Repräsentative Demokratie? Unsere Volksvertreter..

http://www.die-mark-online.de/nachrichten/lokales/landkreis-havelland/falkensee/wohl-kraftwerksbau-956851.html

(Kopiert Euch doch mal diesen Link und schaut hinein in die Zeitung (BRAWO)!)

Sind das die Erwartungen, die unseren Volksvertreter erfüllen wollen? Uns den Mund zu verbieten? Sind wir wirklich ihren persönlichen Meinungen auf Gedeihen und Verderben ausgeliefert, bei Entscheidungen, die uns alle etwas angehen sollten? Sind es nicht die gleichen Aussagen des Herrn Schöne (Wählergemeinschaft (WWG) Wustermark), die er schon zu Beginn des Projektes geäußert hatte?

„Als gewählte Volksvertreter haben wir die Legitimation und müssen deshalb auch die Verantwortung übernehmen“, sagte zudem Harald Schöne, WWG- Fraktionsvorsitzender.

Seine Einstellung konnte sich über die Zeit (1 Jahr, 3 Monate seit Bekanntgabe), in der wir uns Wähler schon deutlich geäußert haben, ihn nicht zum Umdenken anregen? Wie sollten wir das nennen -resistent gegen Volkswillen oder einfach Arroganz?  Dabei besteht die WWG aus 17 Mitgliedern!

Wir vertrauten unseren gewählten Vertretern, die sich in den Dienste des Volkes stellen wollten und jetzt? Darunter sind auch Pädagogen, die mit ihren Verantwortlichkeiten für Kinder, eine noch größere Aufgabe haben, denn sie sind Vorbilder für unsere folgenden Generationen! Wir vertrauen ihnen unsere Kinder an und so sollten wir doch erwarten können, dass sie hinhören.

Die repräsentative Demokratie in Deutschland steht vor einem Fiasko, wie wir nicht nur in Stuttgart erleben dürfen, sondern auch vor unseren Türen. Dort bricht es gerade heraus und selbst gestandene Politiker wie Heiner Geißler stellen fest, dass Volksvertreter und Politiker runterkommen sollten, um mit ihrem Volk auf Augenhöhe zu sprechen. Sie, die in der Politik eigen gewordene  Arroganz ablegen und dem Volke eine Entscheidungsfähigkeit zutrauen sollten.

„Plattitüden bringen nichts. Eine Bürgerbefragung hat keinen rechtlich verbindlichen Charakter“

Bitte Herr Stoll (WWG Wustermark), meinen sie das ernst, Bürgerbefragung als inhaltlose Redewendung (Plattitüde) abzutun?

Damit nicht genug, auch von Volksvertretern der Wählergemeinschaft „Bürger für Brieselang“ und Teilen der SPD Brieselang werden kritische Äußerungen negiert und positive Ansichten zum Gas- und Dampfkraftwerk Wustermark hervorgekehrt und kundgetan. Dabei hat die Gemeinde Brieselang, bis auf die Emissionen mit ihren Immissionen Schall (Lärm) und Verschmutzung (NOx, CO, CO2…) durch das Kraftwerk, nichts zu erwarten. Oder?

D.h. bis auf eine Verschlechterung der Lebensqualität, einem Werteverfall seiner Immobilie (auch der gemeindeigenen), einer Verschlechterung unserer Natur, einer weiteren Industrialisierung vor den Toren ihrer Gemeinde (Zeestow und Bredow) und einem Bau- und Verkehrslärm mit immensem Schwerlastverkehr in den Ortsteilen auf min. 36 Monate, nichts positives! Eher noch wird sich (endlich!) der Zuzug von Familien bremsen lassen, dann stimmt auch der statistisch hochgerechnete demographische Wandel für die nächsten Jahrzehnte wieder und der Industrie ist wieder freier Raum geschaffen -hoch lebe die Profitmaximierung- zum Wohle der…..??  Die Industrie ist nicht mehr nur zum Nutzen der Menschen bereit zu investieren, sondern um ihren Profit zu maximieren und das mit Zustimmung eines Teils unserer Volksvertreter!! 😦

Wie sagte Oscar Wilde: „Die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk!“

Soweit sind wir? Wollen wir das einfach so zulassen?

Hallo alle Bewohner des Havellandes, wir alle sind gemeint,  liebe BIler, Wustermarker,  Zeestower, Bredower, Brieselanger am 23.10.2010 ist Demo-Zeit, sagt eure Meinung, es ist EUER LEBEN und EUER ZU HAUSE!! Wer wenn nicht IHR? Schützt EURE   LEBENSQUALITÄT,  EURE  WERTE,  EURE Z U K U N F T!!

Wir haben auch einige Volksvertreter, die sich daran erinnern, wessen Stimmen sie vertreten und hier eine Verantwortlichkeit mit dem Bürger teilen wollen. Das nennen wir Bürgernähe, das ist Bürgerbeteiligung zur Entscheidungsfindung!!

Wir fordern, dass es  grundsätzlich bei solch einschneidenden Projekten, die unser aller Leben nachhaltig und ggf. auch negativ beeinflussen können, transparent umgegangen wird. Alle  betroffenen Bürger müssen durch ihre Gemeinden informiert werden und nicht nur durch die Medien. Volksvertreter sollten mittels einer Bürgerbefragung in die Lage versetzt werden, den Willen ihrer Wähler zu erfahren! Die Industrie sollte allgemeingültige, feste Spielregeln einhalten, um sich an Standorten niederlassen zu können und nicht mittels zusätzlichen Auflagen sich mit Tricks und Finesse freikaufen . Projekte solcher Tragweite sollten mit einem Bürgerentscheid entschieden werden. Das betrifft auch die Änderung von Ackerflächen in Gewerbe/ Industrieflächen!!  Werte Volksvertreter, fragt uns doch, wir sind mündige Bürger, trauen Sie sich und sie erhalten Antworten!!

Der BI wird von Politikern vorgeworfen, wir würden nur Populismus betreiben (kommt im übrigen aus der Politik).

Per Definition: Populismus (von lat.: populus, das Volk) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte für ihre Zwecke instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt.

Wer bitteschön sind wir denn als BI? HALLO,  WIR SIND DAS V O L K!! und wir haben nach intensiven Recherchen und Gesprächen mit Fachleuten eine Lösung.

NEIN zum GuD- KRAFTWERK in der UNMITTELBAREN NÄHE zu SIEDLUNGEN!! Haltet die Abstandsleitlinien für Industriebauten von 1.500 m zu Wohnsiedlungen ein!! Der Frischluftkorridor für Berlin wird zugebaut, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Dieses Projekt betrifft hier über 100.000 Menschen in 6 Gemeinden, ich lasse mal eben Potsdam (mit zus. 160.000 EW) als soooooo betroffene Region, von den Auswirkungen des Gas- und Dampfkraftwerkes, weg. Wir haben hier durchschnittliche Investitionen von 200.000 € für unsere Existenzen getätigt, das ist ein Gesamtvolumen von 20 Billarden €, wer schützt unsere Investitionen?

Sind unsere Investitionen weniger schützenswert, als die von einzelnen Investoren?? Wer sichert unsere Existenz?

