Mitspracherechte, Pressefreiheit – wir laden Euch ein-!

Wir laden Euch herzlich zum 18.März 2011 in die Oberschule Elstal ein. Einlass ist ab 18:00 Uhr, so dass wir um 18:30 Uhr beginnen können. Thema –Pro und Kontra Gas- und Dampfkraftwerk am Standort Wustermark!
Schaut mal unter der Veranstaltungsseite. Wir wollen im Anschluss unserer Gastredner diskutieren. Da wir leider keinen Zutritt zu den Investorenveranstaltungen bekommen, wollen wir dort mit Euch eine sachliche Meinungsfindung anstreben.
Warum in Elstal? Weil neben Falkensee, Teilen von Brieselang, Dallgow und Priort die Menschen hier für die nächsten 35 +x Jahre hauptsächlich mit der Schadstoffwolke belastet werden würden.

Die deutsche Sprache hat eine Vielfalt und lässt dabei der Kreativität viel Raum. Auch die Form der Fragestellung, mit der man sich dann die Antwort schon selber geben kann, hilft bei so manchem Wortgeplänkel.
So fiel mir am Sonntag, bei fantastisch schönem Wetter, die BRAWO in die Hand. Ehrlich gesagt, war sie bis vor gut 1 ½ Jahren noch ein leidiger Briefkastenfüller, so ist sie heute die einzige Zeitung, mit einer deutlichen Berichterstattung unserer gesellschaftlichen und politischen VORORT-Landschaft. Es ärgert mich sogar, wenn sie mal wieder am Sonntag nicht im Kasten war und dann erst am Montag kommt oder sogar gar nicht. In dem Fall habe ich dann zum Glück das Internet, um unter die-mark-online.de auf dem neuesten Stand zu sein.
So war gleich die erste Seite spannend und es war die Lust geweckt, weiter zu lesen.
Unter der Rubrik „Zoff ohne Ende“, können wir spätestens seit der Kandidatur der Bürgermeisterkandidaten 2009 in Wustermark, dieses Wort aus der Parteienlandschaft der SPD, nicht mehr wegdenken. Immer mittendrin Vollbrecht und Co.
Dabei fiel mir ein Name auf, der in der Woche zuvor davon erzählte, dass sich jetzt Bürger zusammengetan haben, um für das Gaskraftwerk am Standort Wustermark zu sein, Herr Karl-Heinz Kühn in einem Atemzug mit Vollbrecht.
Wobei Befürworter gab es auch schon vorher und sind jedem bekannt.
So beginnend beim:
-Landrat Schröder, der sich für Wustermark bei der Landesregierung verbürgt hat,
-Mitglieder der SPD im Kreistag wie Vollbrecht,
-fraktionslose, der wählergemeinschaftzugewandte GV Frau Skowrnowski,
-der ExBM als Vorreiter (der es bedauerlich findet, dass die Menschen hier erst jetzt begreifen, was hier für Industrie- und Gewerbeflächen zur Bebauung zur Verfügung stehen und er gern für ein Sichtschutzkonzept gesorgt hätte),
-Abgeordnete im Landtag der SPD (ohne zu wissen, aber er will keinen Druck ausüben),
-Wirtschaftsminister Christoffer, der die Beschlüsse der Energiestrategie 2020 noch nicht umzusetzen weiß,
-einige Helfer der freiwilligen Feuerwehr (weil hier mit einem Folgelastenvertrag die Folgen der Menschen mit z.B. Feuerwehrautos gemindert werden) -seit heute unter Yappie,
-nicht zu vergessen die Wählergemeinschaft Wustermark mit Schöne und Stoll, insgesamt 19 Mitgliedern, Frau Kuhn wurde von Ihren Schülern gefragt, warum sie dafür ist, weil auch Kinder sich Gedanken um Ihre Welt machen und
-die „noch“ nicht wieder erlaubte SPD-Süd,
-dann waren da noch parteilose Mitglieder der Kirche mit Frau Benzin (die sich mit Müntefering trafen und den Visionen des Landrats lauschten – nicht alle waren Anhänger der Kirche in Priort-)
-so wie ehemalige Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) C. Vollbrecht (der noch im November 2009 mit im Podium des Investors in der Aula der Grundschule Wustermark gesessen hatte).

