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Beitrittserklärung BI

Beitrittserklärung

Danke an alle, die sich mit Ihren Einwänden beteiligt haben. Vielen Dank an alle, für Eure Geld- und Sachspenden, damit helft Ihr mit, bei der Kontrolle der Vorgänge.

Wir brauchen auch weiter Eure Hilfe! Wer kann noch mithelfen beim Verteilen unserer Infopost? Bitte meldet Euch, Ansprechpartner findet Ihr unten auf der Seite.

Hallo, schönen guten Tag an alle Freunde, Mitstreiter, Anwohner, Gleichgesinnte, Interessierte aus Elstal, Dyrotz, Wustermark, Hoppenrade, Buchow-Karpzow, Wernitz, Priort, Zeestow, Bredow, Brieselang, Falkensee, Dallgow-Döberitz, Nauen, Berlin und angrenzenden Gemeinden!  DIE AKTUELLE MITGLIEDERZAHL:  1632

Viele Menschen interessieren sich für die Dinge, die hier unsere Politiker und Gemeindevertreter in die Wege leiten. So starten sie leider auch Aktionen, die für uns nicht immer gut sind. „Vielleicht haben wir auch als Normalsterbliche nicht den Politikerdurchblick“. Aber wir sind zum Glück wachsame und selbstständige Menschen, die in der Lage sind, auch hinter unseren Hauseingangstüren zu denken.

STROM KOMMT NICHT AUS DER STECKDOSE – ist das bekannte Argument der Menschen, die wenig Interesse für unsere Bürgerinitiative gegen ein Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk hier in unmittelbarer Wohnortnähe haben. Diese Aussage ist sicher richtig und doch gibt es wichtige Kriterien, die uns gebieten, hier zu kämpfen und uns und unser Eigentum zu schützen. Es muss feste Regeln geben, die einen Standort definieren, dabei darf der leere Geldbeutel der Gemeinde kein Kriterium sein!

In den neuen Gutachten wird davon ausgegangen, dass der Strombedarf annähernd gleich bleibt, nicht wie noch vor kurzem als Grund aufgestellt, sich bis 2020 verdoppeln wird. Trotzdem werden der Bau von 40 neuen fossilen Kraftwerken in Deutschland geplant und vorangetrieben. Teilweise schaffen die erneuerbaren Energien schon einen prozentualen Stromanteil von bis zu 40%. Was vor Jahren noch unglaublich schien und für 2020 prognostiziert wurde, ist heute schon Realität! Heute zahlen die Stromhersteller fossiler Kraftwerke an die Industrie bis zu 500 € pro MWh, weil sie zuviel Strom erzeugen! Die von Eurosolar in Auftrag gegebene Studie hat bewiesen, dass man mit Wind-, Sonnen- und Bioenergie sowie Erdwärme die Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke ersetzen kann und nur noch wenige Gaskraftwerke benötigt, um die Energiespitzen abzufangen. Das können schon bestehende Grundlastkraftwerk auch, dazu brauchen wir kein zusätzliches überdimensioniertes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk!

Mit der Änderung des Bebauungsplanes und den Änderungen der Bauleitrichtlinien für das Güterverkehrszentrum droht uns vor unserer Haustür die Umwandlung des GVZ in ein Industriegebiet!! Der Bau Kraftwerkes wäre erst der Anfang. Mit dem neuen Industriegebeit Wustermark Nord, rund ums Umspannwerk wurden im Jan. 2010 Tatsachen geschaffen, die zu einer weiteren Industrialisierung führen können.

Eine vernünftige Vermarktung des Güterverkehrszentrums würde nachhaltig viel mehr Arbeitsplätze schaffen, das ist seit 3 Jahren nicht geschehen! Schön, dass unsere Kritik offensichtlich aufgenommen wurde, denn es gibt einen neuen Flyer und Schilder von Maklern auf den Grundstücken sind auch zu sehen.