  • Das GuD-Kraftwerk mit seinen 45 bis 65 direkten/ indirekten Mitarbeitern?
  • Unsere Wählergemeinschaften, die weniger Volksvertreter sind, als einige Vertreter der Volksparteien?
  • Der Investor, der jedem von uns den Werteverlust vergoldet?
  • Unsere Banken, die freiwillig auf die Hälfte der Hypotheken verzichtet, weil sie uns so mögen?
  • Wird der Investor die Kosten für unsere Gesundheit den Krankenkassen bezahlen und den NABU und den B.U.N.D in ihrer Arbeit zum Artenschutz, zur Renaturierung und zur Erhaltung unserer Umwelt finanzieren?
  • Wird der Kultur- und Tourismusfond mit den Visionen unserer Volksvertreter gefüllt werden und bis zu 50 % mit den Geldern der Sponsoren aus der Schweiz und der Industrie? Das wird dann die Attraktivität unseres Havellandes retten?
  • Werden die neuanzusiedelnden Industrien zwischen Zeestow und Wustermark auf dem Acker unsichtbar errichtet und wir Anwohner erhalten zum Trost Präsentkörbe, als Beigabe zur neugewonnen Lebensqualität?
  • Werden wir aus dem Steuersäckel entschädigt, da wir ja das Volk sind und unsere eigenen Vertreter diese Entscheidungen mitgetragen haben?
  • Oder, unsere Landesregierung, da sie ja nur Vorteile in dem Ausbau der freien Flächen für die Erzeugung von Strom für den Weltmarkt sieht? Egal ob erneuerbar oder aus fossilen Grundstoffen, der Geldbeutel soll klingeln! Die Frage ist nur, wessen?
  • Wie wäre es mit unserer Bundesregierung, die sich hinter der kommunalen Selbstverwaltung von Ländern und Kommunen versteckt, wenn es um einheitliche Regelungen und Gesetzte für die Industrie geht?

Guten Morgen,  NEIN wenn sich wer stark machen kann, dann nur WIR für UNS!!

Wir haben einen Anwalt beauftragt uns zu vertreten und die Unterlagen zu prüfen. Mit dem Appell an die Vernunft unserer Volksvertreter kommen wir nicht weiter, so müssen wir Justitia bemühen. Dazu brauchen wir weiterhin EURE HILFE! Wir sind VIELE, wenn jeder von uns eine kleine Spende schicken kann, dann können wir VIEL erreichen.

Danke für Eure bisherigen Spenden, die auf unserem Konto eingegangen sind! WOW!

MACHT MIT, NUR WIR KÖNNEN UNSEREN VOLKSVERTRETERN ZEIGEN, WAS WIR HIER WOLLEN!! NEIN zum GuD-Kraftwerk und zur Industrialisierung unserer grünen Landschaft!!

Spendenkonto: Brandenburger Bank,        BLZ: 160 620 73;     Konto-Nr.: 480 76 42,        Kontoinhaber: B. Kühn und M. Merten,

Vermerk: BI gegen GuD-Kraftwerk Wustermark

Achtung: AKTUELLE WICHTIGE TERMINE auf der Seite Veranstaltungen!

Advertisements

20 Antworten

  1. Also ich hätte lieber einen Störfall in meinem toaster als in einem KW im Siedlungsgebiet..
    Merkwürdige vergleiche

  2. Kommentierung „robse sagte: 28. Oktober 2010 um 00:00“

    Hallo „Robse“,

    Da keine Kommentare mehr an die bestehenden gepostet werden können, hier nun mein Anmerkungen:

    1.) Die ursprüngliche Aussage von Ihnen war:
    „Was für eine Explosionskraft haben 200000m^3Erdgas?“

    Gemäß der von Ihnen im Kommentar aufgemachten Rechnung müsste die Frage eigentlich lauten welche Explosionskraft haben maximal 60m3 Erdgas: Denn die Explosion würde nicht eine Stunde dauern, sondern sich innerhalb von Sekundenbruchteilen, ereignen. Danach hätten wir es voraussichtlich mit einem Brand zu tun, welcher dann von der Feuerwehr gelöscht würde.

    Das Wort „Explosion“ in Zusammenhang mit der genannten Größe von 200000m3 löst natürlich Unbehagen aus. Rational betrachet hätte eine Gas-Explosion als Folge einer Havarie aber keine katastrophalen Auswirkungen auf die umliegenden Anwohner und Natur.

    2.) zu „Das Störfälle mit Gasturbinen einfach mal nicht so statistisch unmöglich ist“

    Das möchte ich auch nicht in Abrede stellen.

    Aber genauso gibt es Störfälle an Fahrrädern, Toastern, Waschmaschinen, u.s.w.
    Deshalb verzichtet trotzdem niemand auf die Verwendung solcher Gegenstände.

    Unfälle gehören nun einmal zum alltäglichen Lebensrisiko. Unfälle können auch nie ganz vermieden werden. Aber es können Maßnahmen ergriffen werden die das Risiko eines Unfalls zu minimieren.
    Und wir können uns sicher sein, daß alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden um die Sicherheit von Kraftwerken zu erhöhen. Denn jeder Störfall ist i.d.R. auch ein wirtschaftlicher Schaden.

    Sie haben ja bereits ein Beispiel genannt (Leipzig Mitte der 90er). Aber es handelt sich hierbei doch um einen Einzelfall (so schlimm auch jeder Einzelfall für sich genommen ist).

    Wenn wir uns aber mal die Statistik zu Hilfe nehmen, stellen wir fest, daß andere Bereiche als KW´s überproportional an der Unfallhäufigkeit beteiligt sind:

    Im Jahr 2007 gab es insgesamt 993.000 meldepflichtige Unfälle ohne Wegeunfälle (aus: Statistik der beruflichen Genossenschaft; Gewerbliche Berufsgenossenschaften). Hieraus waren 3.616 Unfälle meldepflichtig, davon einer tödlich (2009 waren es übrigens 4 tödliche Unfälle) bei der BG ETEM. Da sich diese Unfälle auf die Bereiche Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse verteilen, kann zusammenfassend gefolgert werden, daß die Unfällhäufigkeit im Bereich Energie äusserst gering ist.

    Es wird hier übrigens immer die Gasturbine als solche verdammt. Warum eigentlich?

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe

    P.S.: Die Gasturbine SGT-800 war übrigens nicht die Ursache in Leipzig.

  3. Kommentierung „michi belter sagte am 26. Oktober 2010 um 17:21“

    Hallo Frau Belter,

    1.) Zu „wäre es doch eher sinnvoll, keine weitere Lärmquelle zuzulassen? Oder?“

    Es wird mit der Wahl des Wortes vorausgesetzt, daß es sich um hörbaren Lärm handelt. Das ist aber nicht der Fall. Daher ist die Frage falsch gestellt, denn die Antwort müsste natürlich mit „nein“ beantwortet werden. Da es sich aber bei dem KW um keine zusätzliche Lärmquelle handelt, könnte das KW also gebaut werden.

    2.) Zu „Wie würden sie reagieren, wenn sie hier 1.000m entfernt ihr Haus im Grünen gebaut hätten, hier ihre Kinder groß werden sollten und sich schleichend ein Prozess der Industrialisierung vor ihrer Tür vollzieht.“

    a.) Natürlich würde ich mich genauso ärgern wie Sie. Nun haben wir in der Bundesrepublik die Möglichkeit (und ich bin dankbar hierfür, verglichen mit anderen Ländern) uns aktiv bei solchen Themen einzubringen, die Frage ist nur wie. Dadurch, daß faktisch widerlegbare Argumente hervorgebracht werden, lässt sich ein solches Projekt nicht verhindern (siehe Diskussion Lärm, Schmutz, etc.). Wenn die Argumente, die vorgebracht werden, auf so dünnen Beinen stehen, wird m.E. gar nichts erreicht.

    b.) Deutschland ist eine Industrienation und eine recht erfolgreiche dazu. Dies wurde in den letzten 150 Jahren durch Generationen vor uns (unsere Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, usw )erreicht. Den Wohlstand, in dem wir heute leben, haben wir unseren Vorfahren zu verdanken.
    Aber ich glaube wir würden hier in eine philosophische Diskussion abgleiten, die nichts mit der Sache an sich zu tun hat.

