Herr Investor:“Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“

Beim Onlinelesen der MAZ fielen mir heute mehrere Artikel zu Arneburg (RWE plant ein Steinkohlekraftwerk) ins Auge. Moment mal, wurde uns nicht deutlich gemacht, dass die GuD-Kraftwerke die Kohlekraftwerke ersetzen? Warum wird dann ein Steinkohlekraftwerk, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, gebaut? (ca. 40 km von Rathenow entfernt- an der Grenze HVL zu Sachsen-Anhalt)
Ich denke, dass die Unterlagen zu Arneburg, die im Netz stehen, eine eigene Sprache sprechen. Dort, so wie bei uns, wird versucht, durch die Hintertür, den Menschen ein Kraftwerk vor die Tür zu setzen.
Wenn es nach einzelnen Leuten hier gegangen wäre, würde das GuD-Kraftwerk sicher auch schon in Sack und Tüten sein, wie es von einigen Mitarbeitern in der Verwaltung behauptet wird. Fest steht, dass ein Raumordnungsverfahren (ROV) voraussichtlich erst im Spätsommer eröffnet wird, gerade laufen die Umweltverträglichkeitsvoruntersuchungen (UVU)!
Ich bin bestürzt zu lesen, wie mit uns Menschen und unserem Lebensraum verfahren wird. Wo soll das hinführen? Unser Land Brandenburg steht, im Verhältnis zu seiner Gesamtfläche, an zweiter Stelle von allen 16 Bundesländern, für seine geschützten Landschaften. Das sind die grünen Lungen für uns Menschen. Stellt Euch mal gerade bei diesem Wetter unter eine Baumgruppe und verweilt!
Warum werden die Spielregeln für Kraftwerksstandorte nicht eingehalten?

Alle Gemeinden in unserem Umkreis werben für sich mit „Schöner Wohnen im Grünen“ vor der Landeshauptstadt Potsdam und der Bundeshauptstadt Berlin. Das soll auch so bleiben! Familien mit und ohne Kinder, dass sind unsere Visionen mit Gewerbe, dass dazu passt, so wie es für die Gewerbegebiete geplant war. „Arbeiten und leben im Grünen, Umweltschutz geht uns alle an!“ Steht auf, schützt Euer Hab und Gut, denkt an unsere Umwelt, hier leben wir. Unser aller Zukunft steht auf dem Spiel, dem gegenüber steht die Gier der Energieunternehmen nach Profit und Macht.

3 Jahre lang wurde keine aktive Vermarktung des GVZ, von Seitens der Verwaltung der Gemeinde Wustermark, betrieben, wie Herr Guttschau in der letzten GV ausführte. Die finanziellen Mittel dafür fielen in den letzten Jahren immer wieder dem Rotstift zum Opfer! Wer hatte das gewollt? Mit welchem Ziel wurde hier keine Vermarktung betrieben? Sollte die Gemeinde in diese Situation kommen, damit das Kraftwerk der letzte Strohhalm würde?
Gestern konnte man die Presseerklärung der Advanced Power AG (wustermark energie) lesen.
Herr Siegmund dreht und wendet sich, um das JA  der GV zu bekommen. Frei nach dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, steht wortwörtlich darin:

Siegmunds Resümee: „Wir haben inzwischen sehr gute Informationen über den Wasserhaushalt in der Region. Mit den erforderlichen Wassermengen würden wir wohl an die Grenzen dessen gehen, was möglich ist. Das ist risikoreich und entspricht auch nicht unserem Selbstverständnis für eine verantwortungsvolle Planung. Wir haben ein Interesse, das Projekt ohne ökologische Bedenken durch die Genehmigungsverfahren zu bringen, was wir für die jetzige Planung unterstellen können.“

Waren sie vorher nicht ökologisch? Warum sollten sie jetzt ökologischer denken, der Standort wurde doch seit März 2008 ausgewählt? Seit Monaten haben wir auf verschiedenste Probleme aufmerksam gemacht. Es geht nicht nur um das Wasser Herr Siegmund! Jetzt wollen sie sogar Betreiber werden. Mit wie viel Prozent als Anteil? Was ist denn nun wahr von den vielen Aussagen, die hier von ihnen geäußert wurden? Pickt sich jeder das heraus, was am Genehmsten ist und der Situation entspricht? Die Theorie wird immer grauer, können wir den Berechnungen der bezahlten Gutachter der „wustermark energie“ vertrauen?

Noch im letztem Jahr, Nov. 2009, hatte Herr Siegmund in der Aula  Wustermarks, auf die Frage:  „Warum hier keine Luftkühlung für den Standort untersucht würde?“, geantwortet, dass dieser Standort dafür nicht geeignet ist, diese Anlagen zu teuer sind und das Kraftwerk dadurch in seinem Wirkungsgrad stark sinken würde und sie sich einen anderen Standort suchen müssten. Nun doch mit Luft und der Wirkungsgrad sinkt jetzt nur um 1% und die Standortfrage steht nach wie vor nicht zur Debatte? An einem Betreibermodell waren sie auch nicht interessiert. Nun doch? Wer vertritt sie denn dann vor Ort?

Weiter heißt es in der Presseerklärung: Ansonsten bleibt die Planung unverändert. Die erforderlichen Werte für Schall, Emissionen usw. werden natürlich eingehalten. Dies haben die entsprechenden Berechnungen gezeigt, die auch Bestandteil der anstehenden Genehmigungsunterlagen werden. „Wir nehmen die Sorgen der Bevölkerung sehr ernst und freuen uns, dass wir mit dieser Entscheidung einen großen Teil der Bedenken vieler Menschen ausräumen können“, sagt Folker Siegmund, Geschäftsführer des Unternehmens.

Ihre Wasserberechnungen haben vorher auch gezeigt, dass hier angeblich keine Gefahr bestünde. Das Grundwasser reicht aus und eine Versalzungsgefahr wäre überhaupt nicht zu befürchten, sagte uns der Investor im Vortrag in Dallgow! Ihren Satz, der ernst genommenen Sorge, haben wir nun schon in jedem Vortrag/ Interview gehört. Offensichtlich ist hier soviel Geld im Spiel, dass versucht wird, ein Kraftwerk durchzusetzen, egal wie. Wer profitiert denn tatsächlich davon? Glaubt ihr immer noch die Gemeinde? Oder wird es eher für einzelne ein interessantes Geschäftsmodell?

Dieses 1.200 MW GuD-Kraftwerk gibt es nur auf dem Papier. Es wurde noch nie gebaut. Alle Aussagen liegen Hochrechnungen zu Grunde, führte der Investor aus. Im Internet findet man, dass die neuen Turbinen sich in der Probephase befinden, und nicht wie immer behauptet, langjährig erprobt sind. Im Kraftwerksblock 5 des Kraftwerks Irschingen –http://www.eon-kraftwerke.com/pages/ekw_de/Innovation/Neubau/Neubauprojekte/_Kraftwerke_Irsching_4_und__5/index.htm wurde ein Prototyp der neuen Turbine angeschlossen und läuft gerade im Test, noch ohne Dampf! Vielleicht haben sich die Ingenieure wieder verrechnet. Wessen Brot ich ess, dessen Wort ich sprech!

Die nächsten Anwohner sind immer noch 450 m entfernt. Auch die Gewerbetreibenden, die noch dichter am Kraftwerk sind, werden auch durch Luftkondensatoren, die für die Luftkühlung verwendet werden müssen, mit einem Schallpegel belästigt. Das GVZ ist erst zu 59,7 % ausgelastet. Wie große ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einem Kraftwerksumfeld gesundes, ökologisch vertretbares Gewerbe niederlassen will. Es wird wohl dann eher darauf hinauslaufen, die anderen Freiflächen auch noch in Industrieflächen umzuwandeln. War das das Ziel?

Im Gewerbegebiet Ludwigsfelde haben sich in den letzten Jahren Unternehmen niedergelassen, die gut in unser GVZ gepasst hätten, da sie einen ständigen Verkehr mit Hamburg pflegen. Aber keiner vermarktete das GVZ. In 2009 wurden viele Investitionen nicht mehr möglich, da auch hier die Finanzkrise ihre Auswirkungen hatte. Doch nun heißt es die Ärmel hoch krempeln. Ein m² Grundstück kostet 45- 55 €, logistisches Gewerbe wird mit 50 % ihrer Investitionen vom Land gefördert. Welches Gewerbegebiet hat solche attraktiven Möglichkeiten für Investoren? Ideale Voraussetzungen für eine Gemeinde wie Wustermark, ihre Gewerbeflächen zu vermarkten. Dass Gemeinden Geld benötigen, ist wohl eher kein Geheimnis und doch sollten wir andere Ziele verfolgen, als Premnitz.

