlich? ne „Bagatelle“ laut Gutachten.
    Mit wieviel Blindheit muß mann hier beschlagen sein wer das Glaubt.
    Zur Gassteuer; nach Abzug der Betriebskosten und der Investitionskosten und Umsatzsteuer bleibt nicht viel für die Steuer denn hier entsteht noch kein Gewinn, nur Kosten.
    und wenn mann dann das Märchen von 57 % Wirkungsgrad Glaubhaft rüberbringen kann, hat mann wieder einen tollen Gewinn hingelegt der abgeschöpft wird. Der Retourn of invest wird früher erreicht und dann werden eben die Gewinne abgeschöpft.
    Kein Kraftwerk dieser Größenordnung kommt über 51-52 % Wirkungsgrad. Alles darüber ist nur Vertriebler Geschwätz. Wirkungsgrad Berechnungen finden Sie bei Wiki aber auch so ganz simpel, 200000 m3 Erdgas pro Stunde haben ein Heitzwert von 2,4 GW, 1,2 GW Strom sind doch die hälfte oder? Also 50 %
    Bernibox du fragst warum dieses Konzept überhaupt angenommen wird, nun weil niemand oder nur die wenigsten erahnen was da entsteht. Welcher Politiker kennt sich mit den Zahlen aus, die da Beschrieben sind? Ist doch nur ne „Bagatelle“, weniger als die Autos auf der Autobahn??!!, hier würde ich gerne einen Smily einsetzen der rot vor Wut wird und platzt.
    Herr Uwe sicherlich bin ich bei Ihnen wenn wir uns der Frage stellen müssen, wie wir unseren stetig steigenden Energiebedarf decken wollen, auch wenn uns so manch einer einreden will das wir energie sparen oder erneuerbare Energien einsetzen können. So habe ich nur eine Antwort, alles Mist!!
    Erneuerbare Energien gibt es nicht, nur politisches Vertriebler Geschwätz. Die einzigste saubere Energie der Zukunft wird die atomare Kernfusion sein, nur dies hat das Potenzial unseren enorm wachsenden Energiebedarf sauber zu decken. Nur leider werden Weltweit nur 50 Milliarden dollar für die Erforschungen aufgebracht. Wenn also hier so ein Forschungsreaktor hingestellt werden würde ich wäre dafür. Soviel zum Thema von Uwe
    „Mir klingen die Kommentare ein bischen wie vor 30 Jahren: „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“

    Falkensee wird die Müllkippe vom Gaskraftwerk Wustermark. Denn wenn die Wolke über uns zieht hat sich die Temperatur der Wolke soweit abgekühlt, dass die Luftschadstoffe, die schwerer sind als Luft zu Boden sinken werden. Dadurch das hier ordentlich Kasse gemacht werden soll (sparen an der Schornsteinhöhe nur 65 m ) (das KW in Mitte hat 100 Meter Schornsteine bei nem 4tel der Leistung),
    wird die Wolke sich also nicht in ihrer Fläche soweit aufgefächert haben können, das die zu Boden sinkenden schweren Luftschadstoffe NOX, CO2, radioactive Isotope, immernoch eine hohe Konzentration erreichen werden.

    Da der Luftkondensator in dem ROV über haupt nicht betrachtet wird ist das ganze Dokument eigentlich hinfällig oder? Eigentlich ein Verfahrensfehler? Denn der Luftkondensator ist ein wesentliches und in seinen Ausmaßen sehr großes Anlagenteil welches hier unterschlagen wurde in der Hoffnung das es keiner merkt. Zur Errinnerung, der Luftkondensator wird ca. 42m Breit, x42m Lang, x42 m Hoch, und das für jede Turbine, also 2 Stück.
    Übrigens ist dieser Luftkondensator in den Wirkungsgradberechnungen ebenfalls nicht enthalten somit sinkt der Gesamtwirkungsgrad bestimmt unter 47 % denn hier werden an die 100-150 Ventilatoren pro Luftkondensator benötigt um die Abwärme abzuführen. Sowie 4 sehr starke Kondensat Wasserpumpen pro Kondensator, die das Wasser durch diese gewaltigen Kondensatoren pumpen müssen.