    3.) zu „(Eemshaven) Dort werden als Grundlage für den Standort u.a. ausgeführt, dass gerade der Abstand von >1.500m zur nächsten Wohnbebauung ein wichtiges Kriterium für die Standort wahl ist. Warum dann nicht auch bei unserem Standort?“

    Da es bei uns anscheindend möglich ist andere Abstände einzuhalten, gehe ich davon aus, daß unsere Gesetze/ Verordnungen/Richtlinien dies zulassen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Investor entgegen gültigen Richtlinien/Gesetzen hier plant.

    Dies wäre aber mal ein Ansatzpunkt. Man könnte darauf hinarbeiten, daß solche Gesetze/Verordnungen/Richtlinien geändert werden (hilft aber nicht gegen das KW).

    4.) zu „Unkenrufe sagen, vielleicht der Vorstand für den Ex-Bürgermeister- wer weiß??“

    Auch wenn ich nicht der Ex-Bürgermeister bin: Das wirkt auf mich schon fast beleidigend. Müssen solche Bemerkungen wirklich sein? Eigenttich sollten gewisse Regeln eingehalten werden, und dazu gehört, daß Diskussionen sachlich und nicht persönlich geführt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe

  4. Hallo KW Gegner oder Befürworter ;( immer noch besser als völliges Desinteresse )

    Robse hat natürlich recht, ich meinte natürlich 1200MW Leistung (oder wollte ich GW schreiben? ) + der Verlustleistung je nach Wirkungsgrad.
    – noch ein Gedanken : Wie viele tausend schwerer LKW werden beim Bau des Kraftwerkes durch unsere Dörfer fahren und die Strassen zerstören?
    Mein Einwand zum ROV ist unterwegs : )

    • lieber rost 768
      viel viel lkw es punktgenau sind, weiß der investor,
      denn er weiß ja auch, das es ganz genau 2553 temporäre
      arbeitsplätze sind , komisch letzte woche waren es noch
      1000. aber das hat er bestimmt wiedermal anders oder nie gesagt. wie immer.

      ist eigenlich “ zahlenschönrechner“ ein ausbildungsberuf ?? ?

      mein einwand ist auch schon raus!

      lg stephan

    • Ich frage mal doof in die Runde… In welcher „Einheit“ hätten wir es denn gerne?

      In
      a) Anzahl der A380-Triebwerke oder
      b) Anzahl der LKW’s (das wäre bzgl. Logistikzentrum ja mal interessant, der Einfachheit halber die saubersten BlueTec-LKW-Modelle von Mercedes, Ludwigsfelde liegt ja um die Ecke)
      c) Anzahl in Porsche Cayene bei 120Km/h EU-Normverbrauch
      d) Anzahl der gleichzeitig eingeschaltenen Herdplatten von Elektro-Herden
      e) Anzahl von Trabants 601 bezogen auf den Schnittverbrauch laut Hersteller Zwickau

      oder ? Nennt einfach Vorschläge, rechne ich heute abend eh noch aus 🙂

  5. Kieckt selbst (rbb-aktuell 23.10.2010):

    Entgegen der Aussage im Beitrag des rbb ist der Ansatz der BVT (Besten Verfügbaren Technologie) an einem nicht Kraftwerkstandort eben _nicht_ ein GuD-Kraftwerk _ohne_ Fernwärme und _mit_ Luftkühlung!

    Da ändert die STG5-8000h von Siemens nun mal gar nichts dranne.

    Mmh… An die nicht „Schlafstatt-Interessen“ Anwohner(*) und die den „teilweise aggressive und demagogische Stil“(**) nicht folgen wollen und die das als „ich habe mir das viel schlimmer vorgestellt“(***)-Aussagen glauben schenken: Bestellt das GuD Wustermark doch einfach online bei Siemens 🙂

    http://www.energy.siemens.com/hq/de/stromerzeugung/kraftwerke/gasbefeuerte-kraftwerke/gas-und-dampfkraftwerke/scc5-8000h-1s.htm

    (*) Landrat Burkhard Schröder MAZ 21.10.10 – Seite 17 –
    (**) GF WustermarkEnergie MAZ 21.10.10 – Seite 17 –
    (***) IHK Potsdam, MAZ 21.10.10 – Seite 15 –

    An jeden der glaubt, hier in Wustermark würde ein Mini-BHKW entstehen…

    http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1398438/Drei-Generationen-Turbinenbauer.html

  6. Die GV.verstecken sich hinter Phrasen die sie selber nicht verstehen und hinter Vornamen und sprechen Frau Belter als Herr an .Vorher Informieren bitte.Manuela Gürlich aus Zeestow auch wenn ich nichts sagen darf als Bürger aus Zeestow,möchte allerdings nicht still alles ertragen.Danke für ihre Aufmerksamkeit Herr Uwe.

    • hallo frau gürlich
      ich gebe ihnen vollkommen recht, nur verstecken sich nicht alle gv hinter Phrasen,die sie selber nicht verstehen.
      wir können ruhig sagen!!! das es vor allem die wwg
      (willenlose-weltfremde-gemeindezerstörer) ist.
      warum auch ,denn sie sind sind vollkommen b.a.d.
      gesteuert

  7. Hallo alle zusammen,

    mal eine Aufstellung meiner Gedanken gegen das Kraftwerk:

    -Wer zahlt mir die Differenz wenn bei Fälligkeit der Anschlußfinanzierung der Wert der Immobilie unter dem des aufzunehmenden Darlehns fällt und die Bank die rote Karte zeigt ? ( Bei 1% Tilgung durchaus möglich)
    – Was für eine Explosionskraft haben 200000m^3Erdgas
    – Gibts für stinkende Abgase Gestankschutzfenster ?
    – Wer zahlt für die Infrastruktur und deren Instandhaltung?
    – Wie viele Solaranlagen oder Wärmepumpen bekommt mann für 600.000.000€
    – Wie viel Energie ist für die Produktion der Abwärme eines 1.2MW Kraftwerkes notwendig die jetzt verpufft und nochmal erzeugt werden muß ?
    – Wer zahlt die Renaturierung des Havelkanals bei Überhitzung ?
    – Was bringt uns das Kraftwerk wirklich?
    – kommt danach die CO2 Vorratsspeicherung in Wustermark?
    was vergessen?

    • @Uwe: Ich bin sogar ganz entschieden _für_ eine Auskopplung von thermischer Energie für ein dann vom Betreiber noch zu errichtendes Fernwärmenetz. So, wie es die auf der GV von Herrn Stoll (WWG) gestern wieder vorgebrachten _HEIZKRAFTWERKE_ Bln-Reuter West und Bln-Mitte vormachen 🙂

      Beide HEIZ-Kraftwerke zusammen kommen von der gesamten Feuerungsleistung(!!) (also das was man da an Brennstoff in beide Kraftwerke reingibt) ungefähr bei dem an, was in Wustermark auf 33.000qm sinnfrei und gaaanz leise als VERLUSTLEISTUNG in die Luft gewedelt wird.