Lese ich von Premnitz, wo jetzt zu dem 450 MW GuD-Kraftwerk auch noch von einer Müllverbrennungsanlage die Rede ist, dann sehe ich die Schornsteine, die zur Industrie gehören, beängstigend vor meinem geistigen Auge. Soll das unsere Zukunft werden? Habt ihr dafür bei den Banken Geld aufgenommen, um ein Haus zu bauen? Seit ihr dafür aus der Großstadt ins Grüne gezogen? Industriegebiet Wustermark Nord liegt vor dem Ortsteingang von Zeestow! Flächen gibt es genug, die Frage ist, wollen wir das? Es betrifft nicht nur die Wustermarker, es geht uns alle an!

Weiter heißt es: „Das hochmoderne GuD-Kraftwerk wird mit Erdgas, dem saubersten fossilen Brennstoff, befeuert und soll im Güterverkehrszentrum (GVZ) Wustermark entstehen. Mit dem Vorhaben ist eine Investition von 600 Millionen Euro verbunden und es werden bis zu 1000 Arbeitsplätze während der Bauphase sowie ca. 100 Arbeitsplätze während des Betriebs entstehen.

Wir waren bei jeder Veranstaltung des Investors dabei. So werden die Zahlen immer weiter dem Widerstand angepasst. Am Anfang wurde uns das GuD-Kraftwerk von Hamm-Uentrop als Muster vorgestellt. D.h. 30 Arbeitsplätze (Nov. 2009) in 2 Kraftwerksblöcken, dann wurden es in Brieselang (Dez. 2009) schon 40 Arbeitsplätze, dann wurden es im Werbeflyer der wustermark energie 50 Arbeitsplätze und jetzt in der Presseerklärung sind es schon 100 Arbeitsplätze, die versprochen werden. Auch die Arbeitsplätze während der Bauphasen haben sich von 300 auf 600 und jetzt 1000 vermehrt! Es ist wohl Gang und Gebe hier Versprechungen zu machen. Es ist nicht strafbar, den Menschen das aufzutischen, was sie hören wollen! Hauptsache sie halten still! Tatsache ist, dass hier 85.000 Menschen, in allen umliegenden Gemeinden, von dem Kraftwerk in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt werden. Oder werden wir uns wie die Indianer vor unsere Häuser hinstellen und die Handfläche zum Schutz vor die Augen erheben, in die Ferne schauen und sagen: „Oh, in Wustermark ist wieder Smog!“

Was wäre passiert, wenn es keine Bürgerinitiative hier gegeben hätte? Wenn sich die Menschen vor Ort keine Gedanken um ihre Umwelt gemacht hätten? Wenn das Wörtchen wenn nicht wär…! Rüttelt Eure Freunde wach, redet mit Euren Nachbarn, macht mit, wir brauchen hier kein Kraftwerk, das GVZ kann sinnvoller und einvernehmlicher genutzt werden! Wehrt Euch, später im Raumordnungsverfahren hat jeder Mensch hier das Recht sich zu äußern! Nehmt Eure Rechte wahr! Wir sind tatsächlich das Volk und das ist in unserer Demokratie unser höchstes Gut! MACHT MIT!

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54 Antworten

  1. Geht es bei den ganzen Kommentaren eigentlich noch um die Sache, oder nur noch um persönliche Egos, Angriffe und Beleidungen?

    Kann hier zur Sachlichkeit zurückgekehrt werden?
    Dann liesse sich auch konstruktiv mitdiskutieren.

    Gruss
    Uwe

  2. „Der Landrat erinnerte daran, dass der Speckgürtel im Osthavelland kein Wohngebiet im Grünen sei…“

    Ach nein???

    http://www.elstal-wohnen.de/
    http://www.dkb-berlin-brandenburg.de/de/Standorte/Wustermark
    http://www.brieselang.de/ort.php

    Interessant sind auch die Überlegungen des Kreistages zur künftigen Entwicklung des Havellandes, nachzulesen unter: http://www.havelland.de/Kreisentwicklung.14+M54a708de802.0.html

  3. @Aquila: Recherchiere mal nach, _wer_ hier in Wuselmark allein in diesem Jahr alles schon direkt tätig war 🙂

    [MAZ – 06.01.2010] http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11697016/61759/Bruch-in-der-SPD-Wustermark-vollzogen-Zweiter-Ortsverein.html

    [MAZ – 11.05.2010] http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11795837/61759/Dennis-Granzow-leitet-neu-gebildeten-SPD-Ortsverein-Alter.html

    [MAZ – 12.06.2010] http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11821284/61759/SPD-Schiedskommission-erklaert-alle-bisherigen-Neugruendungen-von-SPD.html

    Die zahlreichen Berichte über B.A.D lasse ich mal aussen vor… Aber wirf jetzt einfach mal ein Blick auf folgende Seite und vergleiche die Namen mit den Aktivisten aus der MAZ:

    http://www.spd-havelland.de/index.php?mod=content&menu=801&page_id=1207

    Und jetzt einfach mal scharf nachdenken… Hat ja keiner eine Ahnung, was in unserer Gemeinde Wuselmark abgeht….

  4. Weiss ja immer Keiner worum es geht: http://yfrog.com/ncmaz29082010j

    • Danke, so wissen wir doch jetzt, zu welchem Artikel wir noch nette Leserbriefe senden können.
      Wenn ich den letzten Satz lese, kann es sich ja nur um Investor der Industrie handeln, die hier abwarten, wie das mit dem GuD weitergeht.
      Da haben sie vollkommen Recht wenn sie zurückhaltend reagieren, denn wir haben hier ein L o g i s t i k z e n t r u m und wollen kein, wie von Politikern gewollt, Industriegebiet.
      Mit unserem Westwind zieht frische Luft aus unseren grünen Landschaftsschutzgebieten nach Elstal, Finkenkrug, Falkensee, Staaken und Berlin. Wir sind eine grüne Lunge und wollen dies auch bleiben.
      Wir werden auch weiterhin mit Sachlichkeit die Fakten aufdecken, die mit „gelobter Verschwiegenheit (von Hr.Steinmeier)“ von unserem Landkreis nicht genannt werden.
      Für alle geographisch nicht begabten, wir befinden uns am Autobahnring der Hauptstadt Deutschlands und damit sehr wohl am „Speckgürtel“. Unser Kennzeichen HVL- bedeutet Havelland, bekannt durch seine Obstplantagen, Landschaftsschutzgebiete, grüne, ländliche Idylle und nicht wie Hr. Landrat vermuten OHV- Osthavelland! Nochmal aufs Kennzeichen achten, nur weil es der Landrat sagt, ist es noch lange nicht richtig!
      Liebe Investoren der Logistikbranche, in unserem GVZ sind noch 40ha frei und sie erhalten bis zu 50% ihrer Investitionen vom Land Brandenburg gefördert, wenn sie sich für das GVZ Wustermark entscheiden (einfach direkt an den BM wenden, der Stellv. BM ist für das GuD.Kraftwerk zuständig und vielleicht mit viel Arbeit zugedeckt 😉 und daher eher schwer zu erreichen!
      Wir werden der Industrie keinen Raum lassen, Investitionen von Gewerbetreibenden sind hier gut angelegt. Sie haben hier eine ideale Anbindung an die Autobahn und an den Havelkanal (Hafen), sie sind herzlich willkommen!
      Hätten unsere Politiker uns gefragt, ob wir ein Industriegebiet haben wollen, hätte wir ihnen auch eine ordentliche Antwort gegeben! NEIN- wollen wir nicht!