Wir konnten den Menschen hier und selbst dem Investor beweisen, dass eine Kühlung mit unserem Grundwasser nicht möglich ist und utopisch. Eine luftgekühlte Anlage kam aber lt. Investor nicht in frage, nun aber doch?? Denn es geht hier um viel Geld!! Die Geldgeber von Siemens, Siemens Projekt Ventures, haben sich geoutet, die Investitionssumme von 600 Mio.€ wird bei weitem nicht ausreichen. Die Turbine kostete in der Entwicklung 500 Mio.€. Damit ist klar, dass sie vermarktet und gezeigt werden muss, damit das Geld wieder rein kommt.  Somit ist das Motiv klar, warum hier um den Standort gerungen wird -es geht nur um „den schnöden Mammon!“

Schauen wir auf die Entwicklung von Premnitz, können wir uns ausmalen, was uns erwarten würde, wenn wir still halten! Gaskraftwerk und Müllverbrennungsanlage sind dort in Planung ud der SPD- Steinmeier lobte unseren Landkreis für seine Verschwiegenheit!! Der Landrat Schröder kritisiert, dass hier nicht sachlich argumentiert würde? Wer wenn nicht wir stellt sachlich dieses unsinnige Vorhaben in aller Deutlichkeit dar?

Wie sieht unsere Zukunft aus, welche Veränderungen wollen sie unserer Umwelt zumuten?