      Man hört ja das Gerücht das der Investor noch ein Schwimmbad planen will, direkt im Industriepark, unter der 380KV Freileitung neben den 113dB-Lüftern. Für den Störfall hätte man dann auch genügend Wasser 🙂

      Das käme dann auch sicher Frau Schiller (WWG) entgegen, die vollkommen realitätsfern gestern auf der GV das mögliche kommunale Recht auf eine „Bürgerbefragung“ mit dem Thema „GuD“ zusammengeschmissen hat.

      Auch Frau Kuhn (WWG) hatte gestern auf der GV in der Einwohnerfragestunde die Möglichkeit gehabt zu dem BRAWO-Artikel und der damit mMn. defakto nur noch als „alle 5 Jahre Wahl-Vieh“ deklassierten Einwohner der Gmd. Wustermark klar Stellung zu beziehen bzw. sich öffentlich davon zu distanzieren.

      Es entzieht sich vollständig meiner Vorstellungskraft wie eine Pädagogin diese Situation den heranwachsenden Kindern erklärt.

      Manchmal denke ich einfach, die Leute sind nicht befähigt Ihr Handeln und ihre Vorgehensweise vernünftig und sachlich zu reflektieren.

      Das beste Beispiel, wie man an den Bedürfnissen und dem großen Informationsbedarf der Bürger-/innen als verantwortlicher Gemeindevertreter vorbeizielt war sicher Herr Schöne mit dem Antrag auf Schliessung der Einwohnerfragestunde.

      JEDER der Fragesteller sollte die Möglichkeit nutzen, der Verwaltung und dem Vorsitzenden der GV seine Fragen nochmals schriftlich zu stellen, damit wenigstens am 24.11.2010 diese beantwortet werden.

      Ich bin gespannt darauf, vom der VisdP der WWG die Antwort meine Frage zu erhalten. Die GL BB sicher auch 🙂

    • @Rost768: Ich muss noch einfach einmal fachlich korrigieren. Es geht _nicht_ um 1,2MWatt pro Stunde sondern um 1200(!) MWatt pro Stunde elektrisch und 800MWatt pro Stunde thermische Verlustleistung.

      Das sind drei Zehnerpotenz mehr an Leistung und Dimension.

      Beispiel: Es macht Durchaus einen Unterschied ob man über einen 90PS-Auto redet oder über ein Fahrzeug mit 90.000PS (3 Zehnerpotenzen mehr…)

      Nochmals zur Dimension rein finanziell: […]für das derzeit zweitgrößte Investitionsvorhaben nach dem Großflughafen Berlin-Brandenburg International in Schönefeld[…]

      Aus den PNN-21.10.2010

    • Hallo,

      hier meine Kommentierung:

      Zu 1.) -Wer zahlt mir die Differenz wenn bei Fälligkeit der Anschlußfinanzierung der Wert der Immobilie unter dem des aufzunehmenden Darlehns fällt und die Bank die rote Karte zeigt ? ( Bei 1% Tilgung durchaus möglich)

      Das ist natürlich vom eingesetzten Eigenkapital abhängig. Wenn eine Immobilie nahezu 100% fremdfinanziert ist, dann kann es auch ohne KW zu ernsten Problemen kommen. Denn dann hat man sich i.d.R. übernommen.

      Empfohlen sind i.d.R. mindestens 20-30% EK.
      So dürfte es nicht zu dem geschilderten Problem kommen.

      Zu 2.) – Was für eine Explosionskraft haben 200000m^3Erdgas?

      Daten werde ich noch besorgen, dauert aber noch ein bischen. Aber es explodieren ja nicht gleich 200.000 m3 Erdgas.

      Ich kann natürlich die Angst vor einem Unfall verstehen, aber die Wahrscheinlichkeit eines Unfalles bei einem Kraftwerk ist äusserst gering und die Auswirkungen in der Regel auf das KW-Gelände begrenzt.

      Gemäß statistischem Bundeamt lag die Anzahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer im Jahre 2006 in Brandenburg bei 12.591, auf je 1 Mio. Einwohner bezogen sind das 4919 (davon 101 Getötete je 1 Mio.).

      Im Verhältnis dazu ist die Anzahl der Verunglückten/Getöteten durch Kraftwerksunfälle verschwindend gering. Viele der Unfälle in KW´s sind auf Arbeitsunfälle zurückzuführen und liegen gar nicht ursächlich in der Technik.

      Der Vergleich müsste daher mit den Unfällen in Haushalten vorgenommen werden.

      Leider habe ich noch keine Werte zu den Verunglückten in KW´s weltweit pro Jahr gefunden, aber diese dürften nicht höher als die Verunglückten auf Brandenburgs Strassen sein.

      Zu 2.) – Gibts für stinkende Abgase Gestankschutzfenster ?

      Ich habe zu der Luftverschmutzung bereits oben Stellung bezogen.

      Es gibt natürlich keine Stinkschutzfenster. Das ist auch gar nicht nötig, da ja keine stinkenden Abgase durch das KW produziert werden.

      3.) – Wer zahlt für die Infrastruktur und deren Instandhaltung?

      Wenn Sie hierzu eine Antwort haben möchten, müssten Sie die Frage präzisieren.

      4.) – Wie viele Solaranlagen oder Wärmepumpen bekommt mann für 600.000.000€?

      Schöne Frage, die ich gerne hinsichtlich der Solaranlagen beantworten möchte:

      Gerade gestern war in Zeitungen ein Artikel zu lesen, daß das größte Solarkraftwerk der Welt in den USA gebaut wird. Dieses Kraftwerk hat eine maximale Leistung von 1000 MW. Also vergleichbar dem GuD-Kraftwerk welches in Wustermark geplant ist.

      Es wird die Größe von 4000 Fußballfeldern haben (ein Fußballfeld hat ca. 6500 qm), benötigt also eine Fläche von 26 Mio. qm (zum Vergleich GuD-Kraftwerk Wustermark ca. 40.000 qm, d.h. man kann 650 GuD-Kraftwerke auf diese Fläche bauen)!

      Solarzellen (nachzulesen bei Wikipedia) haben einen maximalen Wirkungsgrad von 40-41%, als nur 2/3 eines GuD-Kraftwerks. Dieser Wirkungsgrad wird aber nur bei optimalen Wetterbedingungen erreicht und auch nur wenn eine bestimmte Temperatur nicht überschritten wird.
      Solarzellen heizen sich unter Sonneneinstrahlung auf teilweise 60 Grad C und mehr auf. Dadurch sinkt der Wirkungsgrad. Die Wärme wird auch wieder abgestrahlt (was für eine Auswirkung dies bei einer solch großen Fläche hat, vermag ich nicht zu sagen).

      Es gilt zu bedenken, daß die jährliche Sonnenscheindauer in Deutschland je nach Standort zwischen 1.300 und 1.900 h/a beträgt (von insgesamt 8.760 h/a). Rechnerisch produziert ein solches KW nur maximal 20% des Jahres Strom. Für die restlichen Stunden, in denen die Sonne nicht scheint, muss auch Strom produziert werden (und hier kommen dann i.d.R. wieder konventionelle KW´s zum Einsatz).

      Und nun zu der eigentlichen Frage wieviele Solaranlagen: Das angesprochene Solarkraftwerk in den USA soll 4 Milliarden € kosten.
      (Das Desertec-Projekt soll übrigens 400 (!!) Milliarden € kosten und 15% des europäischen Stromverbrauchs decken.)