    Gruß Michael

    • Hallo Michael,

      zu: … erzeugen pro Stunde keine 8 Millionen m3 Abgase stündlich, (gemessen am Auspuff),…

      –> Als Größen sollte nicht die m3 Abgase verwendet werden, sondern die Schadstoffe als solche. Hier wäre die Angabe in ppm wesentlich hilfreicher. Denn selbst wenn keine 8 Mio. m3/h durch den Kraftferkehr ausgestoßen werden, so kann (und ist vermutlich auch) die Schadstoffkonzentration wesentlich höher. Es sollte auch nicht außer acht gelassen werden, daß der Schadstoffausstoß bei PKW´s bodennah erfolgt, das gleiche gilt auch für die Heizung und Kamine.

      –> zu: „… Diese Turbinen sind schon Respekt einflößend wenn sie in Betrieb sind…“

      Ja das sind sie, und sollte man zusätzlich sagen – außergewöhnlich? Ich bewundere jedenfalls die deutsche Ingenieurskunst, die solche technischen Produkt entwickelt und welche weltweit erfolgreich vertrieben werden.

      –> zu: Ein Kraftwerk dieser Größen und Leistungsklasse 1,2 Gigawatt mit nur zwei Turbinen!

      Ich errechne immer noch 4 Turbinen, je Wellenstrang 1 Dampfturbine und 1 Gasturbine. Für 1,2 GW benötige ich 2 Wellenstränge – macht in Summe 4 Turbinen.
      Es gibt weltweit keine Gasturbine, die 800MW elektr. erzeugen kann. denn die würde man brauchen wenn 1,2GW nur mit 2 Turbinen (einer GT und einer DT) erzeugt werden sollen.
      Die SGT5-8000H hat ca. 400 MW (Siemens Power Generation erweitert sein Produktprogramm um die innovative 375 MW-Gasturbine SGT5-8000H; siehe u.a. auch http://www.energy.siemens.com/hq/de/stromerzeugung/gasturbinen/sgt5-8000h.htm)
      Da bei einer Einwellenanlage die Dampfturbine ca. die 1/2 Leistung der GT hat, würde ein Wellenstrang ca. 600MW erzeugen.

      –> zu: „… Die 1000 Tonnen TNT entsprechen…“

      Wenn Sie die Angaben in „Tonnen TNT“ machen, dann kommt der Leser doch fast zwangsläufig auf Bomben. Mit der Angabe „3,8 tera Joul “ können vermutlich die meisten nichts anfangen (klingt ja auch nicht so „bedrohlich“, oder?)

      –> „…Woher wollen wissen Sie das diese Leistung beherschbar ist, da diese Turbinen noch garnicht im Einsatz sind?…“

      Die Turbine wurde im Kraftwerk Irsching bereits erfolgreich betrieben. Daher ist davon auszugehen, daß die Leistung beherrschbar ist.
      Was bedeutet in diesem Zusammenhang überhaupt „beherrschbar“? Klingt irgendwie „schlecht“, oder? Leistung im hier gemeinten Sinne kann gar nicht beherrschbar sein, die Leistung wird entweder erreicht oder nicht. Wenn die Leistung nicht erreicht wird, ist das auch nicht schlimm, es hätte auf Menschen, Umwelt, etc. keinen negativen Einfluß.