  5. Punkt 10 im aktuellen Wahlprogramm der SPD Havelland:
    Natürliche Lebensgrundlagen erhalten

    „Die SPD–Havelland steht für eine langfristige Sicherung des Naturreichtums und schrittweise Verminderung schädigender Einflüsse. Wir stehen aber auch für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, den verstärkten Einsatz regenerativer Energien und die Erhaltung der Lebensraum- und Artenvielfalt.“

    Da sollte der Eine oder Andere nochmal nachlesen…

  6. Was für eine Ironie… Beim nochmaligen Lesen des Artikels fällt dem geneigten Leser vielleicht auf: Das Wörtchen „Dampf“ fehlt ja jetzt vollständig 🙂

    Auweia! Dem Redakteur und dem zitierten Landrat sollte man mal wirklich ein wenig _mehr_ technischen Sachverstand eintrichtern, bevor solche Blubberblasen auf die Allgemeinheit losgelassen werden. Für sowas gibts doch in der Verwaltung bestimmt den einen oder anderen technisch betrauten Referenten, der dafür gut bezahlt wird. 🙂

    *tststs* Was denn nun, GuD (Gas-und-Dampf) oder doch nur ein Gaskraftwerk? Macht nämlich einen gewaltigen technischen Unterschied in jederlei Hinsicht aus. Auch durch das Weglassen der Wasserkühlung bleibt das immer noch ein Gas-und-Dampfkraftwerk. Oder Siemens hat hier sämtliche Naturgesetze aufgehoben…

    Oh, ich glaube das gibt einen schönen Leserbrief an die MAZ mit Bitte um Richtigstellung… Ich fühle mich nämlich nicht sicherer dadurch, das man einfach Worte wegspart, die „vielleicht“ negativ klingen könnten.

  7. „Landrat mahnt zur Sachlichkeit“ (Märkische Allgemeine vom 28.08.2010)

    Mit diesen Worten in der M.A. ,will der Landrat seine abtrünnigen gegen das geplante Gaskraftwerk
    votierenden Bürger zur Räson bringen. Parteifreund Dress kann wie bekannt auf Kommunaler Ebene nicht mehr direkt eingreifen.
    Den Bürgern wird Unsachlichkeit auf der Diskussionsebene vorgeworfen. Mir persönlich ist bisher keine Unsachlichkeit seitens der BI und ihren Anhängern aufgefallen.
    Das nenne ich doch einmal getarnte Lobbyarbeit.

    Hier von mir aufgezeigt, die eindeutigen Phrasen von Manipulationsversuchen:

    der Speckgürtel im OHV ist kein Wohngebiet im Grünen!

    Die Werbebotschaft vieler Immobilienhändler vom leben im Grünen, ist Ihrerseits in der Vergangenheit nicht unterbunden worden.

    GVZ ist schon lange Zeit ausgewiesenes Gewerbegebiet!

    Aber lange Zeit kein ausgewiesener Industriestandort.

    Viele Arbeitsplätze sind schon entstanden!

    Damit versucht man schon seit jeher Lohnabhängige gefügig zu machen.

    Der Landrat hat in Gesprächen mit Verantwortungsträgern erfahren müssen, dass bei Investoren eine deutliche Zurückhaltung für unsere Gegend existiert!

    Das ist ist nur eine plumpe Überredungstechnik bzw. latente Drohgebärde.
    Das „Kapital“ stürzt sich auf ALLES und JEDEN wenn Profit zu erwarten ist.

    P.Stein

    • P.Stein :
      will der Landrat seine abtrünnigen gegen das geplante Gaskraftwerk votierenden Bürger zur Räson bringen. Parteifreund Dress kann wie bekannt auf Kommunaler Ebene nicht mehr direkt eingreifen.

      Es verschlägt einem beinahe die Sprache… Für B.S. scheinen die Einschläge näher zu kommen…

      Daher der erschütternde Artikel aus der M.A.Z. vom 28.08.2010 in vollem Wortlaut. http://yfrog.com/ncmaz29082010j

      Faszinierend, wen wir vom Unterbezirk vom Ldk Havelland nicht alles schon in Wustermark in den zurückliegenden Wochen erlebt haben… Das liest sich wie eine Who-is-Who Liste.

      Das scheint ja wirklich ein sehr geliebtes Projekt unseres Landkreises zu sein 😉

  8. …lasst doch endlich Jörn, Jörn sein! …kümmert euch um Fakten, die uns helfen den Bau dieses Monsterkraftwerkes, hier bei uns im Grünen und in unmittelbarer des Dorfes, zu verhindern!-egal ob Siemens oder der Bürger D. dahinter stehen-
    Wir, die BI, werden dazu unser Bestes geben-auch, wie bisher, ohne Druck auf unsere Mitbürger!
    Mit luftgekühlten Grüßen,
    Burckhard

  9. So, und weil ich immer noch so richtig in Laune bin… und mich immer und immer wieder frage, warum es bei >600 Millionen Investitionen „drumerhum“ so ruhig bleibt… Vielleicht ist u.a. im o.h. Artiel eine Antwort zu finden:

    […] Steinmeier, der in der Region für den Bundestag kandidiert, lobte die Kreisverwaltung, die das Projekt von Beginn an „professionell, aber auch verschwiegen“, unterstützt habe.[…]

    und ich meine nicht Steinmeier…

  10. @Jörn: Man kommt auch über die Scoping-Unterlagen auf die Leistung…

    Man nehme den geplanten und genannten Normverbrauch Erdgas pro Stunde (220.000m³/h), lege den mittleren Heizwert von Erdgas (und da rechne ich noch zugunsten des Investors) zu Grunde und rechne dann einfach ~8 Millionen MegaJoule je Stunde in W/h und dann in Megawatt um… Na, welche Zahl steht da am Ende?

    Davon bitte 60%, was dem Faktor 0.6 entspricht, dann haben wir den angestrebten nhy-elektrisch 1200MWatt/h. Oder anders rum, 1200MWatt/h elektrisch mal dem oben genannten Faktor 1.6(6-Periode).

    Die Differenz (Verlustleistung) zwischen 2000 MWatt und 1200MWatt pro Stunde jetzt einmal ab in die Luft bitte, Wasser war ja ne doofe Idee 🙂 Jaja, da staunt auch der eine oder der andere Havelländer aus der Premnitz, weil allein das Faktor 2 von dem ist, was bei ihm als Komplettanlage vor Ort entstehen soll…

    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11500819/492531/1

    @Siemensianer: Also ganz ehrlich, allein die vage Aussicht auf Entzug der Betreibergenehmigung während der Laufzeit hat zu einem Paradigmenwechsel und ein paar Milliönchen mehr für die jetzt notwendigen Planungsvorgaben geführt.

    Geht einher mit einem relevanten Gesamtleistungsverlust für den zukünftigen Betreiber. So, wie 8000H konzipiert wurde und die gesamte Anlage hier aufgezogen wird… sollte man durchaus von 3 bis 4000 Vollaststunden pro anno rechnen. Und das wäre dann auch Mittellast. Kommt noch obendrauf, das ihr Eure Turbine nur in einem schmalen Leistungsband die zu recht hoch gelobte Effizienzhausnummer durchstreicht. Alles andere wäre ja auch Voodoo-Quatsch…

    Ich weiß so eine Referenzprojekt direkt vor der Haustür macht unglaublich Eindruck auf diejenigen, an welche Siemens weitere Anlagen verticken will…

    So, und weil Mathe einfach Spass macht bitte ich beim Nachrechnen darum, die Zehnerpotenzen nicht durcheinander zu würfeln 😉

  11. 100 x
    — = — ==> 100/60*1200 = x
    60 1200

    x= 2000 (MWatt/h)

  12. @jörn: lass mal stecken, Jülich und Spanien war viel interessanter MCFC in Treptow 😉

    Ansonsten, nimm den Taschenrechner in die Hand. Oder nimm ein Blatt Papier und schreibe es einfach als Dreisatz gemäß Mathe-Kentnisse 8 Klasse nieder…

  13. Ignoriert doch diesen Jörn,er hat Langeweile und lauert auf Kommentare.Ich gebe P.Stein völlig Recht.Entweder wird er gesponsert oder hat zuviel Zeit.