      5.) – Wie viel Energie ist für die Produktion der Abwärme eines 1.2MW Kraftwerkes notwendig die jetzt verpufft und nochmal erzeugt werden muß ?

      Auch hierzu möchte ich auf meine Kommentierung oben verweisen (Thema KWK).

      Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: 1200 MW sind 60% elektr., d.h. 100% = 2.000 MW

      6.) – Wer zahlt die Renaturierung des Havelkanals bei Überhitzung ?

      Ich glaube nicht, daß es zu einer Überhitzung des Havelkanals kommen kann. Erstes hat Deutschland sehr scharfe Umweltgesetze, zweitens würden die Temperaturen am Einlaß) regelmäßig, wenn nicht sogar kontinuierlich, gemessen, und drittens hätten Sie beim Verdacht, daß etwas nicht stimmt, immer die Möglichkeit die Umweltbehörden einzuschalten.

      Außerdam zahlt der Verursacher.

      7.) – Was bringt uns das Kraftwerk wirklich?

      Die Frage ist zu pauschal gestellt:

      Direkt Betroffene – beim ersten Hinsehen nur Nachteile
      Wustermark – 4 Arbeitsplätze, Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf
      Landkreis Havelland – 200 Arbeitsplätze, hohe Investition, Steuereinnahmen, u.s.w.
      Brandenburg/Deutschland – Versorgungssicherheit und vielleicht die Möglichkeit ein KKW abzuschalten, Arbeitsplätze im Land zu halten u.v.m.

      Vielleicht ist nicht auf Anhieb zu erkennen was es bringen würde. EVU´s könnten bei der in Deutschland vorherrschenden Technikfeindlichkeit aber auch auf die umliegenden Länder ausweichen, dann dort ein KKW in der Nähe der Grenze bauen und d en Strom nach Deutschland liefern. Was dann?

      8.) – kommt danach die CO2 Vorratsspeicherung in Wustermark?

      Das kann so pauschal weder bejaht oder verneint werden. Wenn die Bodenbeschaffenheit günstig ist, vielleicht. Das wäre aber unabhängig vom KW in Wustermark. Denn wenn es eine geeignete Lagerstätte wäre, dann könnte auch das CO2 aus anderen KW´s hier gelagert werden.

      Hierbei sollte bedacht werden, daß, wenn es die Bodenbeschaffenheit in Wustermark nicht zuläßt, das CO2 aus dem KW Wustermark auch woanders gespeichert werden könnte!
      Es sind auch schon Überlegungen im Gange, das CO2 auf dem Meeresboden zu speichern.

      Ich hoffe Ihre Fragen beantwortet zu haben.

      Mit freundlichem Gruß
      Uwe

      • Salut Uwe,

        ich fasse einfach einmal ein paar Antworten vor und will (gerade weil ich im Thema Solarthermieeinfach im Bezug auf meine Studienrichtung an der TU Berlin schlichtweg mal am ehesten an der Masse bin) Stellung nehmen…

        Ich finde das übrigens sehr sehr klasse, das Sie sich hier mit einklinken! Ehrlich gemeint!

        Erst einmal sind alle Angaben im ROV (Raum
        OrdnungsVerfahren, meine Stellungnahme ist übrigens raus, das der letzte und einzige Punkt wo wir Wuselmarker Bedenken mEn. auf dem demokratischen Wege einbringen konnten) prinzipiell als Prognose zu handhaben, d.h. das sich diverseste Parameter im Rahmen des Bauleitverfahrens, bei dem ja nicht gemäß *DAMAGER* auf das Ergebnis des ROV’s abgewartet werden soll, einfach einmal verändern können, übrigens nach oben als auch nach unten 😉

        Ebenfalls erwähnen will ich, das kein Gebäude in Wustermark (egal ob Schuppen, EFH, Fahrradweg oder Bushaltestelle)so schnell errichtet wird wie dieses GuD und das in Bezug auf die Genehmigungsgeschwindigkeit…

        zu 2) Die 220.000 Normkubikmeter im ROV beziehen sich auf die Stunde, im „Worst-Case-Fall“. D.h beide Anlage knattern bei „Vollgas“ durch. Ein übrigens sehr zu empfehlendes Szenario wenn kein Block in der Revision ist.

        Die genannte Erdgashochdruckleitung 210 und 75 (siehe ROV) wird irgendwo zwischen 25 bar und 70 bar Druck drauf haben. Mit dem Durchmesserdurchschnitt lässt sich ungefähr erahnen, was da an der BAB10 in relativ günstiger Nähe an einer Auffahrt von der B5 passieren könnte… siehe detailierte ROV-Unterlagen mit Position der angedachten Anlagentechnik ….

        Aber gehen wir gedanklich im Konkreten einfach weiter: 220.000m³ pro Stunde machen konservativ gerechnete 60m³ pro Sekunde im Worst-Case an austretenden Erdgas innerhalb der Anlagenfläche ohne der Gasumformerstation.

        Nehmen Sie bitte weiterhin an, das die Dichte 0,8 Kg pro Kubikmeter beträgt, nehmen Sie weiterhin an, das konservative 10 KWh/m³ Erdgas als Heizwert mit H_u eingesetzt wird.

        Gehen Sie von einer Einsatzanfangsdauer einer (freiwilligen?) Feuerwehr von rund 5 Minuten aus. Zwischen dem Störfall und der ersten Brandbekämpfungsmaßnahme sind also:

        5(minuten)*60 (Sekunden) = 300 Sekunden vergangen.

        300 (Sekunden)* 60 m³ * 10 KWh^-1 = 180.000KWh^-1

        Das sind gute 180.000 KWh^-1 bis der erste Löschwagen aufschlägt. Ich weiß nicht ihren Stromverbrauch pro Jahr aber der Schnitt pro Nase liegt gemäß statistischen Bundesamt bei juten 1.200 KWh^-1 pro Jahr mit der Tendenz fallend.

        Das Störfälle mit Gasturbinen einfach mal nicht so statistisch unmöglich ist, das darf ich wirklich so schreiben, der sollte sich einfach mal die Historie um V64.3 oder heute SGT-800 von Siemens angucken.

        Alternativ auch die GT26 von ABB und Co KG… *ähm* stimmt ja… Die Kraftwerkssparte von ABB gibts nicht mehr und SGT-800 war in Leipzig echt der Hit… Einen Blick ins Archiv der dpa-Pressemeldungen so Mitte/Ende der 90er wirft nochmals so einen vollkommen anderen Blick auf das was hier in Wustermark „passiert“.

        [Fortsetzung morgen :-)]

      • janz kurz: Die folgende FAQ(klick) sollte schon einmal einen Teil der Fragen wie z.B. Wirkungsgrad, Wärmeauskopplung, DeNOx-Verfahren abfangen.

        Aber hier in Wuselmark wird ja UFO-Technik aufgefahren.

        Derzeit erschliesst sich mir rein physikalisch einfach nicht, wie Erdgas im Vollastbereich bei den geplanten 15 oder 17hundert Kelvin verbrannt wird ohne auf ne Ammoniak(wasser)einspritzung als Primärhinderungsmaßnahme zu verzichten. Aber ich ziehe mir gerne nochmal die relative aktuelle Diss-Arbeit von der TU München(klick) rein… Vielleicht hat sich in den letzten Jahren echt etwas Grundlegendes verändert 🙂

        Dem Anlagenschaltbild des ROV’s konnte ich bezgl. DeNOx da relativ wenig entnehmen.