  • Tatsache ist, dass die Abstandsrichtlinie für Industriebauten zur Wohnbebauung im Land Brandenburg mindestens 1.500 m betragen soll!! Das erste NEIN- hier haben wir einen Abstand von 420 m!
  • Unsere Häuser und Grundstücke verlieren rapide an Wert!– Wer sein Haus verkaufen möchte, wird wohl kaum einen Käufer finden, der das Geld zahlt, dass ihr investiert habt!
  • Wo wohnen denn die Erbauer und Betreiber, die Befürworter der hohen Politik? Wohl nicht hier!
  • Die Betriebszeiten der Atomkraftwerke sollen verlängert werden und damit wird dieses Vorhaben noch unrentabler.
  • Nach Angaben des Investors soll nun das Wasser für die Kraftwerksprozesse aus den Kapazitäten des GVZ gedeckt werden. Das GVZ ist erst zu 59,7% ausgelastet, das heißt nicht, dass die Wasserkapazitäten nur noch für das Kraftwerk verwendet werden sollen! Trotzdem weden 150.000 m³ H2O für das Kraftwerk im Jahr benötigt!
  • Das Wasser muss für die Kraftwerksanlage mit folgenden Stoffen aufbereitet werden: Salzsäure, Natronlauge, Fällungs- und Flockungsmittel, Härtestabilisatoren sowie Chlor. Jetzt steht in den Unterlagen, dass alle Wässer direkt oder indirekt in den Havelkanal eingeleitet werden sollen.
  • Dazu gehören die Prozessabwässer(vollentsalzt) genauso, wie die Sanitärabwässer! Wo gibt es denn noch solche Kurzsichtigkeit, dass hier nicht in ein Kanalisationsnetz geleitet wird, sondern die Natur zusätzlich belastet wird.
  • Die geplante Technik ist noch nicht ausgereift und befindet sich gerade in der Forschung. Werden wir zu Versuchskaninchen? Wenn der Wirkungsgrad von über 57 % nicht erzielt wird, hat kein Betreiber mehr Lust in ein Fass ohne Boden zu investieren. Dann wird die Erdgassteuer fällig und das beläuft sich auf einen Betrag pro Tag von ca. 200.000 €. Bei über 57,7% würde diese Erdgaststeuer nicht bezahlt werden müssen! (200.000×365=73.000.000)
  • Was passiert mit unseren angrenzenden Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten? Die Luftverschmutzung reicht weit über das Gebiet von Falkensee, Elstal und Dallgow-Döberitz. Die Stickstoffwolke, die zu erwarten ist, hat einen großen Ausbreitungsradius. Dazu könnt ihr noch bis 15.10. in die Unterlagen der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin- Brandenburg schauen. Die Karten sind sehr aussagekräftig.
  • Durch die gigantische Beleuchtung der Anlage in der Nacht (12lx) werden nicht nur wir Anwohner, sondern auch Zugvögel und Brutvögel (z.B. Kraniche) stark beeinflusst.
  • Der Kohlendioxid (CO2) – Ausstoß, der bei der Gasverbrennung freigesetzt wird, beträgt ca. 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr! CO2 ist ein Umweltgift und gesundheitsschädlich! 1 Tonne CO2 nimmt 512 m³ Luft ein, das ist ein Würfel von 8m x 8m x 8m!
  • Nach neuer EU-Gesetzeslage müssen alle Kraftwerke über einer Lstg. von 300 MW, die CO2 produzieren, Flächen für die CCS- Technologie vorhalten. Das hieße, dass hier, wie in Ketzin, unsere Landschaft gefährdet ist, indem CO2 in unseren Boden verpresst werden würde! Das ist hier nicht möglich und auch vom Investor u.a. wegen zu hoher Kosten nicht gewollt! Aber dann ist dieser Standort nicht geeignet!
  • Dieses energetisch zusätzliche Kraftwerk hat HIER keine Existenzberechtigung, es ist eine reine Geldmaschine! Es gibt bereits sehr viele Windkraftanlagen, bei dieser Dimension kommen vielleicht noch mehr dazu? Die Advanced Power AG sagt, wenn die Windkraftanlagen gut rotieren, wird das Kraftwerk nicht eingeschaltet. Wer soll das glauben? Hier auf der Nauener Platte rotieren die WKAs immer! Es sei denn, sie werden absichtlich abgeschaltet! (Manchmal sagt dann der Investor, dass sie die Offshore-Anlage in der Ost- und Nordsee meinen!) Der Investor geht in seinen Unterlagen von 5.000 Betriebsstunden aus, das sind 13,69 Std. pro Tag. WKAs kann man abschalten! Berechnet wurden die Gutachten bei einer maximalen Stundenzahl von 8.760 Std, das hieße 24 Stunden Betriebszeit am TAG!!
  • Das Kraftwerk wird ein 1.200 MW Kraftwerk, bestehend aus 2 Kraftwerksblöcken von je 600 MW und damit das größten Gas- und Dampfkraftwerk! Sind wir die Versuchskaninchen? Bisher gibt es auch kein Reverenzobjekt, es wurde alles nur rein rechnerisch, theoretisch ermittelt und hochgerechnet!
  • Die Schornsteine haben eine Höhe von 62 m, die Nebengebäude von ca. 40 – 20 m, sie sind also weit sichtbar!
  • Die neue Luftkühlung besteht aus 2 Luftkondensatoren, die je eine Fläche von 840 m² ausmachen und eine Höhe von ca. 42 m haben. Sie haben laut Unterlagen des Investors eine Geräuschentwicklung von summiert 110 dB!
  • Wo ein Kraftwerk ist, zieht es immer neue Industrie nach sich, die dann vielleicht noch mehr Umweltgifte ausstoßen! Tierfutterhersteller??   Müllverbrennungsanlagen??    Chemieanlagen?? … Im Industriegebiet Wustermark Nord ist noch viiiiiieeeeeel Platz!!