Dann kamen neue Namen hinzu,
-wie Herr Witzel, der in Wustermark erzählt, dass er den BM Schreiber fertig machen will.

Habe ich noch jemanden vergessen? Ich hoffe nicht, wenn, dann bitte ich dies zu entschuldigen.
Da wäre noch
-Hr. Platzek, der das Gas- und Dampfkraftwerk nicht zur Chefsache gemacht hat
-neuerdings meldet sich die ipg, entweder Herr Gollnick oder Herr Rüdiger Hage (die von der Gemeinde für die Vermarktung des GVZs Wustermark bezahlt werden) im Sinne des Investors. Was gleich eine wichtige Frage aufwirft! Am 26.03.2003 wurde in der Märkischen Allgemeinen veröffentlicht, dass die IPG aus der LEG entstanden ist und die Großprojekte der LEG übernommen hat. Dann kann Herr Rüdiger Hage, der sich in der Bürgerinfo 4 des Investors so für das Kraftwerk einsetzt, mal erläutern, woher die Schulden für Wustermark gekommen sind und warum dann mit der Liquidation der LEG die Schulden nicht von der IPG übernommen wurden?! Wenn sie doch alle Projekte bekamen, um hier die Aufgaben der LEG fort zu führen, warum hat dann Wustermark die Schulden übergestülpt bekommen? Mit der Bezahlung der ipg für die Vermarktung durch die Gemeinde aus Steuergeldern, sollte meiner Meinung nach, Herr Hage sich mit persönlichen Äußerungen zurück halten. Wenn er auch noch als Makler auftritt, dann halte ich ihn schlecht weg für befangen.

Womit wir beim nächsten Thema wären.
Damit wir uns hier richtig verstehen, wir sind auch für den Einsatz neuster prämierter Technologie, um die Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke zu ersetzen. Für die Abschaltung von solchen Kohlekraftwerken am Standorten in Brandenburg ist, laut kleiner Anfrage der CDU (findet ihr hier als Download unter Presse), nur der Betreiber zuständig, nicht die Politik. Dann frage ich mich, warum die Politiker dann dafür sorgen wollen, dass hier dieses gigantische Gas- und Dampfkraftwerk entsteht? Sollten hier nicht die Menschen im Vordergrund stehen?
Weiter war dann zu lesen:
Der Investor ist für die Schmeicheleien dankbar und freut sich über den Zuspruch. Herr Siegmund, die gleichen Leute (wie oben) haben ihnen schon vorher gesagt, dass sie ihr Projekt befürworten. Also bitte, nicht so tun, als wenn das was ganz neues ist.
Sie sollten aber mal richtig stellen, dass sie mit ihrer Behauptung, dass sie mit den Anwohnern der Zeestower Str. im ständigen Gespräch betreffs des Sicht- und Lärmschutz sind, schlichtweg falsch ist. Die letzten Gespräche fanden im Spätsommer 2009 statt und schon damals wurde ihnen die Zustimmung zum Errichten von Sichtschutzwänden (8m hoch mit Efeu) und Lärmschutzwällen (20m tief und 15 m hoch)auf den Privaten Flächen verwehrt. Das hat sich bis heute nicht geändert. So nach der Devise, was der Mensch nicht sieht ist nicht da??
Wie sie schon bemerken konnten, stecken wir hier keine Köpfe in den Sand.
Tatsache ist nach wie vor, dass dieses Kraftwerk standortunabhängig gebaut werden kann. Die Wasserkühlung ist vom Tisch und sie sind an diesen Standort nicht gebunden. Bei anderen Vorhaben werden Erdgasleitungen zig km verlegt und Stromtrassen zu Umspannwerken verlängert, aber nur weil ein Umspannwerk und eine Gasleitung hier ist, den Standort zu glorifizieren, ist potentieller Schwachsinn. Dies führt max. dazu, dass ihr Projekt „weniger“ kostet.
Vielmehr geht es ihnen, wie sie bei der Besichtigung der Huttenstr ausführten, bei diesem Standort um die Referenz für Siemens, als Verkaufsschlager für die Turbinen. Wir Mensch hier vor Ort sind ihnen egal.
Das kam sehr deutlich in der ZDF-Sendung in der Drehscheibe Deutschland zum Ausdruck.
Am 4.März ZDF

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