        Schon mal mitbekommen, das gerade zum Thema Ammoniakwasser wirklich fast gar nichts im ROV zu lesen ist? Ich meine HCl und wofür… Ok. Steht da relativ knapp bzw. kann man sich denken:

        -> aber Ammoniakwasser muss ja irgendwie hergestellt werden.
        -> irgendwoher muss das doch angeliefert werden.
        -> irgendwo muss es doch zwischengelagert werden.
        -> von welchen Mengen reden wir denn eigentlich bei 2000MW pro Stunde?

        Ich bin doch sehr gespannt auf die Antworten, die es hoffentlich dann im B-Plan gibt 😉 Nur wir als „betroffene“ Bürger/Anwohner/Einwohner werden, zumindest so weit ich weiß, an der Verfahrens-Stelle nicht mehr beteiligt oder gefragt…

  8. Den Beitrag von Herrn Michibelter möchte ich wie folgt kommentieren:

    „Dabei besteht die WWG aus 17 Mitgliedern!
    “ –> Auch die Buergerinitiative besteht ja „nur“ aus 1421 Mitgliedern. Hier müsste dann der gleiche Maßstab angesetzt werden. (Denn 1421 von 100.000 sind auch nur 1,4%, von 35.000 nur 4%).

    „Bitte Herr Stoll (WWG Wustermark), meinen sie das ernst, Bürgerbefragung als inhaltlose Redewendung (Plattitüde) abzutun?“ –> Hier wurden 2 Sätze durch Zusammenlegung in ihrer Aussage stark verfälscht wurden!
    Herr Stoll hat Recht: Bürgerbefragungen SIND nun einmal rechtlich unverbindlich! Da beisst die Maus kein Faden ab.

    „Dabei hat die Gemeinde Brieselang, bis auf die Emissionen mit ihren Immissionen Schall (Lärm) und Verschmutzung (NOx, CO, CO2…) durch das Kraftwerk, nichts zu erwarten. Oder?“ –> Doch: Eine hohe Investition und Gewerbesteuereinnahmen sowie hoch- und höchstqualifizierte neue Arbeitsplätze, damit auch neue Steuerzahler.

    „Der Frischluftkorridor für Berlin wird zugebaut, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Dieses Projekt betrifft hier über 100.000 Menschen in 6 Gemeinden, ich lasse mal eben Potsdam (mit zus. 160.000 EW) als soooooo betroffene Region, von den Auswirkungen des Gas- und Dampfkraftwerkes, weg.“ –> Die Zahl von 100.000 (eigenlich wollen Sie Posdam am liebsten mit dazuzählen, nicht wahr?) liesse sich doch noch steigern: Warum nicht gleich auch auf Berlin (3,5 Millionen), oder Deutschland (85 Mio.) oder gleich auf ganz Europa ausdehnen? Ursprünglich war mal von 35.000 Betroffenen die Rede. Hier unterscheidet sich die Nutzung der Inflation von Zahlen in keinster Weise von den inflationären Zahlen des Investors. Auch dieser sprach erst von 30, dann 45, dann 100 neue Arbeitsplätze.

    „Wir haben hier durchschnittliche Investitionen von 200.000 € für unsere Existenzen getätigt..“ –> DAS scheint mir doch DER HAUPTGRUND für die BI zu sein: Die Angst davor, daß die eigenen Haus- und Grundstückspreise sinken. Aber eine Investition muss sich auszahlen, sonst würde man ja nicht investieren. Geht es dabei nicht um die eigene Gewinnmaximierung? Hier wird im Übrigen im gleichen Beitrag mit zweierlei Maß gemessen (siehe „Die Industrie ist nicht mehr nur zum Nutzen der Menschen bereit zu investieren, sondern um ihren Profit zu maximieren“).

    Wie wäre es eigentlich, wenn das Kraftwerk mittels Kraft-/Wärmeauskopplung auch Fermwärme erzeugen würde, welche dann das Gewerbegebiet, B5-Ouletcenter und die angrenzenden Ortschaften mit Fernwärme versorgen würde?

    Die hier geführte Diskussion und bereit gestellten Informationen sind nicht sachlich und sollten umgehend auf eine sachliche Basis zurückgeführt werden.