DAS KANN NICHT IN UNSEREM INTERESSE SEIN!! Wir fordern die Gemeindevertreter und Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und diesem Spuk ein Ende zu machen.  Jeder Cent der hier weiter vom Investor in die Hand genommen wird, ist aus dem Fenster geworfen und bringt unsere Natur und unser Lebensumfeld an den Abgrund! Was wenn die Gutachten des Investors ergeben, dass, wenn auch grenzwertig, der Standort genehmigungsfähig ist? Werden dann die Gemeindevertreter trotzdem ihrer Verantwortung gerecht und schützen uns?? Denn was heißt denn Grenzwert? Wer hat diese denn aufgestellt? Schaut euch unser Umfeld an, was die zulassenden Behörden hier schon erlaubt haben! Können wir ihnen vertrauen? Wir glauben nicht!! Wehrt euch! Wir sind alle betroffen. Der Wind und die Industriebelastung machen an Ortsgrenzen nicht halt! So sind wir alle gefragt!

Ihr findet die „Unterstützererklärung“ für unsere Bürgerinitiative hier. Wir sind schon 1500 Menschen. Mit eurer Unterschrift unterstützt ihr uns Kraftwerksgegner und helft das Kraftwerk zu verhindern. Kosten entstehen euch nicht. Wir machen das alles im Ehrenamt für unser Zuhause! Sind aber für Spenden sehr dankbar.

Sprecht mit euren Nachbarn und Freunden. Macht mit! Je mehr wir sind, umso größer sind die Chance, dass uns die Entscheidungträger hören und verstehen, was das Volk ihnen sagen will! NEIN zum Kraftwerksprojekt! Detaillierte Informationen und Ansprechpartner findet ihr hier. Übrigens: Der Bürgermeister von Falkensee war von Beginn an dagegen und hat laut NEIN gesagt. Der Bürgermeister von Brieselang hat seine Bedenken geäußert! Die Gemeindevertretung stimmt am 24.11.2010 in Brieselang ihre erarbeitete Stellungnahme zum ROV ab. DArin steht im Entwurf, dass sich Brieselang mit NEIN zum Vorhaben positioniert! Der Sachverstand und die Diskussion im Brieselanger GE-Ausschuss war beeindruckend. Die Abstimmung der GV in Brieselang hat deutlich mit NEIN mehrheitlich gestimmt!

Gemeindevertreter von Wustermark stellt euch eurer Verantwortung und macht dem Spuk ein Ende! Wir sind von der Gemeinde eingeladen, uns an einer Arbeitsgruppe Kraftwerk zu beteiligen. Was wir gern tun. Ziel ist es, bei der Entscheidungsfindung zu helfen.

Mit dampffreien Grüßen eure Bürgerinitiative

Ansprechpartner Presse und für Zeestow:

  • Michaela Belter, Wiesengrund 4,14656 Brieselang;
  • Tel.: 033234- 38644

Ansprechpartner für Wustermark:

  • Nicole Arras, Zeestower Straße 7, 14641 Wustermark
  • Tel.: 0172-3107768

Ansprechpartner für Dyrotz:

  • Volker Zülz, Berliner Allee 1, 14641 Wustermark
  • Tel.: 0160-5167262

Ansprechpartnerin für Elstal – Eisenbahnersiedlung

  • Ingeborg Kalischer, Breite Str.11a,b, 14641 Wustermark
  • Tel.: 033234-22705

Ansprechpartnerin für Elstal – Kiefernsiedlung

  • Beatrice Oltersdorff, Eichenring 6b, 14641 Wustermark
  • Tel.: 033234-38786

Ansprechpartnerin für Wustermark – Neue Siedlung

  • Ina Meusling
  • Tel.: 01520-1783315

Ansprechpartner für Priort:

  • Herr Jürgen Grommeck, Dyrotzer Winkel 1B 14641 Wustermark
  • Tel.: 0179-9805561

Ansprechpartner für die Friedrich-Rumpf-Straße

  • Frau Simone Jürgens, Friedrich-Rumpf-Straße 6 in 14641 Wustermark
  • Tel.: 033234- 89732

Spendenkonto:

Brandenburger Bank  BLZ: 160 620 73,  Kontonr.: 480 7642,  Kühn & Merten, Vermerk: BI gegen GuD-KW Wustermark

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