  14. Hallo Siemensianer, danke für deinen Versuch uns die Industrie schmackhaft zu machen. Ich glaube, dass hier immer noch ein großes Missverständnis herrscht.
    Gerade weil hier schon 3 große Lärmachsen vorhanden sind, haben wir hier das Problem, dass eine zusätliche Lärmquelle für die Menschen ein zusätzliche Belastung darstellt.
    Dass mit der H-Klasse ein Turbine, als Prototyp, gerade in der Erprobung ist, die eine neue Dimension der Technik darstellt, um Strom aus Erdgas zu erzeugen, damit bis zu 3,4 Mio. Menschen mit Strom versorgen könnten, ist keine Frage.
    Wir Menschen hier vor Ort wurden von einem Investor, der schon still und leise mit dem ehemal. BM der Gemeinde den Standort gecheckt hat und uns weiß machen wollte, dass diese Voruntersuchungen ergeben hatten, dass dieser Standort ideal ist, jetzt wieder verar…t. Denn laut seinen Ausführungen, gerade zu Beginn, ist bei diesem Standort eine Luftkühlung nicht möglich und würde den Wirkungsgrad des KW reduzieren, wäre zu teuer und für diesen Standort ungeeignet. WAS DENN NUN?
    Das Siemens daran beteiligt ist, war immer klar, aber dass sie sich vor Beginn der Prüfungen aus dem Fenster lehnen, könnte auch ein Zeichen sein, dass unsere Landesregierung und Landkreisregierung, vor Beginn der Prüfverfahren, vielleicht intern grünes Licht gegeben haben, weil hier der Druch sehr groß ist (auch von der „kleineren“ Politik)! Ehrlich, uns würde das nicht verwundern!
    Nach den eigenen Kriterien die die AP (Advanced Power) hat, sieht ein guter Standort anders aus: – Abstand zur Wohnbebauung >1.500m, – 1.200 MW-Leistung machen eher Sinn mit Wasserkühlung, -dr. den gr. Abstand zur Wohnbebauung wenig Belastung der Menschen mit Abgasen und Chemikalien! Sieh dir doch mal das Projekt Emshaaven an (auch von AP), das entspricht in der Planung unserem!
    Viele Menschen wohnen hier, weil es im Grünen ist. So wird ja auch immer noch geworben 😦 ! Viele haben sich vorher erkundigt, was an Bebauungspläne vorliegt und welche Entwicklung die anliegenden Gemeinden nehmen wollen. Vor Hr. D. gab es kein Interesse hier Industriegebiete zu gründen. Es ging um eine solide Vermarktung, gestützt von der Landesregierung. Die Gemeinde WM wurde deit 2003 systematisch in den Schuldenberg getrieben und in den letzten 3 Jahre absichtlich keine Vermarktung im GVZ betrieben (wie die Aussage des Hr. Gutschau in der GV vor der Sommerpause war). Denn man muss wissen, dass die Gelder von Grundstücksverkäufen des GVZ, nur für das GVZ (Schuldentilgung) verwendet werden dürfen. Bei noch freien 40 ha und einem ca. Preis von 50,00€ /m² wären Einnahmen zu erzielen gewesen, die das GVZ schuldenfrei gemacht hätte und es wären noch 3Pfennig50 übrig!
    Damit hätten wir gar keine Diskussion um einen Kraftwerksstandort. Es wäre kein Platz, denn diese Grünfläche sollte niemals bebaut werden!!!!
    Wir haben mit gewerblichen Immobilienhändlern gesprochen, die gern einige Unternehmen, die sie in Ludwigsfelder untergebracht haben, lieber in Wustermark angesiedelt hätten. Aber es wusste keiner, dass Flächen zur Vermarktung zur Verfügung stehen!! Logistikunternehmen erhalten bis zu 50% ihrer Investition vom Land gefördert, im GVZ Wustermark!
    In Ludwigsfelde sitzen jetzt Unternehmen, die einen regen Verkehr nach Hamburg haben und tgl. durch das Dreieck Nutethal müssen. Wo wären sie idealer untergebracht?
    Gern können sie uns/mich über die Technologien aufklären, vielleicht bei einem Kaffee bei mir. So kann ich ihnen gern in Gänze die Problematik erläutern.
    Was hat sich denn beim Probelauf in Irschingen für eine Konsequenz ergeben? Reichen denn überhaupt 65m Esse aus, um den Wirkungsgrad der Turbine voll zur Geltung zu bringen? LG

  15. Hallo Siemenssianer,
    Ich hoffe Sie bekommen hier nicht gleich böse „Prügel“, denn vernünftige Argumente, das ist jedenfalls meine Meinung, stoßen bei den meisten hier auf wenig Gegenliebe.
    Lesen Sie sich doch bitte mal Kommentar 32 von Robse durch. Ich habe den Eindruck das an dem Rechenbeispiel was nicht stimmt. Denn bei einer Effizienz von 60% gibt es meiner Meinung nach einen Energieverlust von 40% der in Wärme abgeht. Das würde die Verhältnisse ein wenig ändern. Und alles andere wäre ja auch ein wenig Merkwürdig, denn es würde mehr Energie raus kommen (Elektrische plus Wärme) als reinkommt.
    Berichtigt mich wenn ich falsch liege.
    Da Robse, wie ich glaube irgendwo gelesen zu haben, Kraftwerksbau studiert, wäre es für ihn vielleicht interessant, mal in den Semesterferien ein Praktikum in der Huttenstraße oder Motardstraße bei Siemens Energy zu machen. Wenn ich so was studieren würde, wäre ich gern bereit auch mal die Praxis kennen zu lernen und nicht nur aus Büchern und vom hören sagen.
    Nur so eine Idee von mir.

    • hey jörn
      eigentlich wollte ich dich dumm ,sorry bei dir heißt es noch dümmer !!! sterben lassen, aber wenn du schon den mund aufmachst, dann bitte bitte bitte informiere dich vorher mal, und schreib nich alles nach.
      es heißt „Siemens AG Power Generation“ und nicht Siemens Energy, das werk ist in der huttenstr, die motardstr ist leider woanders dort ist das siemens werk für hochspannungs leitungen.
      aber wenn du möchtest !!!!!! nehme ich dich mal in die verschiedenen werke mit, ich bin oft dort und kenn mich in den werken sehr gut aus, dann kannst du mal was lernen.

      @ robse…. um deiner verständlichen rechnung zu folgen müßte jörn ja die erste klasse absolviert haben, aber er war wohl nur im kindergarten…..oder ist wwg anhänger
      und die wiederum sind ja d….hörig

      wwg = weltfremde willenlose gemeindeverräter

      • Einfach danke.

        Das B.A.D. hörige könnte man übrigens ganz fix abstellen 🙂

      • Ich muss da mal eingreifen.
        Also ich arbeite da nur im Verwaltungsgebäude an der Nonnendammallee
        aber ein wenig kenne ich mich da schon aus.
        1. Bei Siemens gibt es so eine Umbennenungswut wie ich es noch nie erlebt habe und aus KWU wurde PG und dann Energy.
        2. In der Motardstraße 54 ist die Zufahrt zum Dynamowerk und eben auch ein paar Hallen der KWU/PG/Energy.
        Der Nordliche Zugang ist Nonnendammallee 72, nur für Fußgänger.
        Es werden dort, wie auch in der Huttenstraße, Turbinen hergestellt die dann, mehr oder wenieger komplett zusammengebaut, per Schwerlast- LKW das Werk verlassen.
        3. Die Hochspannungsabteilung (PTD-H) ist über die Einfahrten Nonnendammallee 108 und Paulsternstraße 26 zu erreichen.
        Und es werden keine Leitungen sondern Hochspannungsschalter für Kraftwerke und Umspannwerke gebaut.
        4. Da Sie wahrscheinlich kein Werksangehöriger sind, wäre es nicht ratsam fremden Personen Zutritt zu den Siemensanlagen nur für eine Besichtigung zu verschaffen. Da gibt es Betretungsvorschriften in der Siemensordnung die, meines Wissens nach, der Werkschutz konsequent umsetzt.

        Es gibt noch viele andere Abteilungen und Mieter in diesem Gebiet.
        Die meisten arbeiten mehr oder weniger zusammen.
        Bei der Suche bitte Komplett „Nonnedammallee“ eingeben, den am „Nonnendamm“ ist eine Einfahrt zum Siemens-Technopark.

  16. Hallo Leute,

    ich verstehe jeden, der Einwände zu einem Kraftwerk in unmittelbarer Nähe hat, doch das ist hier weniger der Fall, da die Bahn, Autobahn, B5 und der Kanal das Gebiet sehr gut einschließen.

    Wir haben schon sehr viele GuD Kraftwerke weltweit und in Deutschland errichtet und diese sind oftmals sehr zentral gelegen (Mainz-Wiesbaden, Nürnberg, Köln Niehl,..).

    Alle Siemens GUD Kraftwerke werden je nach Vertrag des Kunden von uns komplett entwickelt und errichtet (Geno,Steam,Gasturbine,Auxiliaries) und damit werden viele Arbeitsplätze vom Ingenieur bis zum Monteur erhalten. Dazu bieten wir ebenso einen Servicevertrag an, der 100 prozentig den unfallfreien Betrieb des Kraftwerks gewährleistet und das ist ein Leichtes für uns, da unser Produkt von der Madenschraube bis hin zum Gehäusegußteil sehr hohen Qualitätskontrollen unterliegt. Wer sich selber mal ein Bild machen möchte, der schaut sich unsere GT Produktion in Berlin (Huttenstrasse 12) an oder unsere Referenzen.

    Wenn die Leistung von 1200MW benötigt wird (Abnehmer findet) und das mit Gasturbinen der neusten Generation (8000H) einfach machbar wäre, anstatt viele Kraftwerke oder ältere GTs mit geringerem Wirkungsgrad zu errichten, so ist das der richtige Weg. Ich denke über andere Kraftwerkstypen für die genannte Leistung brauchen wir hier nicht zu sprechen.

    Es ist auch nicht davon auszugehen, dass dieses Kraftwerk konstant läuft, denn ein Vorteil diese Typs ist die hohe Flexibilität. Bei Bedarf sofort verfügbar und umgekehrt. Diese Kraftwerke sind Ideal in Kombination mit den vielen Windkraftanlagen deren Leistung sehr ungleichmäßig ist

    Übrigens bin ich selbst aus Falkensee und ich kenne viele weitere Kollegen aus dem Havelland.
    Was mich aber wundert ist, dass erst jetzt die Nachricht an die Medien gedrungen ist, dass Siemens involviert ist, denn das war schon weit länger klar.

    • Noch kurze Anmerkung- geoutete Siemenstochter SPV- in long version: Siemens Project Ventures –
      ven-ture: (in german) 1. das Wagnis, das Risiko, das Abenteuer, das Unternehmen,
      die Spekulation
      at a ventures: auf gut Glück
      joint ventures: Gemeinschaftsunternehmen

      2. sich wagen, riskieren

      Have a nice day!
      Lieber Siemensianer, pass auf dass jetzt Jörn dir nicht in den Hinter kriecht, die englische Anmerkung ist nur an deinem Beitrag, weil er unten besser ran passt, als oben!
      Good luck!

  17. Warum antwortet überhaupt noch jemand auf die billige Polemik eines „Jörn“.
    Diese User gibt es in jedem Forum, ein wenig stänkern, ein wenig provozieren und wenn sie für wichtig genommen werden, haben diese „Trolle“ ein Erfolgserlebnis.
    Spart Euch die Kraft und ignoriert den Troll.

    Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

  18. Na, mit der geplante Laufzeitverlängerung der AKW’s im Herbst 2010 sollte das Projekt _nochmals_ mittel- und langfristig wirtschaftlich unlukrativer werden. Vielleicht fällt ja da die eine oder andere AKW-Revision mehr für Siemens ab 😉 Der Großteil der Komponenten stammt doch aus diesem Unternehmen.

    @Jörn: ich verlasse mich schon sehr lange nicht mehr auf irgendeine Pressemitteilung eines Industriegiganten oder einer undurchsichtigen Investorengruppe. Früher nannte man Siemens auch „Bank mit angeschlossener Elektroabteilung“ 😉

    Es gibt Taschenrechner zum Nachrechnen, es gibt Computer und Software zum Simulieren der hier immer wieder aufgefahrenen Zahlen seitens der Investorengruppe. Und es gibt in Berlin einige gut bestückte Uni-Bibliotheken mit hervorragender Fachliteratur, auch aus aktuellen Fachzeitschriften zu genau diesem genannten Prototypen…

    Wovon beispielsweise immer und fortlaufend (auch in den Scoping-Unterlagen)erzählt wird, ist die 1200 MWatt elektrische Leistung. Die thermische Leistung liegt aber nochmals um den Faktor 1,6 darüber. Ja richtig gelesen, einfach einmal nachrechnen… Bei 60% Wirkungsgrad sind 2000MWatt Verbrennungsleistung notwendig!

    Verstehen Sie worauf ich hinaus möchte? Das massiv unterschätzt wird was für ein gigantomanisches Etwas hier schön geredet wird. Das das Thema Kühlung nicht mal mit dem vorhandenen Wasser in der gesamten Umgebung inkl. Zuleitung aus dem Wasserwerk Staaken irgendwie in den Griff zu bekommen war!

    Und jetzt will man diese Verlustleistung auf den paar Hektar in die Luft wedeln? *prust* Wie verzweifelt muss ein Investor denn sein?! Last uns Wustermark und Umgebung zum Technologieführer für Perpetuum-Mobile der 2ten Arten werden 😉

    Und bei Leibe, ich bin nicht aggressiv, aber ich kann durchaus meinen Hirnschmalz einschalten und dahinter stehende Prozesse analysieren, recherchieren und bei Bedarf kommunizieren…

  19. Oh,habe ich da jemandem auf den Nerv getroffen?
    Das belebt die Diskussion, und da ist auch die Aggressivität die ich meinte.
    Ach so, seit über 40 Jahren wird Öl und Gas nur noch 15-20 Jahre reichen.
    Einen schönen Tag noch.

  20. Weil ich gerade so schön in Laune bin:

    IRSCHINGEN -> Donau neben an -> halbe thermisch Größe von Wustermark mit selber Turbinenbaurt:
    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/unkraut/der-dicke-hund-energie-und-umwelt-gaskraftwerk–ID1273220061924.xml

    SIEMENS und „Hochleistungsturbinen“:
    http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/050911.htm

    • Und ich dachte es gibt was neues, aber wie gehabt, veraltete Meldungen und tendenzielle Panik mache. Wie ich schon geschrieben habe: Man kann jede Nachricht/Meldung so oder so auslegen. Da ein bisschen dazu, da ein wenig weg, und dann noch ein paar „Totschlagtehmen“ und alles ist komplett. Und wenn dann noch ein Klima der Angst geschürt wird, wird mir ziemlich mulmig! Es schaudert mich wenn ich höre das es Ermittlungen wegen vermutlichen Wahlbetrug gibt, die „Flugblattaffäre“ (von welcher Seite auch immer inszeniert) ist für mich auch kein Glanzstück der Demokratie und das schlimmste für mich ist, das es Leute gibt, die mir, im Vertrauen erklärt haben, das sie nur wegen der Nachbarn und um keinen Ärger im Ort zu bekommen gegen das Kraftwerk unterschrieben haben.
      Wo sind wir hier nur hingekommen??
      Ich hoffe nur das die Leute, die mit soviel Aggressivität gegen das geplante Kraftwerk vorgehen, in sich gehen und überlegen was sie diesem Ort damit antun.
      Ich sehe jetzt schon einen „Krieg“ am Gartenzaun wenn wirklich gebaut wird und ein paar Mitbürger davon profitieren und die anderen es ihnen nicht gönnen!
      Ich hoffe es machen sich jetzt nicht einige auf den Weg und suchen die Abtrünnigen!
      Das wäre nicht in meinem und (ich hoffe) auch nicht im Sinne der BI.

      • profitieren ????? weißt du da etwa mehr als unserer alter bm !!! er hat immer gesagt das es so etwas in wustermark nicht gibt und nicht geben wird !!!

        aber es wollte ja auch niemand eine mauer bauen……

        aber in einem muß ich dir echt recht geben…ein kraftwerk das es so noch nicht gegeben hat, und lächerliche 1.2 mio tonnen abgase pro jahr rauspustet 420meter neben einen ort zu stellen,
        und das sogar noch ganz heimlich und gegen den willen der bürger…..
        das ist, um es mit deinen worten zu sagen, ein echtes „Glanzstück der Demokratie“

        ich bin nur froh das herr siegmund des öfternen vor zeugen gesagt hat, das lüftkühlung hier in wustermark nicht infrage kommt,soviel zum thema vertrauen.
        aber wie gesagt …. niemand hat die absicht eine mauer zu bauen.

        ich sag nur, wissen ist gut, halbwissen ist gefährlich aber nichts zu wissen und den mund aufzumachen ist echt am hart am limit.

        und jörn.. wenn man deine ausführungen hier so ließt dann bin ich echt verwundert das es leute geben soll, die dir vertrauen, sorry

        und nochwas… krieg ist nur was für menschen ,die mit vernuft und worten nicht weiterkommen

        sag mal ehrlich willst du wirklich in einem industriegebiet wohnen ?

      • Was haben Sie in Ihrem Leben besonderes geleistet, dass Sie sich erdreisten hier mit eine Arroganz und Oberflächlichkeit über Fakten zu reden, von denen Sie, mit Verlaub gesagt, keine Ahnung haben. Schauen sie mehr Phönix als RTL II, dann entgehen Ihnen keine wirklich interessanten Sendungen über die Notwendigkeit des Umdenkens unserer Menschen in der Anwendung der Möglichkeiten der Energiewirtschaft. Nicht einfach Gas verbrennen und Kohle ziehen, das macht unsere Welt kaputt! Phönix Thema „Energie 2050“- das ist was für Geist und Verstand ohne oberflächliches Geschwafel. Bitte einfach mehr Substanz. Dass von dem Kraftwerksgelände nicht alles der Gemeinde gehört und ganz offensichtlich ggf. GbRs o.ä. partizipieren ist ja wohl im Allgemeinen bekannt. Das hat weder mit Neid noch mit Gier zu tun, wenn Ausgleichsflächen heimlich umgewandelt werden, um sich ggf. zu bereichern. Das ist einfach eine Schweinerei!!!!!

      • Hallo „Jörn“ wer auch immer! Denken Sie das ein vernünftieger Havelländer einen Euro mit diesem Kraftwerk verdienen will?
        Ich kann mir schon denken auf was Sie hienaus wollen! Aber lieber würde ich mein Haus lehrstehen lassen als das ich an die Bauleute vermiete. Genauso sehen es garantiert auch die Einzelhändler und Imbissbesitzer!!! Ich habe bis jetzt immer nur mit gelesen und mich nicht getraut zu schreiben aber, auch wenn ich „nur“ in Staaken wohne habe ich dazu eine Meinung. 1000 Bauarbeiter schaffen die doch garnich zu versorgen ich kann mir schon vorstellen was dann hier für Zustände herrschen, Konserven, Brot und Wurst bei ALDI und co ausverkauft wenn nicht gar die Preise steigen wegen der hohen Nachfrage. Und wo sollen die alle Übernachten?? Barackenlager?? Nachher bauen die hier auch noch irgend was hin wo die wohnen können und lassen Busse pendeln wenn die Bauarbeiter nicht gleich jeden Tag mit ihrem eigenen Auto zur Baustelle fahren. Denn hiesige Baufirmen werden sich doch hoffentlich nicht an irgendwelchen Ausschreibungen beteiligen, wenn es überhaupt welche gibt! Vielleicht baut Siemens das Kraftwerk gleich alleine, dann brauchen sie an niemand anderen was bezahlen und können den Verlust von der Steuer abschreiben.
        Ich will garnicht daran denken was so alles mit so einem Kraftwerk passieren kann! Man ließt immer wieder von Störfällen, Explosionen, und Bränden.
        Alle die denken mit sowas Geld verdienen zu müssen rufe ich zu „Schämt euch“

  21. @Jörn1, die Manipulation ist ein scharfes Schwert, Millionen in diesem Land werden mit Versprechen geködert aufs Glatteis geführt und betrogen. Das ist wirtschaftlicher und politischer Alltag. Wer das nicht hinter den Zeilen erkennt ist oft der Dumme.
    IP-Adressen werden vom Provider eine gewisse Zeit gespeichert, dürfen aber nur über eine -Justiziare Anweisung bei schweren Straftaten abgefordert werden. Um rechtlich gegen den jeweiligen User vorzugehen.
    @Jörn2,ein jeder sollte das gesprochene oder geschriebene Wort eines anderen Menschen zur Kenntnis nehmen, Meinungen sollte man akzeptieren. Was man über die subjektive Darstellung im inhaltlichen Bereich des jeweiligen Individuums tolerieren kann, dass ist dem Intellekt jedes einzelnen geschuldet.
    @All, die Aussage von robse , das GUD kann nur ernsthaft verhindert werden, wenn die technischen und steuerlichen Bedingungen für die Verhinderung des GUD gewogen stehen, dass ist zu kurz gedacht. Damit wird der BI die mentale und emotionale Ebene geraubt.
    Es sind immer noch die Menschen die durch ihre Überzeugung ihren Mut und die gelebten Solidarität etwas verändern können.
    Wir leben in einer Zeit und auch das hat etwas mit Manipulation zu tun.Wo die Menschen in vielen Bereichen der Technik dienen sollen und nicht umgekehrt die Technik dem Menschen.
    Was nützt mir ein technisches „Wunderwerk“, von Lobbyisten und Aktionären bejubelt ( der Jubel begrenzt sich immer nur soweit bei diesem Klientel, soweit sie nicht selber von den negativen Auswirkungen betroffen sind ) wenn mir die elementare Lebensbasis, wie zB: saubere Luft entzogen wird.
    Nur der Dumme und der Ignorant entziehen sich selber die Basis ihrer eigenen Lebensqualität.

    Schönen Abend noch!

  22. …wieso Schild gegen Steine? Ich dachte eigentlich an -Siemens/advanced power- als „Goliath“- aber gut, man lernt halt immer wieder dazu!

  23. Bin mal schnell das Schild gegen die Steine holen gegangen!

  24. …wer das Kraftwerk, hier an diesem Standort haben möchte, kann auch hier seine Stellungnahme abgeben! Nur sollte dabei nicht so viel wirres Zeug geschrieben werden. Die Meisten von uns Wustermarkern wollen aber lieber weiter im Grünen leben und kein „größtes GuD-KW-Europas“ vor der Nase haben!
    Auch wenn seit heute die Firma Siemens zu 50% eingestiegen ist-wen wundert es!
    „Sind wir „BI“ halt weiter David gegen Goliath!“
    Mit luftgekühlten Grüßen,
    Burckhard

  25. @Jörn: Ich halte die Broschüre nicht für ein „manipulatives“ Machwerk, eher für ein verniedlichendes Prospekt. Ungefähr gleich zu setzen mit einem Autoprospekt von Porsche, in dem der ökologische Fortschritt von SUV’s mit 500PS erklärt wird.

    Im übrigen finde ich das Spitze, das die kritischen Fragen/-steller kritisch hinterfragt werden 😉

    Auch weil ich Energietechnik (und damit Kraftwerkstechnik) an der TU studiere, möchte ich einfach mal darauf verweisen, das die Profs (an der Fakultät III) auf Nachfrage durchaus der Meinung sind, das weder Standort (mit damaliger Wasserkühlung) noch Größenordnung (1,6 GW thermisch) irgendwie vereinbar sind.

    @All: Eigentlich kann man das GuD nur ernsthaft verhindern, wenn der Wirkungsgrad technologiebedingt unterhalb von 57,5% sinkt. Mit der angedachten Luftkühlung ist man nahe an der magischen Grenze. WARUM? Oberhalb von n=57.5% greift die Befreiung der Erdgassteuer. Macht um die ~200TEus pro Vollast-Tag an Steuervorteilen…

    • Ich hatte es ja nur in Bezug auf auf die Ausführungen von P.Stein geschrieben. Ich habe mir angewöhnt, die Sachen von allen Seiten zu betrachten also Gegner und Befürworter anzuhören. Nur oft gibt es auf beiden Seiten orthodoxe Personen, bei denen keine andere Meinung zählt.
      Mit Siemens als Technologiepartner (Wer hat das GUD-Konzept erfunden? SIEMENS!und nicht die Schweitzer)gehe ich mal davon aus, das der höchste technisch machbare Wirkungsgrad erreicht wird. Und wenn die Turbinen bei Siemens in Berlin gebaut werden, sichert das Arbeitsplätze in der Region. Ich denke nur daran, das hier ja, wie schon so oft geschrieben, eins der größten Kraftwerke Europas gebaut wird.
      Und wenn A-Power und Siemens das in den Griff bekommen, ist das die beste Werbung die man sich vorstellen kann. Also könnte es Nachfolgeaufträge geben.
      Ich weiß das hört sich wieder danach an, als wenn ich nur auf der Seite der Erbauer bin und irgendjemand manipulieren möchte. Hm wenn ich so richtig überlege ihr habt recht. 😉

      • Schlichtweg: Nöö!

        SIEMENS ist seit Jahren nur noch in wenigen Teilbereichen so stark, wie das der (Marken-)Name gerne ausdrücken will.

        Chip-Sparte… Handy-Sparte…Computer-Sparte, Netzausrüster-Sparte usw. usf.

        Es gibt eigentlich nur noch zwei Themengebiete, in dem Geld umgesetzt wird: a) Verkehr- und b) Kraftwerks-Technik.

        Wo a) hinrauscht, wenn mehr als 35°C Aussentemperatur herrschen hat man diesen Sommer gesehen (ICE3)

        Bei b) weiß ich einfach nicht! Mit einem Milliardenaufwand an Forschungsgeldern(und damit Steuergeldern) wird versucht jedes Zehntel an Wirkungsgrad rauszuholen. Und hier in Wustermark sind plötzlich ein ganzes Prozent (!!) an Verlust vollkommen irrelevant?!

        Leute, 16 MegaWatt/h (0.016GW/h)werden allein für die Luftkühlung verbraten! Die Heizungsanlage in meinem Eigenheim (160qm)“verheizt“ 20 KW/h bei -40°C dauerhaft… 0.000.02 GWatt/h um 25°C Wohlfühl-Klima gegenüber -65°K Aussentemperatur zu schaffen…

        Sind die Dimensionen endlich klar gemacht worden?

      • Ich muss mich selber verbessern: 0.016 GW/h sind nur für die Ventilatoren der Luftkühlung. Damit will man 0.45 GW/h also 450 MegaWatt/h an Wärme(Verlustleistung) in die Luft blasen. Daher „T-Shirt-Zeit“ im Winter in Wuselmark…

        Es gibt eine obere Begrenzung des Wirkungsgrades… und der ist im Carnot-Kreisprozess begründet…

    • hallo robse
      ich würde gern mal mit dir in kontakt treten.
      wie können wir das verwirlichen ?

  26. Ich habe mir „das manipulative Machwerk“ zu Gemüt geführt.
    Also wer sich davon manipuliert fühlt, sollte keine Auto- oder Reiseprospekte lesen.
    Ist jedenfalls meine Meinung. Das Prospekt gut gemacht ist und anscheinend von jemand der was davon versteht, na ja wahrscheinlich ein Werbeprofi.Es rennt ja auch keiner, nach einer Dauerwerbesendung, in den Supermarkt und kauft alle Produkte die gerade beworben wurden.
    Dann noch eine Frage an P.Stein: Akzeptieren Sie nie wenn jemand eine abweichende/andere Meinung hat. Oder ist das nur im Falle des Kraftwerk so?
    Na gut, vor etwas mehr als 20 Jahren hatten bestimmte Leute mir vorgeworfen, das ich entweder vom „RIAS“ gesteuert werde oder noch besser „Du bist wohl ein Kriegshetzer und nicht für den Frieden“, ersteres wenn ich im Betrieb eine andere Meinung hatte und zweites weil ich mich nicht für 10 Jahre NVA verpflichten wollte.
    Und da ja hier die IP gespeichert wird, warum auch immer, wird ja ein A-Power Manipulator bestimmt ganz schnell auffliegen.

  27. @ Jörn,ich denke die Argumente gegen das Gaskraftwerk sind in diesem Forum stichhaltig und mit Sachkenntnis schon des öfteren belegt worden. Ihre Philoshopie, die vorrangig auf Verständnis für die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen beruhen, sind so nicht zu akzeptieren.
    Die eklatanten Nachteile für die Bürger in ihrer angestammten Heimat, überwiegen in jeder Form.Und ich sage es noch einmal in aller Deutlichkeit,so ein Moloch von Kraftwerk gehört in kein dichtbesiedeltes Gebiet.
    Jetzt was zum Nachdenken!
    Die letzte manipulative Postwurfsendung der A-Power (Wustermark- Energie)ist klug entworfen.Es wird manchem Zweifler eine neue Gewichtung der Ereignisse vorschweben.
    A-Power wird sich auch nicht scheuen hier im Forum manipulativ tätig zu werden.

    Einen schönen Abend noch!

  28. ähm den Zusammenhang mit dem anderen “ Geschreibsel“ sehen und überlegen, wie könnte das zusammenhängen.
    Und ich glaube, das der Investor die Möglichkeiten versucht auszuloten die es gibt.
    Meinungen kann man ändern, es sei denn man hat Scheuklappen oder ist von Starrsinn befallen. Wenn ich was Erreichen möchte versuche ich es erst auf dem einen Weg und wenn sich herausstellt das, dass nicht klappt oder zu schwierig wird suche ich Alternativen. Ehe ich aufgebe dauert es eine weile. Und ich ich fange meist nur Vorhaben an von denen ich auch überzeugt bin. Ich schätze, nach den vorliegenden Infos, den Investor ähnlich ein.
    Nachdem sich herausgestellt hatte, das es mit der Wasserkühlung schwierig wird hatte er eine Alternative gesucht.
    Aber es gibt immer Leute, die über jeder Suppe den Kopf schütteln, bis sie ein Haar darin finden. Denn wenn man sucht findet man immer was zu meckern!
    Viel Spaß beim Suchen und Meckern!
    Ach so, ich bin für alles offen, also nicht ganz dicht! 🙂

  29. ach und bevor ich es vergesse…hier geht es gerade darum das der investor erst davon spricht das es keine luftkühlung geben soll und nun auf einmal doch…was das jetzt mir ihrem geschreibsel zu tun hat erschliesst sich mir nicht

  30. ähm lieber jörg irgendwie sehr wirr geschrieben und einen wirklichen sinn kann ich da jetzt nicht drin erkennen…können sie das vielleicht nochmal in 2-3 sätzen verständlich für jedermann erläutern???

  31. Ich wollte meinen Kommentar erst mit dem Selben Zitat wie oben beginnen, ich lasse es, wird wahrscheinlich eh nicht verstanden. Nur soviel gegen das Outletcenter wurde im Jahre 1999 sogar geklagt. Von Berlin aus aber auch von Wustermark aus. Ist nachzulesen in verschiedenen Pressearchiven (Morgenpost, Tagesspiegel usw.).
    Da hieß es auch das die Angepeilten 300 Arbeitsplätze Illusion wären und andere Läden dafür schließen müssen. Jetzt bewegt man sich, meines Wissens nach, auf die 500 Arbeitsplätze zu und der Havelpark, die Spandauarkaden und viele andere Läden und Einkaufsstraßen machen trotzdem Umsatz.
    Dann möchte ich anmerken, das robse bestimmt ein guter Wassersportler ist.
    Also Zurück-rudern kann er und dann auch noch für andere.
    Birgit schrieb, Zitat:“Es geht um 600 Mio.Dieses Projekt ziehen sie durch und kaufen sich alle Genehmigungen die sie brauchen.“
    Und robse macht daraus Zitat:Ich meine, wir reden hier von möglichen Investitionen einer großen neunstelligen(!) Zahl in Euro. Das da der eine oder andere Cent für „positive Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des Projekts“ abfällt sollte allen Beteiligten klar sein“
    Auch wenn ein Teil in Anführungsstrichen gesetzt wurde, verdreht die Aussage, meiner Meinung nach, ein wenig den Sinn.
    Aber wie ich schon immer sage und frage: Wem nutzt es?
    Wo ich beim Thema Abwärme wäre.
    Ich habe einen, mir schon länger Bekannten, Umwelt-Geologen die Links zu den Infos über das geplante Kraftwerk und zu dieser Seite hier gesandt.
    Mit der Frage was er den von der Wärmeentwicklung in Wustermark und Umgebung hält.
    Die Rückfrage war, ob ich realistische Werte mit den Luftbewegungen auf der Nauenner Platte und den Luftbewegungen erzeugt aus dem Wärmegefälle zwischen Berlin und dem Umland haben möchte (warum wohl ist hier so ein guter Platz für Windräder???) oder eine Bewertung die einem Standort in einem Talkessel oder in einem geschlossenem Raum gleichkommt. Letztere wird wohl, wie er es nennt, von den Antibewegungen bevorzugt.
    Gleiches gilt für alle anderen Faktoren.
    Und desto höher man kommt desto größer ist die Luftbewegung. (Schornstein 65m)
    Schade eigentlich. Ich hatte schon überlegt, ab ca. 2016, wenn die Grundstückspreise, wie viele hier befürchten, auf null sind, diese Aufzukaufen und in Ackerland umzuwandeln. Dann könnte das Havelland wieder zu einem Obstanbauland werden, nur eben mit Südfrüchte! aber es wird ja scheinbar doch nicht so warm.
    Und ich dachte es gibt schon belastbare Berechnungen.
    Es ist ja auch noch keine 100 Jahre her, als man sagte: “ Geschwindigkeiten über 200KmH kann der Mensch nicht aushalten.“. Genauso wie man die Schallgeschwindigkeit nicht erreichen geschweige denn überschreiten kann.
    Genauso wenig konnten sich die Leute vor 30 Jahren vorstellen, das jeder ein (oder noch schlimmer 2 und mehr) Telefon hat und Computer waren so „“LEISTUNGSFÄHIG““ wie heute ein besserer Taschenrechner. Ich habe meine ersten Schritte noch an einem Gerät mit Lochkarten/-bandspeicher gemacht. Da war dann das Magnetband und die Datasette eine echte Herausforderung.
    Was ich damit sagen will ist, die Technik geht immer weiter und warum soll es im Kraftwerksbau nicht auch so sein?
    Und gerade wenn man sich, beruflich oder im Studium, mit diesen Sachen auseinander setzt sollte man objektiv alle Seiten betrachten. Und dazu, wenn man für ein Nichtfachpublikum schreibt, dann bitte für alle verständlich.
    Denn es gibt noch Leute die mit Temperaturehöhungsformeln nichts anfangen können und für diese gibt es meist nur °C als Einheit der Temperatur. Alles andere war in der Schule und das ist lange her. Aber das bemängele ich bei vielen „Fachleuten“ wenn sie vor Laien reden oder für solche schreiben.
    Manche verstecken sich, meiner Meinung nach, hinter den Fachbegriffen um andere Leute einzuschüchtern.
    Ach so, für die Leute die meine oben erwähnten Archive suchen wollen: es gibt noch mehr Suchfunktionen im Netz als Google, nur da muss man nachdenken und seine Einstellungen immer wieder neu anpassen, je nachdem was man haben will.

  32. […]Es gibt Gaskraftwerke, die wesentlich näher an Wohngebäuden gebaut wurden, wie z. B. das Kraftwerk Berlin Mitte.[…]

    Also allein für die Aussage aus der Broschüre… naja, da sollte man einfach mal Vor-Ort die Details abklären! Es handelt sich in Berlin-Mitte um ein sogenanntes Kombi-Kraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung), mit einer Leistung _weit_ unterhalb dem, was in Wustermark geplant ist!

    Primär genutzt wird Berlin-Mitte als ein Heizkraftwerk, sprich, es steht den Großteil des Jahres über „still“ mangels Abnehmer der Wärme!

  33. @Jörn: Also die Befürchtungen um das Outletcenter und die damit wegefallenden Arbeitsplätze gab es kaum aus _dieser_ Gemeinde. Ich denke auch, das das eine schicke Sache ist.

    NUR: Es macht doch einen ganz erheblichen Unterschied, ob wir über Einzelhandel diskutieren oder über ein technisches Großprojekt an der physikalischen Leistungsgrenze, welches die Bürger vor Ort (also Wustermark+Umgebung) 25 Jahre und länger mit all den geschilderten Vorbehalten und Befürchtungen vor die Nase gesetzt bekommen.

    Ich meine, wir reden hier von möglichen Investitionen einer großen neunstelligen(!) Zahl in Euro. Das da der eine oder andere Cent für „positive Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des Projekts“ abfällt sollte allen Beteiligten klar sein 😦

  34. Wie sagte eine Fußballlegende “ Wenn ich übers Wasser gehe, schreiben die Zeitungen „Nicht mal Schwimmen kann er!““
    Ich weiß nicht wer es war aber wenn ich hier einige Sachen lese muss ich daran denken.
    Wem nutzt es?
    Klar ist so ein Kraftwerk ein Gefahrenpotenzial.
    Aber auch Flugzeuge können Schaden anrichten und stoßen CO2 aus, auch wenn man sich nur die blühenden Landschaften in Süddeutschland von oben ansehen will!
    Legionellen warten überall dort wo warmes Wasser unbehandelt steht.
    Selbst in den Behältern der Scheibenwaschanlagen von Autos konnten, im Sommer, hohe Konzentrationen dieser Krankheitserreger festgestellt werden! Billige Scheibenflüssigkeitszusätze können fast nichts ausrichten und nur wenn sie pur eingefüllt werden! Schlecht gewartete oder auf Sparflamme gefahrene Heißwassererzeuger tun ein übriges. Aus „Ersparnisgründen“ wird die Temperatur im kritischen Bereich gehalten und dann beim Duschen nicht mal zwei Minuten gewartet und das erste Wasser ablaufen gelassen um die Leitung durch zu spülen.
    Oder wie oft gab es Unfälle weil Leute an ihren Gasanlagen selber rumgefummelt haben um den einen oder anderen Euro zu sparen oder sogar mutwillig die Anlage zu stören. Da ist es egal ob Erd- oder Flüssiggas. Ich sehe ja die vielen Flüssiggastanks in den Gärten stehen und hoffe das die Wartungsfirmen was von ihrem Handwerk verstehen. Bei einer Undichtigkeit reicht ein kleiner Einschaltfunke oder das herunterfallen lassen eines nicht geeigneten Werkzeugs auf Stahl- oder Betonboden und es gibt ein freies Baugrundstück.

    Klar wenn man schon nicht die Autobahn, die B5, die ICE-Strecke, den Kanal und den Hafen verhindern konnte, dann mit allen Mitteln und Kräften wenigstens das Kraftwerk verhindern.

    Und wenn jemand der Meinung ist das Genehmigungen auf „unredlichem Weg“ ausgestellt werden dann würde ich demjenigen empfehlen, sich damit an die Staatsanwaltschaft zu wenden. Alles andere würde ich als Unterstellung betrachten.

    Ich habe den Trubel um das Outlet – Center an der B-5 damals aus weiter Entfernung betrachtet (ich hatte da noch nicht in HVL gewohnt) da ging es ja auch darum das der Einzelhandel kaputtgemacht wird, Flächen versiegelt und so weiter, jetzt ist die 2. Ausbaustufe fast fertig und ich freue mich, mit vielen anderen, über die Bereicherung der Einkaufslandschaft auch wenn ich selten dort einkaufe.
    Und ich möchte behaupten, das die Arbeitsplätze, die dort geschaffen wurden, woanders weggefallen sind. Jedenfalls nicht wegen dem Outlet.
    Hm warum muss ich gerade an eine Geschichte von einem Ritter, seinem Begleiter und den Windmühlen denken? Keine Ahnung.
    Na ja ist so in der Natur der Menschen das er vor neuen Sachen erst mal Angst hat,
    die die sich den neuen Verhältnissen angepasst haben, haben sich weiterentwickelt.

  35. Es geht um 600 Mio.Dieses Projekt ziehen sie durch und kaufen sich alle Genehmigungen die sie brauchen.
    Das haben wir bei den WKA gesehen,es geht ums Geld und nichts anderes.Wenn sie jetzt kein Wasser zur Kühlung brauchen, wozu dann dieser Standort,wegen dem Umspannwerk in Zeestow.Es ist einfach unglaublich was mit dieser Gegend geschehen ist.
    Trotzdem muß man etwas machen,damit sie wissen das es hier Widerstand gibt,wer weiß was als nächstes kommt.
    P.S. kann man per Mail in die BI eintreten?MfG Birgit

    • Hi liebe Birgit,
      wie Bismark schon sagte:“ Wer den Daumen auf dem Sack hat,…!“ ich schicke Dir an Deine Mailadresse meine Mailadresse. Wenn Du unseren Download-Antrag siehst, dann weißt Du welche Daten wir in unsere Listen aufnehmen. Schicke mir im Anhang ein kurzes Worddokument, dann kann ich es ausdrucken und Dich in den Verteiler aufnehmen. Wir informieren die Menschen, die sich unserer BI anschließen, umgehend, wenn Aktivitäten geplant sind! Ich freue mich über jede Frau und jeden Mann der mitmacht und hier gern weiter im Grünen leben möchte. Wir sind schon 1.315 Menschen, die sich bekennen dagegen zu sein. Herzlich Willkommen. LG Michi Belter

  36. Hi Michi, Mitstreiter und Wustermarker,
    habe Frau Kallabis vom Investor/Betreiber auf Ihre e-mail/Pressemitteilung hin,
    postwendend, fast eine gleichlautende e-mail (wie Deinen Bericht) geschrieben-
    aber bis jetzt keine Antworten auf meine Einwände/Fragen bekommen!
    Muß man sicher noch dran feilen!
    Wann begreift man beim Investor endlich, daß die meisten von uns „Wumanesen“
    IHN hier nicht wollen, mit seinem 1200 MW-Kraftwerk, egal ob mit Wasser-oder Luftkühlung!
    Mit luftgekühlten Grüßen,
    Burckhard

    PS Wustermarker unterschreibt bei unserer BI und sorgt dafür, daß es hier grün und lebenswert bleibt- gegen den Ex-Bürgermeister habt Ihr Euch doch auch positioniert!

  37. Bitte den Link noch einmal prüfen. Da fehlen „_“ in der URL

    • Hab ich gemacht, danke, sind vielleicht beim Kopieren abhanden gekommen.
      Ich hoffe jetzt klappt es. LG Michi Belter

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