    Mit freundlichem Gruß
    Uwe

    • So kommen sie ja doch noch zu ihrem Kommentar, das ist doch schön, so bleiben wir im konstruktiven Gespräch. Schade ist nur, dass sie sich nicht in die Diskussion einbringen.
      Trotzdem werde ich ihnen gerne antworten.
      Sie haben natürlich vollkommen Recht, wenn auch 1.421 Menschen keine repräsentative Zahl sein kann, wenn Wustermark (WM) 7.856 EW (31.12.2009) hat. Das sind dann nur (vorausgesetzt es wären alles WM) 18,088% der Wustermarker. Schaut man sich jetzt die Mglk. an, z.B. ein Bürgerbegehren zu initiieren, dann würde tatsächlich dieser prozentuale Satz ausreichen. Da wir uns, wie sie ja sicher wissen, in Brandenburg befinden, ist in einem Bauleitplanverfahren ein Bürgerentscheid noch nicht zulässig. Das sollte dann aber die Gemeindevertreter nicht daran hindern, sich der Mglk. zu bedienen, die zur Darstellung eines Meinungsbildes innerhalb einer Gemeinde mögliche Bürgerbefragung, durchzuführen. Inwiefern das Ergebnis dann einen Volksvertreter dazu bringt, seine eigene Meinung hintenan zu stellen, mag ich nicht ergründen. Aber das zeichnet für mich einen Volksvertreter aus, oder?
      Rechtens kann dann eine Bürgerbeteiligung sein, wenn ich als Gemeinde (GV) eine Änderung der Hauptsatzung einer Gemeinde zulasse und die Bürgerbeteiligung aufnehme. Dieses, Uwe, ist gerade ebenfalls in heißer Diskussion in der GV in WM.
      Vielleicht verlesen haben sie sich sicher bei dem Namen der Gemeinde. Zum Thema, was hat die Gemeinde Brieselang, außer Lärm und Schmutz, dann kurz zur Info, das ist die Nachbargemeinde und wird ganz sicher keine Steuern und keine Gelder für die Einnahme aus dem Verkauf des Grundstückes im GVZ Wustermark haben.
      Da sie sich ja auskennen, wissen sie ja sicher, wie sich eine Beteiligungsgesellschaft eines Kraftwerkes zusammensetzt. Es handelt sich dabei (meist, lasse mich auch überraschen)) immer um Großkonzerne. Das wird hier nicht anders werden, ich möchte mich auch gerne irren. Schweizer Advanced Power, Siemens Project Ventures sind die Geldgeber, der Name heißt wustermark energie und die Netze/ Umspannwerk um uns herum gehören 50 Hertz (z.B. die von AP erwähnten Offshoreanlagen Ostsee- 50 Hertz)/ Vattenfall. Herr Siegmund der GF der Advanced Power (AP) und der wustermark energie war oder ist noch GF der Vasa. Die Vasa ist eine Tochter von Vattenfall und 50 Hertz, ebenfalls eine Tochter von Vattenfall. Wir reden hier über Konzerne, die in Dtl. steuerbegünstigt werden und ein breites Spektrum an Abschreibungen haben. Dass sich die Investitionssummen ebenfalls auf die zu erwartenden Steuern auswirken, kennen sie ja sicher und wir haben hier schon ein Investitionsvolumen, dass mal eben nicht aus der Portokasse kommt. Die Einnahmen aus dem Stromverkauf werden auch nicht hier vor Ort sein, das hat die AP von Beginn an eingeräumt, da sie ihren erzeugten Strom ins europäische Verbundnetz einspeisen möchte, um es in den Süden zu transportieren. Dort befinden sich die Abnehmer! Das heißt Einnahmen aus dem verkauften Strom wird es hier vor Ort nicht geben. Vielleicht erwirken sie ja noch eine Gesetzesänderung und Stromkonzerne müssen, egal wo der Strom verbraucht wird, entsprechend ihrer erzeugten elektrischen Lstg. (hier 1.200 MW/ h) des Kraftwerks, dort Steuern entrichten, wo das Kraftwerk steht. Dann bekommen wir das noch hin, dass die EE (erneuerbaren Energien) nicht im Vorrang einspeisen und die Gemeindekasse von Wustermark überquilt. Das wäre mal ein Projekt, wofür sich Wustermarker einsetzen könnten. Dann würde das KW ja noch was für die WM bringen!! Ist das eine Idee?
      Lassen wir uns doch einfach, über die sich noch outenden Beteiligten an diesem Projekt, überraschen. Sollten sie ein arbeitsuchender Ingenieur sein, dann bitte versuchen sie ihr Glück, wir wissen, dass es nicht mehr AK wie 45 direkte geben wird (auf ein oder zwei mehr möchte ich mich nicht festnageln lassen). Sollten sie Hoffnung auf Zulieferung haben, so wurde uns schon erklärt, dass das gesamte KW von Siemens von der kleinsten Madenschraube an produziert und gebaut werden wird, schon wegen der Garantie zur Störfallverordnung oder glauben sie, dass solch ein Kraftwerk keine Explosionsgefahr hat?
      Wenn wir vom Schutz unserer eigenen Investitionen sprechen, dann gibt es für private Investoren, da glaube ich können sie mir zustimmen, eher die Wahrscheinlichkeit, dass es die große Politik nicht interessiert, was aus unseren Häusern und Freizeitbetrieben wird. Somit haben wir Menschen hier vor Ort und so weit weg wohnen sie ja nicht, das Bedürfnis unsere Kinder, unsere Häuser und unseren Lebensraum zu schützen. Viele von uns haben sich die Mühe gemacht und vorher geschaut, wo sie sich niederlassen wollen. Damals hieß es, so wie heute immer noch in der Werbung der Gemeinden, im Grünen vor den Toren unserer Hauptstadt.
      Wenn sie sich die Karten angeschaut haben, die der Investor ausgelegt hatte, dann haben sie die vielen FFH-Gebiete gesehen und die Döberitzer Heide, 4faches Schutzgebiet und als grüne Lunge der Großstadt Berlin erkannt. Dass wir als Havelland die Frischluftzone für Berlin sind, hat sicher einen Grund und das es dafür Bestimmungen gibt, die wir nicht zu entscheiden haben, glauben sie sicher, hat auch einen Grund. Den werden weder sie noch ich verändern. Egal ob jemand für oder gegen das GuD-Kraftwerk ist. Das ist eine geographische Tatsache und meteorologisch begründet.
      Die Vergrößerung der Zahl der Beteiligten auf 6 Gemeinden und die Hinzunahmen der EW der Landeshauptstadt Potsdam, ist nicht auf unserem Mist gewachsen. Das ist die Maßgabe der Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (GL B-B) gewesen. Wir denken, dass der betroffene Raum in einem Umkreis von 10 bis 15 km (je nach Witterung) um das KW zu finden sein wird. Da sie ja in die ROV- Unterlagen geschaut haben, wissen sie ja, dass es 3 Betrachtungsradien gibt (500m, 3.250m und 5.000m). Sie haben sicher gelesen, dass es keine Umweltverträglichkeitsprüfung gab, sondern nur eine theoretische Studie erstellt wurde. So wie auch die Gutachten eine theoretische Berechnung darstellen, da diese Dimension eines GuD-KW noch nicht in Europa im Siedlungsgebiet gebaut wurde. Den Sarkasmus mit Potsdam konnten sie daher nicht verstehen. Vielleicht jetzt.
      Ansonsten glaube ich, wird es nur einen sicheren Geldfluss geben, der ist in die Landkreis- Fonds und in Richtung Landeshauptstadt, sollte dieses KW hier tatsächlich genehmigt werden. Wir sind dagegen!
      Schön wenn sie sich mit der effektiven Nutzung von Kraftwerken auskennen. Eine unserer ersten Fragen an den Investor im Nov. 2009 war, warum er hier keine KWK als sinnvolle Ergänzung, an ein so gigantisches KW-Projekt plant. Da dies im Siedlungsgebiet, wie sie selber ausführen, nur ein sinnvoller Schluss sein kann, GVZ und Industriegebiet, Siedlungen etc.
      Gern gebe ich ihnen die Antwort, die wir erhalten hatten. Bei dieser neuen Technik GuD-KW (mit der 8000H-Turbinen-Klasse, von mir eingefügt) handelt es sich um ein Kraftwerkstyp, bei dem, wenn der Dampf für die Fernwärme entnommen werden würde, der Wirkungsgrad stark sinken würde und dies nicht sinnvoll sei. Die Turbine wurde entwickelt, um aus Gas Strom zu produzieren und lief bisher als Prototyp 1.500 Std. ohne Dampf, um zu schauen, wie sich das Material verhält. Die zweite Antwort war dann (von AP), dass es vor Ort keine Interessenten und keine Anschlussmglk. gibt. Wir waren darüber sehr erstaunt, wie ich lese, sie auch.
      Also wenn wir sachlich bleiben wollen, dann doch bitte mit allen Infos. Vielleicht konnte ich ihnen ein wenig weiterhelfen, dann freue ich mich darüber.
      Und eine Bürgerbefragung, von Gemeindevertretern gewünscht, kann rechtens sein und ein Meinungsbild einer Gemeinde deutlich machen, so dieses von den Gemeindevertretern gewünscht ist oder wollen sie dieses bezweifeln? Ob dies also rechtens wäre oder nicht, liegt an den GVs und den Satzungen, an die sich eine Gemeinde hält! MfG

      • Vorab eine kleine Entschuldigung für die Anrede „Herr“. Das führte ja gleich wieder zu einem unqualifizierten Kommentar.

        Da ich doch Arbeit habe, habe ich nicht ganz so viel Zeit und kann daher nicht sofort antworten.

        Aber nun zu Ihrem Kommentar.

        Zu dem von Ihnen vorgebrachten Argument „Zum Thema, was hat die Gemeinde Brieselang, außer Lärm und Schmutz,…“:

        a.) Lärm:
        Das in Auftrag gegebene Gutachten (siehe Seite 25ff) zu Lärm ergibt, dass die Lärmbelästigung u.a. durch die A10, die B5 sowie bestehender Windräder bereits zu einer solchen Lärmbelästigung führen, dass eine zusätzliche Lärmbelästigung durch das GuD-Kraftwerk nicht gegeben ist. Der als Argument ins Feld geführte Wert von über 105 Dezibel betrifft die Ergasverdichterstation ohne schallisolierende Maßnahmen.
        Besuchen Sie doch einmal das Kraftwerk Mitte in Berlin. Dort können Sie „hören“ wie laut solch´ ein Kraftwerk ist. Man hört es nicht.

        b.) Schmutz:
        Auch ergeben sich laut Immissionsprognose Luftschadstoffe keine schädliche Umweltbelastung, da die Zusatzbelastungen irrelevant sind.
        Die Schadstoffemission der B5 sowie A10 dürfte nicht unerheblich sein und liegt vermutlich über den Werten des KW´s. Hierbei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Schadstoffe der B5/A10 bodennah ausgestossen werden.

