Demo gegen das geplante Gaskraftwerk am 27.04.2010

Jetzt geht’s los!

DEMO GEGEN DAS GEPLANTE GASKRAFTWERK

Warum gibt es gleich zwei Gemeindevertretersitzungen, was ist so wichtig, dass es nicht erst am 05. Mai 2010 mit neuer Besetzung besprochen werden könnte?!

  • TERMIN DEMO: am 27. April 2010, um 17:00 Uhr!
  • Treffpunkt: Zeestower Straße/ Ecke L202 (Eingang Wustermark); Bahnunterführung
  • Anlass: ist die vorgezogene Gemeindevertreterversammlung vom 5.Mai 2010 auf den 27./ 28. April 2010

Wir laufen zur Hamburger Str. / Hoppenrader Allee, um vor dem Rathaus zu demonstrieren und laut die Schließung der Gemeindevertreterversammlung zu fordern und unseren Dampf abzulassen!

Bitte mitbringen: Plakate, Transparente, Megaphon, Flüstertüten, Trillerpfeifen, Klingeln, Rasseln etc. Begleitet werden wir durch Traktoren mit Anhängern sowie großen Plakaten u.ä. Parken ist in der Zeestower Str. möglich.

Mit dampffreien Grüßen Ihre Bürgerinitiative

Den Info-Flyer für die geplante Demo können Sie hier erhalten: demo flyer 27. April 2010

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12 Antworten

  1. @aquila: Ich entnehme mal die technischen Kenndaten aus dem „100129 WE Scopingunterlage“ von Wustermark Energie folgendes:

    -> Emissionen Luft
    Abgasvolumenstrom (i.N.tr) 2 Linien mit jeweils ca. 2.750.000 m³/h
    NOx: 75 mg/m³
    CO: 100 mg/m³

    Macht also 5.500.000m³/h * 0,1g/m³ CO2 = 550 kg/h CO2

    oder

    13,2t CO2 pro Tag und fast 10 Tonnen Stichoxid pro Tag

  2. Ich hoffe den meisten Menschen hier ist klar, dass der künftig erzeugte Strom des Gas- und Dampfkraftwerkes Wustermark zwar hier in das Stromnetz eingespeist, aber dann an der Strombörse in die Schweiz verkauft wird!

    Warum?

    Schweizer Umweltschutzorganisationen und führende Energieinstitute des Landes lehnen Gas- und Dampfkraftwerke ab, um die eigene CO2-Bilanz nicht noch weiter zu steigern. Deshalb ist es doch als Schweizer Unternehmen viel einfacher, solche Großanlagen nach „vattenfal(l)schem“ Vorbild in anderen Ländern zu errichten und dort den Strom zu produzieren.

    Das ist wirkliche „Heuchelei“!

    Jeder Kraftwerksbau, ob nun hier vor der Haustür oder in weiter Ferne, erhöht den CO2-Ausstoß. Seine Notwendigkeit sollte deshalb gründlichst geprüft werden und nicht den wirtschaftlichen Interessen Einzelner folgen.

    P.S.: Die Havelländer müssten ja viel Strom verbrauchen, wenn gleich zwei Gas- und Dampfkraftwerke in unserer Heimat errichtet werden, kaum zu glauben!

  3. genau so sehe ich das auch. Würde das Ding in einer anderen Gemeinde gebaut, würde das in WuMa keinen kümmern. Hoffentlich setzt ihr euch auch so für den Sportverein ein, der ja nun weniger Kohle bekommt. Aber trotzdem großen Respekt für das konsequente Vorgehen.

  4. Hallo,

    Es gibt ein passendes Sprichwort „Not in my Backyard“. Was soviel heißt wie „Nur nicht bei mir“. Alle wollen Elektroautos und die neuesten LCD Geräte. Aber niemand ein Kraftwerk das die NOTWENDIGE Energie dafür zur Verfügung stellt. Gegen eine Verschandelung der Umwelt protestieren und selber einen SUV fahren. Das ist Heuchelei. einfach mal drüber nachdenken.

    Gruß

    • *grins* als student kann ich mir weder ne karre leisten, die per regelenergie angetrieben wird noch per konventionellem brennstoff.

      die kiste einzig und allein für den mittel- und spitzenlast bereich zuständig. das kriegste auch per halbwegs vernüftiger führung der lastkurve hin.

      was es dazu benötigen würde? primär ein funktionierenden datenanschluss (thema smartgrid), aber auch das ist für unseren derzeitigen BM in wustermark eher kosmetischer natur…

      der mann ist einfach demokratisch abgewählt worden! die mehrheit ist nicht mehr seiner meinung oder unterstützt ihn, das sollte vielleicht auch mal so gesagt werden.

  5. @andreas: *räusper* die Anlage steht in 450m Entfernung der ersten Wohngebäude. Und die Kiste ist nicht ein 2 MWatt Windrädchen, sondern hat die Leistung in der geplanten Ausbaustufe von der eines Blocks der AKW’s wie Krümmel oder Brunsbüttel!

    Über die Windblasanlagen kann man ja geteilter Meinung sein, aber der räumliche Abstand ist zumindest klar. Mit welcher Hingabe sich B.A.D (Bernd Antonius Drees) bis zum letzten Amtstag für die Anlage ausspricht ist wirklich absurd.

    Bei 600 Millionen Euro Investitionsvolumen sollte da auch so der Eine oder Andere Cent für die öffentliche Meinungsbildung dabei sein, oder??

    @alle: Eine thermische Nutzung der Restenergie wird es nicht geben! Das hat zum Teil etwas mit den fehlenden Abnehmern zu tun (ich sag nur beheizte Gehwege), der entfallenden steuerlichen Begünstigung unterhalb von 57% Wirkungsgrad und der Tatsache, das ein GuD entweder als Kombi-Kraftwerk oder als reiner Energieerzeuger konzipiert wird.

    Just my 50 cents als angehender Dipl-Energietechniker und Anwohner…

  6. Hallo Andreas,

    das die Windkrafträder die Landschaft verschandeln…keine Frage! Aber wissen Sie was 1 Gaskraft ökologisch ausrichtet? Sie hätten sicher nicht einen solchen Kommentar geschrieben, wenn Sie sich hierzu einmal genauer informiert hätten.
    Ich glaube die Luft die so neben einem Kraftwerk weht, lädt nicht gerade zum atmen ein.
    Bevor man solche Kommentare irgendwo hin postet, sollte man sich doch einmal mehr genauer informieren…im übrigen je nach Windrichtung würde auch Nauen etwas vom „lauen“ Lüftchen abbekommen, na denn allzeit tief durchatmen

  7. Hallo an alle Kraftwerksgegner,

    ich mir eure Seite angesehen und auch viele Kommentare gelesen.
    Ich versteh die ganze Aufregung nicht, alle erzählen hier das die Wohnqualität gesenkt wird und das man diesen Strom auch aus anderen (Windenergie, Sonne etc.) Energien gewinnen kann. Ich komme aus Nauen und uns haben Sie ca. 50 Windräder vor die Nase gestellt und da hat keiner gefragt wie uns das gefällt und ob unser Eigentum gemindert wird. Wieso auch Windräder tragen ja das Gütesiegel Ökostrom und da kann man ja überall welche bauen. Also ich hätte lieber „1“ Gaskraftwerk als „1000“ Windräder vor der Haustür.

    Danke und schönen Tag noch

  8. Hallo Frau Belter,
    Dank für die schnelle Reaktion, sooooo war der Kommentar auch gemeint!
    Die Nachbarn (neue Siedlung) sind informiert, ich hoffe es kommen diesmal sehr viele-und nicht, wie bei der ersten Infoveranstaltung,nur eine Handvoll!
    Laßt uns der Gemeindevertretung/der Verwaltung, Wustermark Energie und Advanced Power mal ordentlich „Dampf“ machen!
    Wir wollen weiter im Grünen wohnen und nicht neben einem Kraftwerk-
    die vorhandenen Windräder reichen doch wohl schon als Belästigung!
    Mit freundlichen Grüßen,
    Burckhard Ebeling

  9. Hallo BI,
    ich bin auch gegen das Kraftwerk in meinem Wohnumfeld und ich werde auch zur Demo kommen! Aber, dass Ihr das nun auch noch mit dem ESV Lok Elstal verknüpft, kann ich
    zwar aus wirtschaftlicher Sicht noch verstehen, aber verkehrt ist es trotzdem!!!!!
    Was hat das eine mit dem anderen zutun? Und man muss sich jetzt vor einen Karren spannen kassen, den man vielleicht nicht ziehen möchte!
    So, besser nicht beim nächsten Mal!
    mit freundlichen Grüßen,
    Burckhard Ebeling

    • Sehr geehrter Herr Ebeling,
      so waren die Flyer auch nicht gedacht. Konstruktive Kritik lässt uns lernen, in diesem harten Kampf, besser voranzukommen. Der ESV wollte sich positionieren und mit gegen das Kraftwerk aufrufen, da ja das Thema der Demo gegen das Kraftwerk ist. Der Zug auf den dann mit der Demo aufgesprungen wurde, muss eher an einer anderen Station halt machen. Wir hatten dazu mit dem Sprecher des ESV am Samstag ein Gespräch. Unsere Plakate und Transparente sind für unser Anliegen und wir werden uns an der wirtschaftlichen Berechnung des Für- und Wider nur als Beobachter beteiligen, so wie sicher viele hier vor Ort. Beim nächsten Mal werden wir besser darauf achten, dass wichtige Themen nicht vermischt werden. Das kann so sonst nicht funktionieren. Danke für ihre Hilfe, wir sind jetzt schon über 940 Mitglieder und es werden täglich mehr. Dampffreie Grüße

  10. Um diese Zeit bin ich und mein Mann noch nicht von der Arbeit zurück. Sonst hätten wir auch teilnehmen können. Aber ich werde sicher vom Zug aus sehen, ob da noch was im Gange ist, denn der fährt ja dort in der Höhe über die Brücke.
    Also beste Erfolge mit großer Wahrnehmung!
    Freundlichst
    H. Taube aus Wustermark

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