      –> „…Auch Siemens betritt mit dieser Turbine Neuland, denn hier werden zum erstenmal Keramikschaufeleinsätze an dem Rotor und dem Stator eingesetzt, weil die Temperatur im innern der Gasturbine für Stahl zu hoch ist ca.1300 Grad Cellsius….“

      Meiner Kenntnis nach fertigen Siemens und andere Hersteller Gasturbinen bereits seit Jahrzehnten (1940 setzte ein Kraftwerk im schweizerischen Neuenburg die erste Gasturbine ein). Seit diesem Zeitpunkt fanden diverse technische Entwicklungen statt, die eine kontinuierliche Steigerung der Temperaturen im Innern einer GT erlaubte.

      Soweit ich weiss, gibt es keine Stahl, der die in Gasturbinen erreichten Temperaturen über einen längeren Zeitraum, ohne zusätzliche Maßnahmen, standhalten würde. Daher sind die Turbinenschaufeln hochkompexe technische Produkte. Lt. Wikipedia wird Hochtemperaturstahl mit gerichteter Kristallstruktur, bzw. einkristallin, eingesetzt. Die Schaufeln werden aufwändig gekühlt (Innen- und/oder Film-Kühlung) und besitzen eine keramische Beschichtung.

      Vermutlich meinten Sie mit „Keramikschaufeleinsätze“ diese keramische Beschichtung. Das ist aber nichts neues und wird bei allen Herstellern standardmäßig eingesetzt.

      Also eigentlich auch nichts richtiges was einem Angst machen sollte, nicht wahr?

      So, es reicht für heute Abend.
      Auf die anderen Punkte komme ich in den nächsten Tagen zurück.

      Es ist leider sehr mühsam den Aneinanderreihungen von Behauptungen und pseudowissenschaftlichen Aussagen eine möglichst sachliche Argumentation entgegen zu setzen.

      Gruss
      Uwe

      • Einfach nur lächerlich man könnte genausogut sagen warum kaufen sie sich ein neues auto wenn es noch keine 10 jahre erprobt ist!!!!!!!!!!!!!! Deutschland ist in der welt nun mal ein Industriestaat und die Qualität ist das beste was sie für geld bekommen können. siemens hat von der 4000 gasturbine weltweit cirka 1500 gasturbinen am netz wo noch nie eine in die luft geflogen ist! diese gasturbine wurde auch am computer entworfen. So eine sinnlose diskussion hier. noch eine Sache schaltet in jenschwalde die kohlekraftwerke ab was wieso in 202o passieren würde. dann haben wir keine grundlastkraftwerke. außerdem erzeugt ein kohlekraftwerk wesentlich mehr co2 als ein gasturbinenkraftwerk.

  16. @Uwe: An der IT wird intensiv gearbeitet. Mitte Dezember sollte es soweit sein… Naja, siehe morgen für Wustermark und den Rest vom HVL. Falkensee scheint ja auch ein „Tal der Ahnungslosen“ zu sein 🙂

    In Bezug auf Ihre Frage der Auftragsstudie von Regionomic durch Wustermark Energie: a) ist in Prüfung von VWL’ern die u.a. bei der BaFin die ganze HRE-Kiste aufgemacht haben (waren nur ~60 Mrd Euro Steuergelder) und b) SEITE -17- nicht Adobe 17 eintippern.

    Dann das „kleingedruckte“ lesen:
    […] Betrachtet wurden das GuD-Kraftwerk Heinsberg in der Nähe von Aachen (Nuon Energie, 80 MW), das GuD-Kraftwerk Hürth-Knapsack im Großraum Köln (Statkraft, 800 MW) sowie die GuD-Kraftwerke in Kirchmöser (E.ON, 160 MW) und Schwarzheide (BASF, 112 MW) im Land Brandenburg, die insbesondere auf Grund der vergleichbaren Standortsituation näher untersucht wurden.[…]

    Wie gesagt, alles sehr lustig 🙂

    • Hallo Robse,

      1.) Da bin ich mit Ihnen einer Meinung: am Aufbau dieser Seite sollte nochmal nachgebessert werden.

      2.) So ganz verstehe ich nicht warum lustig. Ich habe mir die Studie durchgelesen und kann eigentlich nichts finden was utopisch ist. Es werden reale Zahlen anhand von vergleichbaren Projekten zugrunde gelegt. Daher ist die Studie als solide anzusehen und die Eintrittswahrscheinlichkeit hoch.

      Gruss
      Uwe

  17. Nochmal Uwe (zum letzten Mal für heute):

    Mich würde schon mal interessieren woher die Kommentatoren so kommen, ob aus Wustermark, wie Frau Belter (welche anscheinend sehr direkt betroffen), oder aus anderen Orten.

    Ich bin übrigens Falkenseer.

    Gruss
    Uwe

  18. Hallo Bernibox,

    1.) Die Turbinen gibt es schon, sie sind/werden ja gerade in Irsching betrieben, wenn sie die Gasturbinen meinen. Sollten Sie mit Ihrer Aussage aber die Dampfturbinen meinen, so ist das alt bewährte Technik und schon 100-fach eingesetzt und betrieben.

    2.) Hat schon einmal jemand untersucht wie groß der Abgasstrom der B5, A10, der Einfamilienhäuser, der eventuell vorhanden Kamine ist? Das scheint nicht zu stören. Wir fahren Auto, wir heizen unsere Häuser, wir erfreuen uns an der Wärme der Kamine.

    Natürlich erfreuen wir uns auch daran, abends nach Hause zu kommen und als erstes das Licht anzuknipsen.

    Viele Grüße
    Uwe

  19. Tja,
    man hält die Bürger für doof.

    Die Turbinen gibts noch garnicht. Bei uns werden sie das erste mal eingesetzt. Also beruhen alle Zahlen betreffs der Turbinen auf Hochrechnungen kleinerer Leistung …
    Ja und die Luftkühlung in der Größenordnung gibt es eben auch noch nicht. Also beruhen alle Zahlen für die Kühlung auf einer Hochrechnung von kleineren Lüftern.
    Im Übrigen glaube ich sogar, das die Lüfter selbst sehr leise sind. Nur der Luftstrom, den die durchziehen, der wird mächtig Lärm machen. Leider 🙂 fehlte die Hochrechnung dazu im ROV.

    Dann kommt noch dazu, das der ganze Abgasstrom größtenteils Richtung Falkensee/Spandau ziehen wird, da wir meistens Westwind haben (Ob die Anwohner das wissen ??).
    Die Wetterstudie war im übrigen ja auch nur auf windarme Tage im Jahr ausgelegt.

    Alles in allem fragt man sich angesichts dieses ROV, warum die das überhaupt angenommen haben, mit diesen teilweise seltsamen Daten ( Wetterdaten der Station Tempelhof von 1995 z.B.)

    Ich halte die ganzen ROV-Unterlagen für mangelhaft, unvollständig und teilweise falsch bzw. nur auf Vermutungen aufgebaut.

    Dagegen müssen wir etwas unternehmen !!!

    • Fahre nach Ingolstadt Irsching da LAufen die ersten 8000h Maschinen problemlos nach der jahrelangen Testfahrt. Wo Siemens die Turbine auf Herz und Nieren getestet hat!

  20. Hallo Robse,
    der Hinweiß auf Hürth-Knapsack ist sehr Aufschlußreich, da kann ja ganz schön was auf uns zukommen. Erschreckend.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieses Kraftwerk 83 Tage im Jahr stillstehen soll. Und schon garnicht täglich anfahren und runterfahren. Es wird ein oder zwei Wartungsfenster mit ca. 1-3 Wochen im Jahr geben. Denn diese Turbinen und die gesamte Anlage sind nicht für an und abschalten konstruiert, zu stark ist der Temperatur-Schwankungsstress, aufheitsen, abkühlen und anfahren. Das sind Prozesse die sehr arbeitsintensiv sind und kein Geld einbringen.
    Gruß Michael

    • ich machs mal ganz kurz, alleine der derzeitige Irrsinn mit unserem „trimodal“ angebundenen GVZ zeugt, zumindest aus meiner Sicht, von dem planerischen Irrsinn.

      Ein Hafen der Mangels zu tiefer Brücken in Sachsen-Anhalt nicht wirklich genutzt werden kann, ein Bahnterminal, was nicht mal das Tochterunternehmen der Logistiksparte der DB AG nutzen will…

      Und demnächst *büllisch* Prozesswärme vom GuD in rauen Mengen… Irgendjemand muss echt der Hafer gestochen haben 🙂

      Nennen wir jetzt mal die Vorstufe einer „Müllverbrennungsanlage“ einfach Werkstoffhof oder „Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen“ und alles wird schick

      Neben das GuD noch eine Bioethanol-Destille und auch dem letzten Öko sind die Argumente genommen….

      SO ein Standort kann doch nur Spitzentechnologie auf Weltniveau sein. Bitte das Programm bei irgendjemand anderen durchziehen. Meine Meinung…

    • Die Gasturbine kann auch alleine ohne Dampfturbine betrieben werden! Das bedeutet das die volle leistung der Gasturbine nach 20 min bereitsteht.

  21. Michael noch mal,
    gerade lese ich, das dieses Kraftwerk auch noch mit 5,50€
    pro MW/h Erdgassteuer befreit werden will, Steuereinnahmen für Wustermark ?
    Das macht dann 5,50 x1200Mwh=6600€ pro Stunde, x 7000 Betriebsstunden Jahr = 46.200.000 € .
    ….
    Gruß Michael

    • @Michael: Der Ansatz ist richtig 🙂 Allein die Zahlen passen nicht 100%…. Das GuD ist Mittellast und läuft gemäß ROV und der allseits zitierten Regionomica-Studie bei 4200 bis 5000h pro anno, also runde 11 bis 13,5h Stunden pro Tag 🙂 Kann aber laut ROV und Anlagenplanung 7000h knattern.

      Viel beunruhigender finde ich den Hinweis auf Seite -17- der Studie im Kleingedruckten auf das GuD-Kraftwerk Hürth-Knapsack mit 30% weniger Dampf (800MW/h). Man lese und Staune was da laut wikipedia *klick* da so rumsteht 😦

      Da wird einem zurecht Angst und Bange…

      -> Auftragsstudie Regionomica von WE

      • Hallo Robse,

        Wovor wir einem Angst und Bange?

        Seite 17 der Studie (Auftragsstudie Regionomica) ist eine Graphik, die auf die regionalwirtschaftlichen Effekte hinweist.

        Daher bitte nochmal präzisieren welche Studie gemeint ist und wovor einem Angst und Bange werden soll (dann kann ich eventuell auch einen Kommentar posten).

        Gruss
        Uwe

    • Hallo Michael,

      Ich bin kein Fachmann für Steuerrecht, denke aber, daß nachfolgend gesagten dem Prinzip nach richtig sein müsste:

      Die Erdgassteuer ist Bestandteil der Energiesteuer. Das Energiesteuergesetz vom 15. Juli 2006 hat das bis dahin geltende Mineralölsteuergesetz abgelöst. Eine Neufassung des Gesetzes wurde zur Umsetzung der Vorgaben der Richtlinie 2003/96/EG zur Restrukturierung der gemeinschaftlichen Rahmenvorschriften zur Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom (Energiesteuerrichtlinie) notwendig.

      Also ist es Bundesgesetz.

      Wenn nun die Erdgassteuer aufgrund des hohen Wirkungsgrad des KW´s nicht fällig wird hat dies eine positive Auswirkung auf den Gewinn.

      Und nun kommt die Gewerbesteuer ins Spiel:
      Ausgangsbasis für die Bemessung der Gewerbesteuer ist der Gewerbeertrag. Dies ist der nach Einkommensteuer- bzw. Körperschaftsteuerrecht zu bestimmende Gewinn, wobei die Ermittlung des Gewerbeertrags verfahrensrechtlich unabhängig von der Gewinnermittlung nach Einkommen- oder Körperschaftsteuerrecht erfolgt.

      Somit würde ich sagen: Ja, zumindest teilweise eine Steuereinnahme für Wustermark (bzw. den Landkreis).

      Aber wie gesagt: Ich bin kein Steuerfachmann, daher kann ich auch falsch liegen.

      Schönen Gruß
      Uwe

  22. Michael noch mal,
    Laut dem Gutachten des Investors wird ein Abgasvolumenstrom von ca 8 Millionen m³ pro Stunde angegeben und Schadstoffe pro Stunde von ca 400 Kg Stickoxide und 800 Kg Co freigesetzt pro Stunde!!!!!! pro Tag= 28,8 Tonnen, = 10.080 Tonnen pro Jahr. Wollen Sie diese Region Vergiften???
    Hier kann man nicht mehr von einer Bagatelle sprechen. Das ist krankmachende Umweltverpestung im großen Stil.
    Hier muß die Störfall Verordnung greifen! Weil hier eine Konzentration durch die enorme Leistung des Kraftwerkes und die Verpestung auf ein relativ kleines Gebiet verteilt wird, weil die Schornsteine sehr niedrig sind.
    Gruß Micha

    • Hallo,

      leider unter einem anderen Beitrag gepostet, da es aber auch hierhin passt, nochmals mein Kommentar:

      a.) Lärm:
      Das in Auftrag gegebene Gutachten (siehe Seite 25ff) zu Lärm ergibt, dass die Lärmbelästigung u.a. durch die A10, die B5 sowie bestehender Windräder bereits zu einer solchen Lärmbelästigung führen, dass eine zusätzliche Lärmbelästigung durch das GuD-Kraftwerk nicht gegeben ist. Der als Argument ins Feld geführte Wert von über 105 Dezibel betrifft die Ergasverdichterstation ohne schallisolierende Maßnahmen.
      Besuchen Sie doch einmal das Kraftwerk Mitte in Berlin. Dort können Sie “hören” wie laut solch´ ein Kraftwerk ist. Man hört es nicht.

      b.) Schmutz:
      Auch ergeben sich laut Immissionsprognose Luftschadstoffe keine schädliche Umweltbelastung, da die Zusatzbelastungen irrelevant sind.
      Die Schadstoffemission der B5 sowie A10 dürfte nicht unerheblich sein und liegt vermutlich über den Werten des KW´s. Hierbei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Schadstoffe der B5/A10 bodennah ausgestossen werden.

      Also weder „Lärm“ noch „Schmutz“ führen zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit noch Vergiftung.

      Gruss
      Uwe

      • Nur mal ne Info zum Thema Dreck in der Luft.
        Da hier so viele Leute vom Fach sind will ich euch mal ne Info geben.
        Überall wo Gasturbinenkraftwerke errichtet wurden konnte nach Inbetriebnahme festgestellt werden, das die Luft in der Umgebung durch das Ansaugen des Ansaugkanals ( wo die Luft gefiltert wird) zusätzlich gereinigt wird. Da bei einer 300MW Gasturbine cirka 120- 130000 qm Luft in der Stunde gefiltert werden bedeutet es das in der theoretischen Rechnung des Wirkungsgrades dieses mit beeinflußt werden müßte.
        Wenn ihr hier Nachforschungen betreibt müsst ihr diese in alle Richtungen betreiben! Schließlich verlangt ihr dieses auch von allen anderen!

  23. Ein Kraftwerk dieser Größen und Leistungsklasse 1,2 Gigawatt mit nur zwei Turbinen!
    ich DACHTE, ICH LESE NICHT RICHTIG, DAS SIND PRO SEKUNDE 407.886,6 PS
    Glauben Sie wirklich das wir diese Energieumwandlung gefahrlos beherrschen?
    Bei einem schlimmen Sörfall würde schlagartig eine Sprengkraft von ca. 1000 Tonnen TNT freigesetzt.
    1,2 Gigawat =3,8 Terra Joule =ca.1000 t TNT
    Wustermark ade

    Gruß Michael

    • Hallo Michael,

      ja, diese Leistung ist beherrschbar.
      Es sind nicht 2 Turbinen sondern 4, jeweils 2 Gasturbinen und 2 Dampfturbinen.

      –> Wenn schon Zahlen, dann bitte die richtigen.

      Ihr Aussage mit ca. 1000t TNT stimmt auch nicht, es werden ja keine Atombomben betrieben, sondern ein Kraftwerk.
      Wenn Sie sich einmal vorstellen, daß mehrere zehntausend KW´s weltweit in Betrieb sind, dann setzen Sie bitte die Anzahl katastrophaler Störfälle entgegen. Da sind Sie im unteren Promillebereich.

      –> Also bitte keine Polemik, sondern Fakten.

      Mir klingen die Kommentare ein bischen wie vor 30 Jahren: „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“.

      Viele Grüße
      Uwe

      • (Wenn schon Zahlen, dann bitte die richtigen.) bitte schön.

        es bleiben immer noch nur 2 Turbinen, auf jeder Welle sitzen eine Gas und eine Dampf Turbine die gemeinsam einen Generator, der am anderen Ende der Welle sitzt, drehen.
        Ich rechne mal.
        1Gasturb.+ 1Dampfturb.= 1 Generator auf der selben drehenden Welle = 1 Maschine. auch Turbine genannt =600 MW
        1 Turbine + 1 Turbine = 2 Turbinen =1200 MW
        Physik kann schon schwer sein! also 1,2 Giga Watt, auf 2 sich mit je 3000 Umdrehungen pro Min oder ( 50 Umdrehungen pro sec) drehenden Maschinen (Turbinen).
        Polemik ??? oder Fakten!
        apropo TNT, dies diente nur der Visualisierung hat nix mit Atombommben zu tun sondern Energie Umwandlungs Rechnung Oder wie willst du 1,2 Gigawatt 3,8 Terra Joule, Bildlich darstellen???
        Geht doch „Wieviele Liter Wasser kann man mit dieser Energie in einer Secunde 1 Meter hoch heben? “ Na? alles klar soweit?

        schönen Gruß

    • Diese Antwort ist ja voll aus dem Hut gezogen!
      Wieviel Gasturbinenkraftwerke gibt es auf der Welt! Wieviel Störfälle sind bekannt? Siemens hat bis jetzt cirka 1500 Gasturbinenkraftwerke Weltweit montiert und hier sind bis heute keine einzigen großen Störfälle bekannt. Außerdem sind diese Kraftwerke so abgesichert das bei der kleinsten Fehlermeldung sofort die Maschinen trippen und abfahren. Also fahr mal schön mit deiner Kutsche in den Urlaub. Weil bei so ner Aussage ist ja Flugzeugfliegen oder Schiff fahren ausgeschlossen da diese ja bekanntlich alle mit Turbinen angetrieben werden,

      • hier gehts um 1,2,G Watt, dagegen sind deine angesprochenen Turbinen Spielzeug und laufen in ganz anderen Betriebsparametern.
        Nicht alles was machbar ist, ist sinnvoll !

  24. Gute Arbeit! Post ist raus!
    Gruß
    Kai

  25. Der Brief ist auf dem Postweg. Meine Familie und ich hoffen ebenfalls, dass viele mitmachen und dieses Projekt verhindert wird.

  26. Vielen Dank für den Musterbrief. Habe ihn eben benutzt um einen eigenen zu schreiben und gleich morgen zur Post zu bringen. Ich hoffe es machen viele mit.

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