        Zu „Sollten sie ein arbeitsuchender Ingenieur sein, dann bitte versuchen sie ihr Glück, wir wissen, dass es nicht mehr AK wie 45 direkte geben wird (auf ein oder zwei mehr möchte ich mich nicht festnageln lassen). Sollten sie Hoffnung auf Zulieferung haben, so wurde uns schon erklärt, dass das gesamte KW von Siemens von der kleinsten Madenschraube an produziert und gebaut werden wird“

        Neben den ca. 50 direkten Arbeitsplätzen im Kraftwerk werden ca. 150 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Und dies langfristig!
        Ich glaube nicht, dass Siemens Hoch- und Tiefbau, Küchen, Toiletten und diverse andere Leistungen in ihrem Portfolio hat. Daher kann während der Bauphase von diversen fremdvergebenen Aufträgen ausgegangen.

        Zu:Die Turbine wurde entwickelt, um aus Gas Strom zu produzieren und lief bisher als Prototyp 1.500 Std. ohne Dampf, um zu schauen, wie sich das Material verhält.“

        Natürlich läuft die Turbine ohne Dampf. Denn dafür braucht man ja eine Dampfturbine. Es ist doch selbstverständlich, daß eine Weiterentwicklung erst erprobt werden muss damit diese den Sicherheitsanforderungen entspricht.

        Zu „der Dampf für die Fernwärme entnommen werden würde, der Wirkungsgrad stark sinken würde“:

        Der Wirkungsgrad elektrisch würde vermutlich sinken, aber der Nutzungsgrad läge bei geschätzten 80-90%. Dies bedeutet, dass die Primärenergie zu 80-90% ausgenutzt und in Wärme und Elektrizität umgewandelt werden.

        Mit freundlichen Grüßen
        Uwe

      • Hallo Uwe, wie sie selber schon ausführen, sind die Belastungen, die wir Menschen hier durch den Verkehr der 3 Achsen B5, A10 und ICE Strecken aushalten müssen, immens. Mit dem geplanten Ausbau der A10 auf eine 6 spurige Autobahn wird diese Belastung wohl eher noch größer, denn kleiner. Um dem Rechnung zu tragen und nicht noch weitere Frequenzen hinzuzufügen, wäre es doch eher sinnvoll, keine weitere Lärmquelle zuzulassen? Oder?
        Wir haben hier zum Teil im Wohngebiet Dyrotz mit einem Nachtlärm von 69 dB(A) zu tun. Wie ja auch im ROV ausgeführt. Da es in Dtl. nicht gewollt wird, diesen Lärm mit dem Industrie- und Gewerbelärm zu summieren, wird dies hier auch nicht betrachtet.
        Vor Jahren stand diese Diskussion noch nicht. Wie würden sie reagieren, wenn sie hier 1.000m entfernt ihr Haus im Grünen gebaut hätten, hier ihre Kinder groß werden sollten und sich schleichend ein Prozess der Industrialisierung vor ihrer Tür vollzieht. Die Visionen einzelner „Politiker“ über die Volksvertreter umgesetzt, machen das ganze Prozedere damit nicht besser. Halten sie an dieser Stelle nicht auch eine Beteiligung der Bürger für sinnvoller, als hier eine Unterlage zur Einsicht zu stellen, die sich so aalglatt liest, dass man stutzig werden muss ? Wenn man das ROV liest, dann entsteht der Eindruck für einen Aussenstehenden, dass hier ein super idealer Standort gefunden wurde. Schauen sie sich aber mal die Starterunterlagen der AP(Advanced Power) an zum Kraftwerk Eemshaven. Dort werden als Grundlage für den Standort u.a. ausgeführt, dass gerade der Abstand von >1.500m zur nächsten Wohnbebauung ein wichtiges Kriterium für die Standort wahl ist. Warum dann nicht auch bei unserem Standort? Hier werden die Abstände weit unterschritten. Alle Werte passen in die Umwelt, es gibt keine wirklichen Konflikte. Selbst Schallimissionen werden mit 39,9 dB(A) auf den Pegel genau eingehalten, auf eine Entfernung von 420m. Dabei wird die Empfehlung ausgesprochen, um dies zu schaffen, das die Luftkondensatoren einzuhausen sind. Was, wie sie sicher wissen, bei einer Luftkühlung keinen Sinn macht.
        Wie sie aus den Aussagen des Investors entnehmen konnten, werden viell. max. 4 Arbeitsplätze für Wustermark sein. Unkenrufe sagen, vielleicht der Vorstand für den Ex-Bürgermeister- wer weiß??
        Persönlich kann ich ihnen nur sagen, wenn sie sich in Brandenburg die Energiepolitik anschauen, wird es keinen Verzicht auf die Kohle geben. Damit ist das Argument, dass mit dieser neuen Technologie eine Brückentechnologie zum Einsatz kommen muss, bis dann die EE (mit ihren verschiedensten Mglk.) den Hauptteil an Energie erzeugen können, hinfällig.
        Mit diesem Kraftwerk muss auch keine Netzsicherheit geschaffen werden. Land Brandenburg exp. 60 % seiner jetzigen Stromproduktion und selbst in der Gesamtproduktion der Stromherstellung in Dtl. gibt es kein Defizit. Selbst wenn alle Atomkraftwerke abgeschalten würde, was die Lobby kaum zulassen wird, wäre die Grund-, Mittel- und Spitzenlast gesichert. Berlin braucht keinen Stromhersteller, wie sie selber ausführen, Berlin sorgt allein für Strom und Wärme. Brandenburg hat mit ihrer Politik auf ein anderes Pferd gesetzt und nun? Im Energiestrategiepapier des Landes Brandenburg wird mehr auf die EE gesetzt, auf dezentrale Lösungen, auf die Entwicklung von Speichermglk. für Stromüberschüsse, warum sollte dann ein überdimensioniertes Gas- und Dampfkraftwerk mitten in ein Siedlungsgebiet gesetzt werden? Dieses Kraftwerk allein könnte das gesamte Land Brandenburg mit Strom versorgen! Also.. ?
        Geht es hier nur um Profitmaximierung oder ist Herr Siegmund ein Menschenfreund und will der Menschheit helfen, wenn die Windkraftanlagen (WKA´s) still stehen? Auf die Frage in der Presse, ob sich die Beteiligung nach Inbetriebnahme ändern werde, wurde dies bestätigt. Das Kraftwerk lässt sich zügig an- und abfahren, so dass der spätere Betreiber je nach Börsenstand in Leipzig den max. Profit erzielen kann. Oder glauben sie allen ernstes, dass die Advanced Power es schafft, dass „in die Jahre gekommene Kohlemeiler ersetzt werden“ , durch ihr Kraftwerk. (MAZ vom 21.10. Hauptteil S.6)
        LG

    • hallo „frau“ uwe

      wenn sie wirklich glauben, das die wwg, allen voran der legetemierte hr. schöne, sich für das interesse der bürger interesiert dann glauben sie wohl auch , das ein zitronenfalter zitronen faltet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: